Radio Köpfe: Viktor Worms

Veröffentlicht am 01. Dez. 2015 von unter Deutschland

Viktor Worms-RTL-ZDF-Antenne-Bayern-big

Gleich nach dem Abi zu Radio Luxemburg (RTL) – der Traum vieler junger Menschen zu seiner Jugendzeit wurde für ihn war: Viktor Worms (56). Schon ein Jahr vor seinem Abitur schrieb Worms, der damals ein begeisterter Radio Luxemburg-Hörer war, an den seinerzeitigen Programmdirektor, Frank Elstner, um einen Praktikumsplatz zu erhalten. Sinngemäß schrieb er, dass er sich drei Monate den Sendeablauf angucken wolle, keinen auf die Nerven gehen wolle und notfalls auch die Aschenbecher ausleere.

„Daraufhin habe ich ein Jahr nichts gehört. Gleichzeitig zur Studienplatzzusage für München erhielt ich dann eine Einladung von Radio Luxemburg zur Sprechprobe. Da wollte ich schon gar nicht mehr hin“, erinnert sich Worms. Er überlegte es sich anders und fuhr ins Großherzogtum zu RTL.

 

Moderator und Redakteur bei Radio Luxemburg

Viktor-Worms (Bild: Hallo RTL Heft-3/1982)

Viktor-Worms (Bild: Hallo RTL Heft-3/1982)

Dort nahm der seinerzeitige Chefsprecher Jochen Pützenbacher die Sprechprobe von Viktor Worms, hinter der Glasscheibe stehend, ab: „Gar nicht so schlecht.“, meinte Pützenbacher hinterher, riet aber gleichzeitig dazu, dass Viktor Worms erst einmal sein Studium absolvieren sollte. Daraufhin kam es zum Streit zwischen Prüfer und Probanden: Worms verstand die Schlussfolgerung von Pützenbachers Werturteil nicht. Warum sollte er nicht jetzt eine Chance auf den ersehnten Moderatorenjob bekommen? Schließlich hatte Programmdirektor Frank Elstner ein Einsehen und löste den Zwist auf: „Sie kriegen Ihre drei Monate!“-Worms hatte somit einen Praktikumsplatz bekommen und einen Fuß in der Tür bei der damals größten kommerziellen Radiostation Europas.

Nach drei Monaten bekam Viktor Worms einen Sprecherjob, als „Viktor“ auch auf der Antenne, und strebte weiterhin eine journalistische Ausbildung an, die ihm gewährt wurde, da er als talentiert angesehen wurde. Zwei Jahre lang war er Volontär und begann zunächst nachts zu moderieren („Hallo Nachtarbeiter!“; 23-1 Uhr). Dann wurde er Redakteur von Thomas Gottschalks Morgensendung „Mr. Morning“ im linksrheinischen RTL-Studio Düsseldorf im Stadtteil Oberkassel. Er moderierte von dort aus „Die großen Acht“ (Single-Hitparade nach Verkaufszahlen) und als Live-Reporter aus dem Stadion für die „RTL-Torparade“. Von seinem dortigen Chef, dem bekannten Fernseh- und Radiomoderator Max Schautzer, bekam er den Auftrag, die frühabendliche Infotainmentsendung „Take Five“ (auf Deutsch: Mach´ mal Pause!) zu moderieren. Diese Sendung wurde eingeleitet zu den Jazz-Klängen aus Dave Brubecks gleichnamigen Stück.1983 fiel in Luxemburg der Morgenmoderator Rolf Roepke aus. Daraufhin musste Worms nach Luxemburg zurück und moderierte im Team u.a. mit Hugo Egon Balder und Hans-Werner Olm, die für die Comedy-Beiträge zuständig waren, „Guten Morgen, Deutschland!“. Seine Moderationsschicht begann um 7 Uhr und endete um 9 Uhr. 1985 schied Worms aus dem Team von Radio Luxemburg aus.

