ma 2019 Audio I: Die neuen Hörerzahlen sind da

Veröffentlicht am 26. Mrz. 2019 von unter Deutschland

Mit 98,8 Prozent hat fast jeder Deutschsprachige schon einmal ein Audio-Angebot gehört, unabhängig auf welchem Verbreitungskanal. Die Hörer bleiben ihrem Sender mit mehr als vier Stunden am Tag konstant auf hohem Niveau treu (Verweildauer: 249 Minuten). Berechnung von Hör- und Verweildauer für Audio-Angebote auch nach Anteil Online-Audio und DAB+ ab der kommenden Berichterstattung möglich.

Radio und Audio sind echte Beziehungspartner der Menschen. Sie begleiten manche Menschen länger über den Tag, als so mancher Zeit mit seinem Lebenspartner verbringt. Und dieser Beziehungsstatus ist bei den Hörern hoch im Kurs: Rund 55 Millionen Menschen in Deutschland nutzen Audio (Mo.-Fr., 5-24 Uhr).

Und auch die Verweildauer, also die Zeit, die die Hörer täglich mit Radio verbringen, liegt stabil bei 249 Minuten. Dies ist ein handfestes Indiz für die ungebrochene Treue zum Medium.


Seit letztem Jahr erscheint die ma Audio zweimal pro Jahr plus Update. In diesem Turnus ermöglicht sie auf einer einheitlichen Basis eine konvergente Planung von Radio und Online-Audio und ist dadurch der von allen Partnern akzeptierte Marktstandard.

Als Konvergenzwährung für Radio und Online-Audio, so der Untertitel der Studie, enthält die ma Audio neben den bisher in der ma Radio ausgewiesenen klassischen Radioangeboten auch Reichweiten für Online-Audio-Channels, Musik-Streamingdienste, User Generated Radios sowie für Online-Audio-Werbekombinationen und Konvergenzangebote. Insgesamt werden 374 Angebote abgebildet und in der ma 2019 Audio I am 27. März veröffentlicht. Bereits heute liegen die Eckdaten der Audio-Nutzung in Deutschland vor.

Jan Isenbart (Bild: agma)

Jan Isenbart (Bild: agma)

Jan Isenbart, Vorstand Radio/Audio der agma, zu den aktuellen Ergebnissen sowie zum geplanten weiteren Ausbau der ma Audio: „Die vorliegenden Eckdaten unterstreichen erneut die große Bedeutung von Radio und Audio im Alltag der deutschen Bevölkerung. Audio-Inhalte werden auf den unterschiedlichsten Wegen in hohem Maße konsumiert, egal ob über klassische Empfangswege, wie UKW, Kabel oder Satellit sowie über DAB+ oder das Internet. Die ma Audio liefert für dieses konvergente Nutzungsverhalten eine wertvolle Leistungsübersicht, die wir für eine bestmögliche Mediaplanung kontinuierlich optimieren.“

„Daher freuen wir uns sehr, bereits zur kommenden Veröffentlichung, der ma 2019 Audio II am 10. Juli, neben der Integration von DAB+ Angeboten (siehe Pressemeldung vom 22. Februar) ebenfalls eine Erweiterung der Eckdaten um die Leistungsdaten Verweil- und Hördauer für Online-Audio bzw. Audio-Gesamt ausweisen zu können“, ergänzt Olaf Lassalle, Geschäftsführer der agma.

Erste Ergebnisse der Eckdaten zur Audio-Nutzung in Deutschland:

  • Im Weitesten Hörerkreis (WHK), also in einem durchschnittlichen 4-Wochen-Zeitraum, wird von 93,7 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren ein klassisches Radio-Angebot genutzt. 95,2 Prozent nutzen im genannten Zeitraum ein klassisches und/oder Online-Audio Angebot.
  • In der jungen Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen zählen ebenfalls 95,2 Prozent zum WHK von Audio gesamt (Vorjahr: 94,7 Prozent).
  • Die Hörerbindung ist mit über vier Stunden täglicher, die Verweildauer anhaltend stabil (Vorjahr: 247 Minuten).

Weitere Ergebnisse sind der  Tabelle „Eckdaten der Audio-Nutzung“ zu entnehmen.

Zum Hintergrund – das Modell der ma Audio

Die ma Audio verknüpft drei Studien – die bisherige ma Radio und die Logfile-basierte Messung der ma IP Audio sowie eine eigens erhobene Online-Tagebuchstudie:

  • Die ma Radio basiert auf einer repräsentativen Befragung von 68.281 Personen der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren und ermittelt die Radionutzung für alle Sender unabhängig vom Verbreitungsweg, wie auch die Potenziale der Webradio- und Streamingnutzung.
  • Die ma IP Audio erfasst per Logfile-basierter Messung gezielt die Nutzung von Online-Audio-Angeboten und Musik-Streaming-Diensten.
  • Die Online-Tagebuchstudie liefert die notwendigen demografischen und sonstigen Informationen, um die aus den Logfiles berechneten Sessions in Personenangaben umrechnen zu können.

Detaillierte Ergebnisse der ma 2019 Audio I der einzelnen Sender und Vermarktungskombinationen sowie der Online-Audio-Angebote werden am 27. März ab 10:00 Uhr veröffentlicht.

Quelle: Pressemeldung der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e. V.


