Media-Analyse: Hohe Akzeptanz für MDR-Programme

Veröffentlicht am 22. Jul. 2015 von unter Pressemeldungen

MDR-Dachmarke_rgb-smallMDR THÜRINGEN sowie MDR 1 RADIO SACHSEN behaupten ihre Spitzenplätze im thüringischen und sächsischen Hörfunkmarkt. MDR JUMP bleibt reichweitenstärkster Sender aus dem Osten. Das ist das Ergebnis der heute veröffentlichten Media-Analyse 2015 Radio II.

Karola Wille (Bild: MDR/Martin Jehnichen)

Karola Wille (Bild: MDR/Martin Jehnichen)

MDR-Intendantin Karola Wille: “Die Ergebnisse der MA bestätigen die engagierte und professionelle Arbeit unserer Radiomacher. Nur eine kontinuierlich gute Leistung macht das hohe Niveau unserer öffentlich-rechtlichen Radioangebote möglich. Wir freuen uns über das Ergebnis auf dem hartumkämpften Radiomarkt in Mitteldeutschland – dafür danken wir unseren Hörerinnen und Hörern.”

Regionalkompetenz und ein überzeugender Musikmix machen MDR THÜRINGEN wiederholt zum meistgehörten Programm in seinem Bundesland. 29,0 Prozent bzw. 570.000 Hörerinnen und Hörer informieren sich hier täglich und lassen sich unterhalten.

Auch MDR 1 RADIO SACHSEN ist erneut Spitzenreiter unter den Hörfunkprogrammen des Landes. 27,4 Prozent bzw. 1,004 Millionen Sachsen schalten den Sender täglich ein. Das Landesprogramm liegt damit rund 13,0 Prozentpunkte vor dem zweitplatzierten sächsischen Hörfunkanbieter.

MDR SACHSEN-ANHALT ist mit umfangreichen Informationen aus der Region und Oldies aus den 60er- und 70er-Jahren, Soft-Pop aus den 80er-Jahren und deutschen Hits ebenfalls ein verlässlicher Begleiter durch den Tag. Die kontinuierliche Programmarbeit hat sich für den Sender gelohnt: 22,4 Prozent, und damit mehr als jeder Fünfte in Sachsen-Anhalt, hört das MDR-Landesprogramm. Das sind 456.000 tägliche Hörerinnen und Hörer.

Das Nachrichtenradio MDR INFO überzeugt mit einer Reichweite von 5,0 Prozent. Das sind 383.000 Personen im MDR-Sendegebiet, die Tag für Tag die Informationskompetenz des MDR-Nachrichtenradios schätzen. Damit ist MDR INFO mit Platz 2 unter den Top-Platzierten der ARD-Informationsprogramme vertreten.

MDR FIGARO ist wiederholt zweitstärkstes Kulturprogramm innerhalb der ARD. Die Kulturwelle erreicht im MDR-Sendegebiet 2,9 Prozent. Das sind 225.000 kulturinteressierte Hörer.

Die Popwelle des MDR, MDR JUMP bleibt reichweitenstärkster Sender aus dem Osten mit 1,216 Millionen Hörern bundesweit. Rund 75 Prozent, das sind 916.000 JUMP-Hörerinnen und -Hörer, kommen dabei aus der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Im MDR-Sendegebiet hören täglich 1,035 Millionen Hörerinnen und Hörer die junge Welle (13,5 Prozent). In der durchschnittlichen Werbestunde erreicht das populäre Programm bundesweit 322.000 Hörer.

Im MDR-Sendegebiet wird das Jugendradio MDR SPUTNIK – trotz begrenzter Empfangbarkeit – täglich von insgesamt 185.000 Hörerinnen und Hörern eingeschaltet (2,4 Prozent). In Sachsen-Anhalt, wo die Jugendwelle über UKW-Frequenzen verfügt, erreicht das Programm eine Tagesreichweite von 6,8 Prozent (138.000 Personen).

Hochrechnungsbasis für Radioreichweiten ändert sich Volkszählungsdaten (Zensus 2011) gehen erstmals in die Media-Analyse ein. Die ma 2015 Radio II beinhaltet erhebliche Veränderungen, die einen Vergleich mit den Ergebnissen vorangegangener Media Analysen erheblich erschweren. Die Veränderungen betreffen zum einen die Hochrechnungsbasis/Bevölkerungsstruktur, zum anderen sind sie methodischer Art.

Die Basis (Bezugsgröße) der Hochrechnungen hat sich gegenüber den vorangegangen Media Analysen verändert. Erstmals sind in den MA-Sollvorgaben der amtlichen Statistik des Statistischen Bundesamts (Mikrozensus 2013) die Daten des ZENSUS 2011 (“Volkszählung”) enthalten.

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – dem MDR-Sendegebiet – fällt die Bevölkerungszahl mit 7,662 Personen um 0,203 Millionen geringer aus (-2,6 Prozent).
Ergänzend zur Festnetz-Stichprobe wird in der ma 2015 Radio II erstmals auch eine Mobilfunk-Stichprobe eingesetzt, um die Repräsentativität der Gesamtstichprobe zu erhöhen. Da die Erreichbarkeit jüngerer Zielgruppen in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist, wurden darüber hinaus zur Stabilisierung der jüngeren Altersgruppen zusätzliche Interviews in der Frühjahrswelle 2015 durchgeführt.

Daraus schlussfolgernd bedeuten höhere bzw. niedrigere Reichweiten nicht zwingend eine höhere bzw. niedrigere Radionutzung, weil methodische Effekte in unterschiedlicher Form in der Reichweitenentwicklung mitwirken.
Anmerkungen für die Redaktion:
In Mitteldeutschland wurden für die aktuelle Media Analyse 10.332 Personen befragt (ma 2015 Radio I: 8437), bundesweit waren es 81.371 Personen (ma 2015 Radio I: 69 960).
Wenn nicht anders ausgewiesen, beziehen sich alle Werte auf die Tagesreichweite Montag bis Freitag sowie deutschsprachige Personen ab zehn Jahre. Die durchschnittliche Werbestunde bezieht sich auf Montag bis Freitag, 06.00 bis 18.00 Uhr, BRD gesamt sowie deutschsprachige Personen ab zehn Jahre.

Die Tagesreichweite gibt an, wie viele Personen an einem durchschnittlichen Tag mindestens 15 Minuten Radio gehört haben. Die Media Analyse wird zweimal jährlich von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e. V. (agma) erstellt.

 

Quelle: Pressemeldung vom 22.07.2015 zur Media Analyse 2015 Radio II

Tags: , , , , , , , , , , ,

Kommentar hinterlassen