Viktor Worms (Bild: hallo RTL Clubheft 1984)

Viktor Worms (Bild: hallo RTL Clubheft 1984)

Das seinerzeitige Alleinstellungsmerkmal von Radio Luxemburg sieht Worms gleichzeitig als Erfolgsrezept für einen Sender in der heute vielfältigen Radiolandschaft an: „Allgemein arbeitet man an einem Produkt, daran, dass die Sache eine einheitliche Ausstrahlung hat. Jeder erfolgreiche Sender hat das geschafft, sei es R.SA in Sachsen, Hitradio FFH, Radio Hamburg, 104.6 RTL in Berlin sowie Antenne Bayern. Man braucht ein geschlossenes Konzept. Der Sender muss es schaffen, dass er dem Hörer das Gefühl bringt, das ist ein Club, zu dem möchte ich gehören.“, merkt Worms aus seiner Praxis als Radiomacher an. Es kommt einem dabei unweigerlich der zusammen mit Partner Bertelsmann 1977 ins Leben gerufene RTL-Radioclub in den Sinn. Auch das ging in diese Richtung: „RTL war damals für die Hörer Glaubenssache.“, fügt Worms hinzu. Als Elemente für den einheitlichen Auftritt eines Senders sieht er die Kommunikationsbereitschaft nach innen an und nach außen dem Hörer das Gefühl zu vermitteln, dass die im Sender wissen, was sie tun.

Vor allem lustige und ein paar sentimentale Erlebnisse prägen auch die Erinnerungen von Worms an Radio Luxemburg. Unter den vielen Erlebnissen möchte er zwei ganz besonders hervorheben: „Bei Radio Luxemburg habe ich meine Frau Astrid kennengelernt. Sie war seinerzeit Redakteurin von Helga Guitton („Viva-Das Leben findet täglich statt!“; „Liebe ist…“). Ein besonderes Erlebnis für mich, war es, Spiele der Fußball-Bundesliga in der „RTL-Torparade“ zu kommentieren. Ich war live vor Ort in den vom Studio Düsseldorf leicht erreichbaren Stadien in Köln, Düsseldorf, Mönchengladbach oder auf Schalke. Im Studio saß erst Björn Hergen Schimpf, später Benno Weber. Die „großen Acht“ (liefen samstags von 14-15 Uhr) habe ich aus diesem Grund eine Stunde vorher aufgezeichnet.“, plaudert Worms aus dem Nähkästchen.

Viktor Worms (Bild: hallo RTL Clubheft 6/1983)

Viktor Worms (Bild: hallo RTL Clubheft 6/1983)

Was aus Radio Luxemburg wurde, ist den meisten Lesern bekannt: Am 01.11.1990 wurde aus Radio Luxemburg RTL RADIO. Es setzte eine zuweilen strenge Formatierung ein; liebgewonnene Moderatorinnen und Moderatoren mussten gehen; im Kern wurde zunächst noch Jochen Pützenbacher, Helga Guitton und Birgit Lechtermann gehalten, die aber nicht mehr so frei agieren durften wie vorher. Zeitweise wurden die bundesweiten Aktivitäten nach Stuttgart verlagert. Seit dem 01.07.2015 sendet man aus Berlin im Rahmen eines Produktionsauftrags für Luxemburg. Radio Luxemburg hatte täglich bis Mitte der Achtziger Jahre bis zu 6 Millionen Hörer, davon die Hälfte auf der Mittelwelle. Die Bedeutung der Mittelwelle nahm rapide ab, Kabel und Satellit kamen auf; mit den neuen Verbreitungsmedien kamen alternative Angebote ins Haus; im Saarland und in Rheinland-Pfalz traten Privatsender in die Ätherlandschaft und seit 1983 strahlte auch der WDR-Hörfunk Werbung aus; die Erlöse von Radio Luxemburg brachen infolgedessen ein. Der Sender war wohl nicht zu retten.

RTL-Der-Oldiesender-800-min

„Eigentlich bin ich davon zu weit weg und habe im Detail keine Ahnung.“, gibt Worms zu. Er meint aber: „RTL RADIO hat sich seither nicht mehr gefunden. Sie wussten nicht, was sie machen sollten.“, mutmaßt Worms. Eine Formatänderung alle paar Jahre wie bei RTL RADIO-1990-92: AC; 1992-2002: Gold/Oldie-Sender; 2002-2015: Major AC-Die besten Hits mit Gefühl/ aller Zeiten hält Worms für problematisch: „Keiner weiß, wofür steht der Sender eigentlich.“

Seit dem 01.07.15 heißt der Sender RTL-Deutschlands Hitradio und kommt aus Berlin. Dem derzeitigen Geschäftsführer vom RTL Radio Center Berlin, Stephan Schmitter, traut Worms aber zu, das Ruder herumzureißen: „Diese Leute wissen, was sie tun. Es würde mich freuen, wenn sie wieder Erfolg hätten.“ Nach seinem Eindruck setzt RTL RADIO mit dem neuen Format sehr auf das Digitale wie den Apps und auf das Internet.

