MDR 1 RADIO THÜRINGEN: Reichweite mit Heimat

Veröffentlicht am 01. Feb. 2012 von unter Deutschland

MDR 1 RADIO THÜRINGEN- Reichweite mit Heimat

von Hendrik Leuker
 
Eingangstafel von MDR Thüringen

Eingangstafel von MDR Thüringen

Seit dem 01. Januar 1992 ist MDR 1 Radio Thüringen auf Sendung. Aufgrund des Rundfunkstaatsvertrags ist der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) als Drei-Länder-Anstalt gehalten, für jedes zugehörige Bundesland, nämlich Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, ein Vollprogramm im Radio sowie eine tägliche Regionalsendung im MDR- Fernsehen auszustrahlen.

Von daher sendet MDR 1 Radio Thüringen ein eigenes Radioprogramm für den Freistaat Thüringen aus Erfurt, täglich von 5 Uhr bis 23 Uhr, dazwischen läuft das Gemeinschaftsprogramm der MDR- Landesprogramme, die „Dreiländernacht“.

Von Anfang an sendet MDR 1 Radio Thüringen ein durchhörbares, journalistisch geprägtes Vollprogramm. Es galt also nicht, Fachredaktionen, die man mangels Personal ohnehin nicht hatte, auf den Weg dorthin aufzulösen wie bei einigen ARD-Programmen in den westdeutschen Bundesländern.

MDR1Radio Thüringen Programmchef Matthias Gehler (Bild: MDR)

MDR1Radio Thüringen Programmchef Matthias Gehler (Bild: MDR)

Hendrik Leuker traf im Erfurter Funkhaus mit dem Programmchef von MDR 1 Radio Thüringen, Matthias Gehler (57), zusammen.

Dieser leitet seit Beginn das Programm von MDR 1 Radio Thüringen aus dem Landesfunkhaus in Erfurt.

Er war zuvor noch vor der Wende evangelischer Pfarrer und Liedermacher sowie Journalist bei der DDR- Zeitung „Neue Zeit“, dem Organ der Ost-CDU. Er wurde zum Regierungssprecher der letzten, einzig frei gewählten, DDR-Regierung unter Lothar de Maizière (CDU) berufen.

Regionalität ist Trumpf

„Wir berichten aus Thüringen, Deutschland und der Welt. MDR 1 Radio Thüringen ist nach dem Prinzip der Regionalität das Landesprogramm für den Freistaat Thüringen. Damit wird der MDR den Anforderungen aus dem Staatsvertrag gerecht als Drei-Länder-Anstalt jeweils auch ein regionales Programm zu senden. Weitere MDR 1-Landesprogramme senden für Sachsen aus Dresden und für Sachsen-Anhalt aus Magdeburg. Die Zentrale für den MDR-Hörfunk steht in Halle/Saale. Von dort senden MDR Info, ein 24-Std-Nachrichtenprogramm, MDR Jump, ein Pop und Lifestyle-Programm für die mittlere Generation, MDR Sputnik, Rock/Pop /Hip-Hop für die jüngere Generation, MDR Figaro, unser Kulturprogramm, und MDR Klassik, letzteres ist nur digital zu empfangen. Aus Thüringen liefern wir den übrigen Programmen des MDR und der gesamten ARD zu. Wir haben auch Zugriff zu den ARD-Ressourcen und nutzen auch vielfach die zentralen MDR-Ressourcen aus Halle. Das läuft richtig gut. Kurz gesagt: Wir nehmen und geben“, erklärt Programmchef Matthias Gehler die Funktion des von ihm verantworteten Programms.

