Orte und Worte: Neuer Bücherpodcast des rbb

Der neue rbb-Bücherpodcast "Orte und Worte" geht dorthin, wo Literatur entsteht und Literatur spielt. Die Hosts treffen Autor:innen an Orten, die wichtig sind für ihre aktuellen Bücher. - Cover © rbb
rbb-Bücherpodcast „Orte und Worte“ (Bild © rbb)

Der Podcast „Orte und Worte“ des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) geht dorthin, wo Literatur entsteht und Literatur spielt. Die Hosts Nadine Kreuzahler, Anne-Dore Krohn und Stephan Ozsváth treffen Autor:innen an Orten, die wichtig sind für die Handlung ihrer aktuellen Bücher, als Schauplatz oder als Inspiration. Auf diese Weise entwickeln sich sehr persönliche und atmosphärische Gespräche über kreative Arbeit und die Themen der Bücher – u. a. mit Antonia Baum im Schwimmbad oder Judith Hermann im Hörsaal.

Ein Buch, ein Ort, eine Begegnung

„Orte und Worte“ klappert buchstäblich die Literaturlandschaft der Gegenwart ab, mit Fokus auf Berlin und Brandenburg. Der Bücherpodcast lässt die Schriftsteller:innen direkt an den Orten erzählen, ohne die ihre Werke nicht entstanden wären. Weitere Begegnungen gibt es in den kommenden Wochen mit Teresa Präauer in einem österreichischen Restaurant in Berlin, mit Ulrike Draesner vor dem Kleistgrab am Wannsee, mit Georg Klein auf einer Bank vor dem Bundeskanzleramt und mit Franziska Hauser auf der Burg Beeskow.

Veröffentlichung als Bücherpodcast und Ausstrahlung im Radio

Die erste Folge „Orte und Worte“ ist ab 22. April 2023 in der ARD Audiothek und bei Apple Podcasts zu hören. Die folgenden Episoden erscheinen danach immer donnerstags im Wochenrhythmus. Zudem läuft „Orte und Worte“ im Radio: immer samstags um 17.03 Uhr bei rbbKultur und sonntags jeweils um 6.03, 10.33 und 21.33 Uhr bei rbb24 Inforadio. „Orte und Worte“ ist eine Produktion von rbbKultur und rbb24 Inforadio.

Der Trailer zum Bücherpodcast ist schon jetzt abrufbar in der ARD Audiothek.

Erste Folgeninhalte in der Übersicht

Folge 1: Im Schwimmbad mit Antonia Baum

Ab 22. April 2023 in der ARD Audiothek

„Orte und Worte“ geht baden: Nadine Kreuzahler und Schriftstellerin Antonia Baum unterhalten sich im Schwimmbad in der Finckensteinallee in Berlin über den neuen Roman „Siegfried“. In dem Buch trägt die junge Erzählerin mit ihrer Großmutter Hilde wahre Schlachten am Beckenrand aus, als Erwachsene findet sie sich dann am Rande eines Nervenzusammenbruchs wieder. Ebenfalls am Beckenrand diskutieren Nadine Kreuzahler und Antonia Baum darüber, was es heißt, ein „Siegfried“ zu sein, was uns prägt und warum moderne Elternschaft so schwer ist. Nebenbei entdecken sie die bewegte Geschichte des historischen Schwimmbads in Berlin-Lichterfelde – und eine von beiden wagt am Ende den Sprung ins Wasser.

Folge 2: Im Hörsaal mit Judith Hermann

Ab 27. April 2023 in der ARD Audiothek

„Orte und Worte“ geht wieder studieren: Anne-Dore Krohn trifft sich mit der Autorin Judith Hermann vor der „Rostlaube“ an der Freien Universität Berlin, wo Hermann Anfang der Neunziger Jahre eine Weile Philosophie und Germanistik studierte. Im Hörsaal erzählt Judith Hermann von ihrer Zeit als Studentin, warum sie lieber ganz hinten sitzen wollte und weshalb ausgerechnet eine Niederlage für ihre schriftstellerische Laufbahn wegweisend war. Ihr neues Buch heißt „Wir hätten uns alles gesagt“ und enthält ihre Frankfurter Poetikvorlesungen. Wie persönlich diese Vorlesungen geworden sind und warum alles trotzdem immer Fiktion ist, davon berichtet Judith Hermann in dieser Folge von „Orte und Worte“.

Folge 3: Auf dem Sofa mit Franzobel

Ab 4. Mai 2023 in der ARD Audiothek

Liegen lernen mit „Orte und Worte“: Stephan Ozsváth trifft sich mit Franz Stefan Griebl alias Franzobel – und zwar in der Wohnung seiner Partnerin im siebzehnten Wiener Gemeindebezirk Hernals. Dort steht ein Sofa. Und dort schreibt Franzobel. Liegend. Für das Gespräch ziehen die beiden das Sitzen vor. Es geht um Schreibstrategien, das literarische Abklingbecken, wenn ein Buch fertig ist, aber auch um Pazifismus und Krieg. Themen, die nicht nur Albert Einstein beschäftigten, um dessen Hirn es in Franzobels neuestem Roman „Einsteins Hirn“ geht, sondern die auch hochaktuell sind.

Quelle: rbb

XPLR: MEDIA Radio-Report