RTL-RADIO-Deutschlands-HitradioNachfolger von Dieter Thomas Heck

Dieter Thomas Heck, selbst zuvor Radiomoderator bei SWF, Radio Luxemburg und Europawelle Saar, wollte nach 17 Jahren ZDF-Hitparade diese monatliche Schlagersendung nicht mehr moderieren. Frank Elstner, ehemals Chef von Viktor Worms bei den vier fröhlichen Wellen, wechselte 1982 wegen der von ihm erfundenen Unterhaltungssendung „Wetten, dass…!?“ ganz zum ZDF. Elstners zweite Sendung, die Talkshow „Die stillen Stars“ über Nobelpreisträger, wurde von Worms redaktionell betreut. So kam es, dass Elstner Worms für die Nachfolge von Dieter Thomas Heck empfahl. Diesem wurde erst während seiner Moderatorentätigkeit bewusst, in welche Fußstapfen er getreten war. „Da habe ich mir vorher keine Gedanken gemacht. Die ZDF-Hitparade bedeutete für mich 3 Tage Aufwand im Monat und 12 Millionen Zuschauer pro Sendung. Ich konnte das Angebot einfach nicht ablehnen.“, erinnert sich Worms.

Zuvor hatte er schon Kameraerfahrung gesammelt bei RTL Plus in Luxemburg („Augenclip“). Aufgrund der damaligen Quasi-Monopolstellung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens musste sich Worms erst daran gewöhnen, überall erkannt zu werden. Auch die ZDF-Hitparade änderte sich: Neben dem Schlager kamen auch Interpreten aus der Sparte Deutsche Rockmusik in die Sendung wie Heinz Rudolf Kunze, Wolf Maahn, Wolfgang Niedecken, Klaus Lage, Falco, Purple Schulz und Udo Lindenberg. Aber nach wie vor auch Roland Kaiser, Juliane Werding und Marianne Rosenberg. „Ich habe nichts gegen deutschen Schlager.“, betont Worms an dieser Stelle.1989 verließ er die ZDF-Hitparade, um sich seinen Aufgaben beim damals neuen landesweiten Privatsender Antenne Bayern zu widmen.

Er übergab an seinen Nachfolger Uwe Hübner, der die Sendung wieder zur reinen Schlagersendung machte. Im Fernsehen gab er noch bei Tele 5 ein Gastspiel in der Sendung „Stadt, Land, Fluss“ von Oktober 1990 bis September 1991. Die täglich ausgestrahlte Ratesendung wurde an 5 Tagen im Monat in Luxemburg bei der Produktionsfirma von Frank Elstner aufgezeichnet. Anschließend hatte Worms die Wahl zwischen Moderation, Redaktion und Management beim Radio einerseits oder Unterhaltungsmoderator im Fernsehen andererseits: Er hat sich gegen das Fernsehen entschieden, weil er sich sicher war, dass er die andere Aufgabe besser bewältigen würde.

Programmchef beim Radio und Unterhaltungschef beim Fernsehen

Helmut Markwort, Verleger und Gründungsgesellschafter und –geschäftsführer bei Antenne Bayern, holte Viktor Worms zum Programmstart im September 1988 zu Antenne Bayern. Das Radiomachen hatte Worms nie ganz aufgegeben. Im Sommer 1986 und 1987 war er die Urlaubsvertretung für Thomas Gottschalk in der „B 3-Radioshow“ gewesen.
Was macht Viktor Worms eigentlich lieber, Radio oder Fernsehen? „Wenn ich mich im Radio gehört habe, fand ich mich richtig gut. Im Fernsehen dagegen fand ich mich dagegen verkrampft. Ich habe gedacht, das bist nicht Du.“, gesteht Worms. „Mir macht Radio einfach mehr Spaß. Dort habe ich mich immer sicherer als im Fernsehen gefühlt. Fernsehen ist zu sehr Trial and Error. Radio ist entspannter als Fernsehen.“, fügt Worms hinzu.