Gehler macht auch einen markanten Unterschied zum Privatfunk aus: „MDR 1 Radio Thüringen hat einen Wortanteil von 26 %. In erster Linie handelt es sich dabei um journalistisch aufbereitete Information, die geschickt in Musik eingebettet wird. Wir produzieren somit ein verständliches Breitenprogramm. In der Morgensendung „Johannes und der Morgenhahn“ haben wir z.B. 16 journalistische Sendeplätze, vier pro Stunde, in denen wir Beiträge von ca. 2 Minuten Länge bringen. Im „Fazit vom Tage“ von 18-19 Uhr bereitet Andreas Menzel in seiner unverwechselbar locker-leichten, wie dem Anlass entsprechend auch ernst-seriösen Art, die Tagesaktualität auf und nutzt dabei auch das Netz der ARD-Korrespondenten wie Beiträge der neun Regionalredaktionen von MDR 1 Radio Thüringen in den einzelnen Landesteilen Thüringens.“, sieht Gehler das Programm seines Senders als charakteristisch für einen öffentlich-rechtlichen Sender an.

Am 23. und 24. September 2011 fand der Papst-Besuch im thüringischen Eichsfeld statt. Hier stellte MDR Thüringen die Technik und steuerte für den gesamten MDR und die ARD die Berichterstattung bei.

Plakat auf dem MDR- Funkhausgelände in Erfurt

Plakat auf dem MDR- Funkhausgelände in Erfurt

MDR Thüringen- eine multimediale Marke

Der Claim der Station lautet „MDR 1 Radio Thüringen – der Heimatsender“: „Wir setzen auf Regionalität. Wir wollen unsere Herkunft, unsere Heimat Thüringen betonen“, so Programmchef Gehler, der zwar im sächsischen Crimmitschau geboren wurde, sich aber in Thüringen seit vielen Jahren heimisch fühlt.

Seit dem Jahr 2000 arbeitet die Redaktion im Landesfunkhaus Erfurt multimedial. Einerseits sendet man mit MDR 1-Radio Thüringen ein Landesprogramm für den MDR-Hörfunk und zum anderen steuert man aus Erfurt für das MDR-Fernsehen und dessen Rubrik „Länderzeit“ das „Thüringen-Journal“ (19:00-19.30 Uhr) bei, das über Antenne und Kabel in Thüringen und via Satellit und Internet auch darüber hinaus verbreitet wird.

„Mittelfristig wollen wir MDR Thüringen als unsere gemeinsame multimediale Marke von Radio und Fernsehen durchsetzen. Wir sind als MDR Thüringen inzwischen zu einem Leitmedium geworden. Wir nutzen durchaus die Synergieeffekte von Radio- und Fernsehberichterstattung; diese wird aber per Medium gestaltet.“, betont Gehler.

Andreas Menzel im MDR 1 Radio Thüringen Studio

Andreas Menzel im MDR 1 Radio Thüringen Studio

Radio lebt

„Radio lebt, muss sich stets verändern. Wir machen natürlich auch Marktforschung und registrieren, wie Menschen sich verändern. MDR 1 Radio Thüringen ist daher mehrfach im Programm justiert worden, manchmal im Kleinen und manchmal müssen wir mehr machen.“, weiß Gehler um die Wandlungsfähigkeit des Mediums.

„So haben wir im Jahr 2009 den Nachmittag lang gemacht und unsere Frühabendsendung „Das Fazit vom Tage“ auf die Sendestrecke 18-19 Uhr gelegt. Auch unsere Musik haben wir den Bedürfnissen und Wünschen der Hörer angepasst. In den Jahren 2000/2001 wurde die volkstümliche Musik mangels Rückhalt in der Hörerschaft aus dem Programm entfernt. Seit der Jahreswende 2009/2010 senden wir verstärkt Oldies. Unsere Musikfarbe ist oldiebased. Seither stehen Oldies aus den 60er und 70er Jahren auf Nummer Eins, daneben spielen wir deutsche Schlager aus den 80er und 90er Jahren.“, weist Gehler auf markante Änderungen im Laufe der Zeit hin.

