
„Hauptziel dieses Projektes ist es, über den Tellerrand der sächsischen und deutschen Ausprägungen des an eine engere Heimat gebundene Massenmediums hinauszuschauen“, konstatiert Dr. Uwe Grüning, Präsident des Medienrates der SLM. „Vor allem für die in Sachsen lizenzierten lokalen und regionalen kommerziellen Radio- und TV-Anbieter sollen Fakten und Anregungen eingeholt werden, die die Realisierung der Digitalisierung, die wirtschaftliche Belastbarkeit und die Refinanzierung von Investitionen betreffen.“
Dafür sollen in den drei Ländern jeweils bis zu fünf Hörfunk- und Fernsehstationen untersucht werden, die als besonders fortgeschrittene Modelle bezeichnet werden können. Dabei stehen die Kriterien der hohen Reichweite und Marktanteile, der positiven wirtschaftlichen Situation, des innovativen Programmkonzeptes sowie der digitalen Verbreitung im Fokus der Untersuchungen. Darüber hinaus sollen praxisnahe Erfahrungsberichte erhoben und ausgewertet werden, die die Aspekte der Programmgestaltung, der Rolle der Werbung und der Zielgruppen berücksichtigen.
Die für zwei Jahre angelegte Studie wird in der SLM-Schriftenreihe veröffentlicht.