Antenne-Bayern-90er-Radio-macht-Spass-min

1988 war Viktor Worms erst Moderator, dann von 1988 bis 1993 Unterhaltungschef und Leiter hörergerichtetes Marketing; von 1993 bis 1999 schließlich Programmchef von Antenne Bayern. Er moderierte dort das „Mittagsmagazin“ (12-14 Uhr) und auch noch in seiner Zeit als Programmchef das „Sonntagsfrühstück“, einer Promi-Talkshow sonntags von 9 bis 11 Uhr. Außerdem teilte er sich als Programmchef gerne als Live-Reporter zu einem Bundesligaspiel ein.

Wie erklärt sich ein Macher den großen Erfolg von Antenne Bayern, das seit der Medienanalyse (MA) von 1992 immer vor Bayern 3 lag? „Antenne Bayern hat die Schwächen von Bayern 1 und Bayern 3 ausgenutzt.“, stellt Worms fest. Seriöser Journalismus und ausgefeilte Moderation, Stärken des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, seien bei Antenne Bayern mit den Unterhaltungsqualitäten verbunden, die Worms und auch noch andere Moderatoren von Antenne Bayern (Thomas Ohrner, Stephan Offierowski) aus ihrer Radio Luxemburg-Zeit her kannten. Es seien bei Antenne Bayern die Tugenden zum Tragen gekommen, die Worms schon eingangs des Interviews als Voraussetzung für erfolgreiches Radiomachen nannte: „Wir sind bei Antenne Bayern als Einheit aufgetreten.“ Der Erfolg stellte sich schon bald nach Sendestart ein, wobei Worms aufgrund der Konkurrenzsituation einräumt, dass man mit Antenne Bayern in der Fläche erfolgreicher war als in Bayerns Großstädten wie München, Nürnberg oder Augsburg.

Unter Programmdirektor Markus Schächter und Intendant Dieter Stolte war Worms von 1998 bis 2001 ZDF-Unterhaltungschef und bis 2009 Producer der größten Unterhaltungssendung Europas, „Wetten, dass…!?“. Nach 3 Jahren ging er freiwillig.-„Mit meinem Programmdirektor und dem Intendanten habe ich mich gut verstanden. Mir war das Haus aber zu groß.50% meiner Zeit verbrachte ich in Sitzungen.“, resümiert Worms. In seiner Zeit als Unterhaltungschef fällt auch die Einstellung der „ZDF-Hitparade“ im Jahr 2000 aufgrund zu geringer Einschaltquoten.

Der Untergang eines Flaggschiffs

Woran scheiterte letztlich „Wetten, dass…!?“, das 2014 vom ZDF schließlich eingestellt wurde und von Worms von 1998-2009 produziert wurde? „Alles hat seine Zeit. So sind Internetportale wie You Tube immer stärker und professioneller geworden. „Wetten, dass…!?“ war zu seiner besten Zeit zudem ein Lagerfeuer, bei dem die ganze Familie vor dem Fernseher saß. Das Fernsehverhalten hat sich durch viele Programme und das Internet verändert.“, gibt Worms zu Bedenken. Der Kuchen teile sich nunmehr unter vielen auf.-„Hinzu kommt, dass Wetten, dass…!?“, obwohl von Frank Elstner erfunden und zunächst auch moderiert, eigentlich wie geschaffen für den Hauptmoderator Thomas Gottschalk war. Als Thomas ging, wurde immer mehr klar, dass es vorbei ist. Zudem waren die großen Wetten vorbei und die Stars haben immer mehr Alternativen, wohin sie gehen können. Am Schluss hätte kommen können, wer will.“.

Warum sollte es „Wetten, dass…!?“besser ergehen als der restlichen Samstagabendunterhaltung? Die Zeiten der Liveshows seien vorbei und die Fernsehsendungen würden durch das Internet verdrängt. Zudem gäbe es Formatverschiebungen, wenn Quizsendungen – Viktor Worms gewann 1986 in einer Promi-Ausgabe von „Dalli, Dalli“ bei Hans Rosenthal – mehr und mehr die Samstagabendunterhaltung verdrängen. Nicht zuletzt würden die Mediatheken immer beliebter und das Linear-Sehen sei auf dem Rückzug.