Bezüglich bevorstehender Programminnovationen verrät Gehler folgendes: „Ab September 2011 wird MDR 1 Radio Thüringen den Nachmittag aufteilen und von 15-18 Uhr eine Drive-Time-Sendung mit regionalen Berichten zugesteuert von den 9 Korrespondentenbüros in den Landesteilen senden.“

Auch der Kultur widmet sich der Landessender aus Erfurt regelmäßig. Jeden Sonntag von 22-23 Uhr läuft auf MDR 1 Radio Thüringen die „MDR 1-Kulturnacht“. „Hier greifen wir kulturelle Ereignisse und Themen auf, die es wert sind, tiefer beleuchtet zu werden. Thüringen ist ein Kulturland.“, macht Gehler unmissverständlich klar.„Wir orientieren uns dabei nicht ausschließlich an der Hochkultur. Im Landesprogramm fallen auch gesellschaftliche Ereignisse darunter.“, fährt Gehler fort.

So fanden im Laufe des Jahres 2011 z.B. Beiträge und Features zum Liszt- Jahr, zu den Domstufenfestspielen in Erfurt und zur Kulturarena in Jena Zugang in die Kulturnacht. „Auch ein Interview mit dem früheren Minister für Umwelt, Steinberg, der der Regierung de Maizière diente, zum grünen Band an der ehemaligen innerdeutschen Grenze wurde in der Kulturnacht ausgestrahlt. Ausstellungen fürs Radio aufbereitet sind durchaus einmal ein Thema. Selbst habe ich über eine Bob-Dylan-Ausstellung in Chemnitz berichtet“, fährt Gehler fort.

Dem bekennenden Bob Dylan-Fan ist dabei bewusst, dass Chemnitz eigentlich schon Sachsen ist: „Auch in Chemnitz werden wir gehört. Morgens und am Feierabend interessieren uns schließlich im Verkehrslagebericht auch die nordbayerischen Autobahnen A 9, A 70 und A 73 bis Nürnberg.“

Blick in den Redaktionsraum bei MDR Thüringen

Blick in den Redaktionsraum bei MDR Thüringen

Ausstellungen sind auch ein Programmschwerpunkt bei „Marlene-Die Kulturrevue“ , donnerstags von 19-21 Uhr. Während die Kultursendungen Ausweis öffentlich-rechtlicher Güte sein sollen und sind, ist MDR 1-Radio Thüringen mit populären Sendungen und Rubriken tief im Bewusstsein der Thüringer Bevölkerung verankert:

„Bei der Rubrik „Der Redakteur – ein Tag ein Thema!“ beginnend mit der Morgensendung wollen wir zeigen, wie Journalisten arbeiten, wie sie schrittweise zum Ergebnis ihrer Recherchen kommen.

Wir haben derzeit an die 5000 Hörerfragen auf Lager und suchen uns hiervon geeignete Fragen aus, die wir später ins Programm nehmen. Unser Redakteur meldet sich in den Tagessendungen mit Zwischenergebnissen, z.B. zum Thema, warum eine Schulstunde genau eine Dreiviertelstunde dauert. Diese populäre Rubrik läuft schon seit 10 Jahren bei MDR 1-Radio Thüringen. In der Rubrik „Thüringen historisch“ senden wir Themen, die vor hundert Jahren aktuell waren, in der heutigen Nachrichtenform. Im „Radiogarten“ (am Samstag von 9-13 Uhr) geht es um Themen rund um Haus, Hof, Garten und Handwerk für eine feste Hörergemeinde, die sich gezielt einschaltet. Unsere populäre und meistgehörte Sendung ist natürlich unsere Morgensendung, die seit dem 05.November 2001 „Johannes und der Morgenhahn“ (werktags; 5-9 Uhr) heißt, benannt einerseits nach unserem Anchorman am Morgen, Johannes Michael Noack, und zum anderen wird im Sendetitel der Tatsache Rechnung getragen, dass Thüringen ländlich geprägt ist. Nebenbei haben wir noch, anfangs unbewusst, eine Medienfigur geschaffen, wenn die Leute beim Auftritt unseres Moderators Johannes M. Noack sagen: Da kommt der Morgenhahn! Zusammenfassend lässt sich sagen, dass uns Hörerbeteiligung wichtig ist. Unsere Hörer haben eine hohe Affinität zum Sender und wir sind bemüht, die Treue der Hörer zu würdigen.“, weiß Gehler um die populären Highlights im Programm.