Die Media-Analyse ist auch eines der Themen der neuen RADIOSZENE Podcast-Episode von “Die Radiomacher” mit Christopher Deppe:

  1. Die neuen MA-Zahlen – Grund zum Aufatmen? (Interview mit Marktforscher Jörg Sunnus)
  2. Fritz: Erst Netz – dann Radio (Interview mit Fritz-Programmchefin Karen Schmied)
  3. radioBERLIN rbb 88.8 im Jungbrunnen: 1. Bilanz (Interview mit rbb 88.8-Chef Konrad Kuhnt)

So kann der Podcast abonniert werden:


Radiozentrale Logo 2019

ma Audio 2019 I: Beziehungsstatus – hörbar konstant

Wer Menschen erreichen will, der spricht mit Ihnen – und zwar am besten via Radio und Audio. Denn 95 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung schaltet regelmäßig ein.

Radio und Audio sind echte Beziehungspartner der Menschen. Sie begleiten manche Menschen länger über den Tag, als so mancher Zeit mit seinem Lebenspartner verbringt. Und dieser Beziehungsstatus ist bei den Hörern hoch im Kurs: Unverändert nutzen 67 Millionen Menschen in Deutschland Audio. Dies bestätigen die heute von der Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse in Frankfurt veröffentlichten Eckdaten zur Audionutzung ma 2019 Audio I.

Die Radio- und Audionutzung wird immer individueller, weil sich die Kanäle dem digitalen Fortschritt und vor allem dem Nutzerverhalten anpassen. Die Ausspielwege werden also vielfältiger, um den ebenfalls facettenreichen Audiocontent auszuspielen. Podcasts und Skills sind nicht nur in aller Munde, sondern Sinnbild der neuen Form von auditiver Nutzung. Der Siegeszug der Smart Speaker beispielsweise erobert immer mehr Wohnungen in Deutschland und für viele Menschen sind Alexa und Co bereits fester Bestandteil des Alltags, um die eigene Playlist abzuspielen, vernetzte Geräte zu steuern oder eben Radio zu hören. Laut einer von RMS in Auftrag gegebenen Smart Speaker-Studie hören sogar 63 Prozent der Nutzer mehr Audio als vorher. (weitere Infos zur Studie und den Erkenntnissen daraus unter: https://www.rms.de/wirkung/studien/allgemeine-studien/smart-speaker-studie).

Und natürlich spielt auch der richtige Moment eine wichtige Rolle. Die Nutzer steuern durch die wachsende Zahl an Audio-on-Demand-Angeboten den Zeitpunkt der Nutzung immer mehr selbst und integrieren Audio in ihren Alltag, wann immer es in ihre Struktur passt. Interessant ist dieser Aspekt beispielsweise beim Thema Podcast. Es zeigt sich aber ein wesentlicher Unterschied zu den klassischen Radio Reichweiten: die Prime-Time liegt vor allem in den Abendstunden, wie eine Podcast-Studie von AS&S Radio zeigt. (weitere Infos zur Studie und den Erkenntnissen daraus unter: https://www.ard-werbung.de/spotonpodcast/). Die Prime-Time des klassischen Radios liegt morgens zwischen 7 und 8 Uhr, in der täglich 28 Millionen Menschen erreicht werden.

Lutz Kuckuck (Bild: ©Radiozentrale)

Lutz Kuckuck (Bild: ©Radiozentrale)

„Wenn wir ehrlich sind, würden wir uns manchmal wünschen, dass wir unseren Lebenspartnern so gut zuhören und so oft, wie es beim vielfältigen Radio- und Audioangebot der Fall ist. Aber mal im Ernst – die aktuellen Studienergebnisse zeigen deutlich, dass die Menschen dem Radio wirklich treu sind und es vor allem immer wieder neu entdecken“, fasst Lutz Kuckuck, Geschäftsführer Radiozentrale, die Studienergebnisse zusammen. „Es ist gleichsam egal, über welchen Kanal sie zuhören, solange sie einen Mehrwert für sich entdecken – und das ist bei diesen Nutzerzahlen de facto unbestritten.“

Zur Studie

Die oben genannten Daten beziehen sich auf die Eckdaten der Audionutzung ma 2019 Audio I, die die Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse am 20. März als Ausschnitt aus der Gesamtberichterstattung der Daten vorab veröffentlicht. Die vollständigen Ergebnisse werden am 27. März ab 10 Uhr zur Verfügung stehen.

Zum Hintergrund – das Modell der ma Audio

Die ma Audio verknüpft drei Studien – die bisherige ma Radio und die Logfile-basierte Messung der ma IP Audio sowie eine eigens erhobene Online-Tagebuchstudie:

  • Die ma Radio basiert auf einer repräsentativen Befragung von 68.281 Personen der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren und ermittelt die Radionutzung für alle Sender unabhängig vom Verbreitungsweg, wie auch die Potenziale der Webradio- und Streamingnutzung.
  • Die ma IP Audio erfasst per Logfile-basierter Messung gezielt die Nutzung von Online-Audio-Angeboten und Musik-Streaming-Diensten.
  • Die Online-Tagebuchstudie liefert die notwendigen demografischen und sonstigen Informationen, um die aus den Logfiles berechneten Sessions in Personenangaben umrechnen zu können.

 

Quelle: Pressemeldung der Radiozentrale

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