Zweieinhalb Jahre war Viktor Worms, vom 15.07.2008 bis Ende 2010, zudem Redaktionsleiter und Producer der musikalischen Unterhaltungssendung „Willkommen bei Carmen Nebel!“, die weiterhin im ZDF zu sehen ist.

Geschäftsführer und Coach

2002 war Viktor Worms Geschäftsführer von Dolce Media, der Produktionsfirma von Christoph und Thomas Gottschalk. 2003 wechselte er in gleicher Funktion zur MPS Medienconsulting GmbH, die 2004 in Worms Mediapartner GmbH (WMP) umbenannt wurde. Diese hatte bis Ende 2015 ihren Sitz in Tutzing am Starnberger See und befindet sich seit Anfang 2016 in Wörthsee. Die Geschäftsfelder der WMP sind Radioberatung, strategische Beratung sowie Personality-Ausbildung.

Viktor Worms am Schreibtisch in seinem Büro in Tutzing. (Bild: Hendrik Leuker)

Viktor Worms am Schreibtisch in seinem Büro in Tutzing. (Bild: Hendrik Leuker)

Zu seinen Radio-Kunden gehören und gehörten u.a. die Sender Antenne Bayern, BigFM (Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz/Saarland), RPR1., R.SA (Sachsen) , DRadio Wissen und die Regiocast-Gruppe. Für Radiosender fertigt Worms Programmstrategien und Konkurrenzanalysen an. „Radio ist eine Mischung von verschiedenen Dingen“, merkt Worms an. Zunächst sei seriöse Information wichtig und sodann die „richtige“ Musik. „Es hat aber vor allem mit den Menschen zu tun, die das Programm machen. Viele gute Leute gehen heute nicht zum Radio oder bleiben dem Medium nicht erhalten. Es wird zu wenig in die Ausbildung der Nachwuchskräfte beim Radio investiert“, findet Worms. „Ich sehe mich in meiner Arbeit als Entwickler von Ideen, Strategien, Konzepten und vor allem Talenten: Ich liebe diese Verrückten, die anders sind als andere…“, fügt Worms hinzu. Daneben ist Worms TV-Producer. Sein derzeit wichtiges Projekt ist die „José-Carreras-Gala“ auf SAT 1 Gold (vormals: ARD). In der zweiten Jahreshälfte 2016 betreut er ein Comedy-Projekt bei einem Privatsender, dessen Name Worms noch nicht nennen will. In der Charity-Beratung ist er u.a. für die José-Carreras-Stiftung, für die Hugo-Tempelman-Stiftung und die Peter Maffay-Stiftung seines Freundes Peter Maffay tätig. Er beriet Red Bull und die „Aktion Mensch“ und konzipierte Bühnenshows wie „Apassionata“ und „Magnifico“ ,letztere zusammen mit André Heller.

Hobbys

Als Hobbys gibt der vielbeschäftigte Producer und Coach seine Familie an, seine Ehefrau Astrid und seine drei inzwischen erwachsenen Kinder Julian, Robin und Marie. Er mag Hunde (derzeit hat er keine eigenen). „Ich versuche mir, die Wochenenden freizuhalten.“, schildert Worms sein Freizeitverhalten. Dann zieht es den FC Bayern-Fan und Dauerkartenbesitzer in die Allianz-Arena. Zu Hause lese er viel, vor allem Zeitungen. Zum Thema Fernempfang vermag er beizusteuern, dass er Radio Luxemburg früher in Düsseldorf auf Mittelwelle hörte und somit schon als Kind zum Radio-Freak wurde. „Damals hörte man im Rheinland entweder SWF 3 (bis 1980 auf UKW nur in Mono) oder Radio Luxemburg (meistens auf Mittelwelle 1440 KHz).“ Außerdem bringt er bisweilen von seinen Reisen nostalgische Radiogeräte mit, die er sammelt.
Worms meint zum Abschied: „ Ich bin dankbar für das, was mir im Leben widerfahren ist. Ich mache nicht den Unterschied zwischen Hobby und Beruf.“ Das Leben komme ihm bisweilen vor wie ein Gesamtkunstwerk.

Hendrik Leuker

 

Kontakt
Worms Mediapartner GmbH
z.H.: Herrn Viktor WORMS
Seewiese 5
82237 WÖRTHSEE
Tel: 08143-447 523
Email: worms@wormsmediapartner.de

Tags: , , , , , ,

Kommentar hinterlassen