Der ein oder andere Musikwunsch bleibt jedoch unerfüllt: „Radio ist ein Nebenbei-Medium. Durch die richtige Musik wird gewährleistet, dass guter Journalismus die Leute erreicht. Ich habe Verantwortung für das ganze Programm. Protest von einigen Leuten, auch im Internet, ändert nichts an unseren Erkenntnissen, dass ganz aktuelle Titel beim Deutschen Schlager zu wenig akzeptiert werden. Die Ausrichtung, die wir seit Anfang 2010 betreiben, mehr Oldies als Schlager zu spielen, wird empirisch unterstützt. Das schließt nicht aus, dass wir in einer Sendung nicht auch einmal das aktuelle Album von Helene Fischer präsentieren. Es wird aber nicht ständig im Programm eingesetzt.“, setzt Gehler die musikalischen Prioritäten fest.

Während z.B. ARD-Sender wie Bayern 1 und hr 1 keinen Deutschen Schlager mehr spielen ist dieser bei MDR 1 Radio Thüringen, vor allem aus den 80er und 90er Jahren, immer noch fester Programmbestandteil: „Musik ist von Region zu Region unterschiedlich zu sehen. Wie lange deutsche Schlager hierzulande noch gefragt sein werden, und das muss das Kriterium sein, weiß ich auch nicht.“, macht Gehler klar. Der Hörergeschmack entscheide eben.

Peter Rüberg im Studio von MDR 1- Radio Thüringen

Peter Rüberg im Studio von MDR 1- Radio Thüringen

Der mobile Mensch

Auch während der ARD- Themenwoche „Der mobile Mensch“ (22.05.11-28.05.11) zeigte MDR 1 Radio Thüringen Präsenz. Alle über 60 ARD- Hörfunkprogramme, Das Erste und die dritten Programme waren schließlich involviert. Ein ausführlicher Beitrag beschäftigte sich mit Datenautobahnen und ihren Überholspuren.

Besonders gern erinnert sich Gehler aber an eine Aktion mit einer Reminiszenz an vergangene Zeiten: „Wir sind mit einer Pferdekutsche durch unser Bundesland gefahren und sind mit den Leuten über Mobilität ins Gespräch gekommen. Wir wollten insbesondere aufzeigen, dass Mobilität nicht nur Geschwindigkeit ist, sondern einer nachhaltigen Planung bedarf. In allen drei Medien, Radio, TV und online, haben wir das Thema aufbereitet. Es war alles in allem ein multimediales Ereignis.“

Hörerbindung und Gewinnspiele

Die im Rundfunkstaatsvertrag auch den öffentlich-rechtlichen Sendern zugestandenen Gewinnspiele stehen bei MDR 1 Radio Thüringen nicht im Vordergrund. Gleichwohl will man dieses Feld nicht ganz den Privaten überlassen: „Zu den Zeiten, in denen Umfragen zur Mediaanalyse erfolgen, die zur Bestimmung von Tagesreichweite und Marktanteil eines Senders dienen, bringen wir Gewinnspiele im Programm. Wir müssen schließlich etwas tun, damit man über uns redet.“, weiß Gehler um die Außenwirkung der Auslobung von Preisen.

