Deutscher Radiopreis: Söhne Mannheims spielen live und überreichen Preis für beste Höreraktion

Veröffentlicht am 31. Aug. 2011 von unter Pressemeldungen

Gut eine Woche vor der Verleihung des Deutschen Radiopreises am 8. September in Hamburg konnten die Veranstalter einen weiteren musikalischen Top-Act verpflichten. Neben Herbert Grönemeyer, Roxette und James Blunt werden sich bei der Gala im Schuppen 52 im Hamburger Hafen auch die Söhne Mannheims die Ehre geben. Die 14-köpfige Band wird nicht nur ihren Hit “Freiheit” spielen, sondern auch den Radiopreis in der Kategorie “Beste Höreraktion” überreichen.

Söhne Mannheims-Sänger Xavier Naidoo hat eine besondere Beziehung zum Radio – als Schüler hätte er fast eine Radiokarriere eingeschlagen: “Ich habe in der dritten Klasse angefangen, mein eigenes Radioprogramm zu machen. Ich war Moderator, habe mir die Werbung ausgedacht und die Musik dazu gesungen.” Naidoo weiß um die Bedeutung des Radios auch für seine Musik: “Ich bin von einem großen Radiosender für ein Konzert gebucht worden – zu einer Zeit, als ich diesen Rückenwind gut gebrauchen konnte. Wenn sich ein Radiosender frühzeitig in einen Künstler verliebt, dann merkt man erst, wie viele Menschen das Radio in Bewegung setzt.”

Die Söhne Mannheims haben seit über zehn Jahren mit Songs wie “Geh`davon aus”, “Und wenn ein Lied”, “Das hat die Welt noch nicht gesehen” und ganz aktuell mit “Freiheit” einen festen Platz im deutschen Hörfunk. So gehörte ihre Hitsingle “Vielleicht” 2004 zu den meistgespielten deutschen Songs im Radio.

Auch Naidoos Kollege Henning Wehland von den Söhnen Mannheims freut sich auf den Deutschen Radiopreis, der 2011 zum zweiten Mal verliehen wird: “Gerade die Macher des Radios, die Menschen hinter dem Medium, müssen mehr Aufmerksamkeit bekommen. Der Radiopreis war längst überfällig.”

Der Deutsche Radiopreis wird am 8. September in zehn Kategorien vergeben. Neben der besten Höreraktion werden unter anderem die beste Reportage, die beste Morgensendung, die beste Moderatorin und der beste Moderator sowie die beste Comedysendung ausgezeichnet. Eingereicht hatten 135 öffentlich-rechtliche und private Radiosender insgesamt 265 Produktionen. In jeder Kategorie wurden von der unabhängigen Jury des Grimme-Instituts drei Finalisten nominiert. Die Liste der Nominierten ist unter www.deutscher-radiopreis.de abrufbar. Die Preisträger werden erst im Rahmen der Gala bekanntgegeben.

Zu hören und zu sehen ist der Deutsche Radiopreis am 8. September bundesweit in zahlreichen öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosendern, in vielen dritten Fernsehprogrammen der ARD sowie als Video-Livestream im Internet.

Der Deutsche Radiopreis ist eine gemeinsame Initiative öffentlich-rechtlicher und privater Radiosender. Stifter sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen neben dem Grimme-Institut die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.

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