Hörerbindung erreicht MDR 1 Radio Thüringen über mehrere Kanäle: „Wir veranstalten Events für unsere Hörerinnen und Hörer wie unsere Sommernachtsbälle und den Adventskalender, sind mit dem Übertragungswagen in ganz Thüringen zu Live-Sendungen mit unseren Moderatoren unterwegs; von 5.30 Uhr bis 17.30 Uhr einschließlich findet ein regionales Splitting im Programm statt , dann senden wir vier verschiedene Regionalnachrichtenblöcke zur halben Stunde mit Beiträgen aus unseren 9 Regionalbüros in ganz Thüringen. Zudem präsentieren wir Konzerte von Künstlern, die zu unserem Programm passen oder treten als Mitveranstalter bei den Domstufenfestspielen in Erfurt, der Kulturarena Jena oder beim Folkfestival Rudolstadt auf. Wenn wir auch mitveranstalten, achten wir doch darauf, dass wir in der Berichterstattung unabhängig bleiben“, zeigt Gehler viele Begegnungsmöglichkeiten mit dem Hörerpublikum auf.

Eigenwerbung im Funkhaus von MDR Thüringen

Eigenwerbung im Funkhaus von MDR Thüringen

Mein persönliches Fazit

Während über das öffentlich-rechtliche Fernsehen von ARD und ZDF schon Studien existieren, die belegen, dass der Osten benachteiligt wird und unterrepräsentiert ist, steht dieser beim MDR naturgemäß im Fokus. Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt verfügen über eigene Landesprogramme, die sich insbesondere eines großen Hörerzuspruchs erfreuen.

In der aktuellen Mediaanalyse 2011/ II kommt MDR 1 Radio Thüringen auf eine Tagesreichweite von 597.000 Hörern (bundesweit; Mo-So), was einem Marktanteil in Thüringen von 21,6 % entspricht. Insbesondere Hörerinnen und Hörer jenseits der 40 fühlen sich angesprochen.

Bei den Landesprogrammen wie MDR 1-Radio Thüringen ist es dem MDR Hörfunk gelungen, sich fest in der Hörerschaft zu verankern, wohingegen die Sender für die jüngere und mittlere Generation Baustellen bleiben, was z.B. MDR Jump als Nachfolger von MDR Life (eingestellt) angeht.

Der werktäglich um 8.40 Uhr und um 15.30 Uhr ausgestrahlte Polizeibericht ist aber ein akustischer Anachronismus, der eigentlich den Printmedien vorbehalten bleiben sollte. Zumindest müssten die dort auftretenden Polizeisprecher dahingehend geschult werden, sich verständlich im Radio zu artikulieren.

Ansonsten überzeugt mich das populäre, zuweilen aber auch anspruchsvolle Programmangebot aus dem Landesfunkhaus in Erfurt.

 

Kontakt & Frequenzen
MDR 1 RADIO THÜRINGEN
Gothaer Str. 36
99094 Erfurt
Tel: 0361 / 218-16 16
Fax: 0361 / 218-15 65
Email: mdr1-radio-thueringen@mdr.de
Internet: www.mdr.de/thueringen ( dann auf “Radio”; auch Livestream)

Wichtige leistungsstarke UKW- Frequenzen:

  • Keula – 98,5 MHz (20 kW)
  • Inselsberg – 92,5 MHz (100 kW)
  • Sonneberg – 91,7 MHz (100 kW)
  • Saalfeld/ Remda – 103,6 MHz (60 kW)
  • Ronneburg – 97,8 MHz (10 kW)
  • Zuzüglich weiterer Füllsender.

Empfangsberichte werden vom Landesfunkhaus in Erfurt mit QSL-Brief bestätigt.

Der Verfasser ist Redakteur der Rundfunkfachzeitschrift RADIO KURIER. Der Beitrag wurde am 07.07.11 recherchiert und in der Januar-Ausgabe des RADIO KURIER 01/12 veröffentlicht.

Alle Fotos-wenn nicht anders angegeben: Hendrik Leuker-07/11.

 

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