Deutscher Radiopreis 2015: Grimme-Jury gibt erste Nominierungen bekannt

Veröffentlicht am 13. Aug. 2015 von unter Deutschland, News

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Der Deutsche Radiopreis geht in die sechste Runde, und die ersten Finalisten stehen bereits fest. Gut drei Wochen vor der Verleihung hat die Jury des Grimme-Instituts in den Kategorien Beste Sendung, Beste Comedy, Beste Reportage und Bester Moderator jeweils drei Einreichungen nominiert. Die Gewinner werden am Donnerstag, 3. September, in Hamburg gekürt. Prominente Laudatorinnen und Laudatoren überreichen die Auszeichnungen – unter ihnen die Schauspielerin Johanna Wokalek sowie die Schauspieler Miroslav Nemec und Oliver Wnuk. Mit Rea Garvey steht nach Olly Murs und George Ezra ein weiterer musikalischer Top-Act für das Showprogramm fest, das die Preisverleihung umrahmen wird.

Um die Auszeichnung für die Beste Comedy gehen SWR3 mit Andreas Müller, 98,8 KISS FM mit „Prenzlauer Berg News“ von Philipp Schmid und Jochen Drechsler sowie Radio PSR mit den „Radio PSR Sachsensongs“ von Steffen Lukas und Henry Nowak ins Rennen. Laudator ist Miroslav Nemec.

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Im Wettbewerb um den Preis für die Beste Reportage stehen 105,5 Spreeradio für „Schlepperbanden – Menschenleben werden Ware“ von Yvonne Fricke und Toni Schmitt, DRadio Wissen für „Reise in den Iran – Überall wo ich gehe, bist du bei mir in meinem Herzen“ von Nilofar Elhami und MDR Figaro für „Schwere Freiheit – Über ein Leben nach dem Knast“ von Heike Bittner. Oliver Wnuk wird die Auszeichnung überreichen.

Yvonne Fricke. Foto: Spreeradio

Yvonne Fricke. Foto: Spreeradio

Um den Deutschen Radiopreis in der Kategorie Bester Moderator konkurrieren Thorsten Schorn (WDR 1LIVE / „1LIVE die Schorn Show“), Mike Thiel (Radio Gong 96,3 / „Die Gong 96,3 Mike Thiel Show“) und Max von Malotki (WDR 5 / „Politikum, das Meinungsmagazin“). Laudatorin ist Johanna Wokalek.

In der Kategorie Beste Sendung konkurrieren Stefan Schwabeneder und Stefan Kreutzer (Bayern 3 / „Die Stefans“), Melle Lenz und DJ Frank Eichstädt (delta radio / „Buzz Beat Boutique“) sowie Christoph Schrag und Karen Schmied (Radio Fritz / „Fritz Unsigned“). Rea Garvey wird den Preisträgern gratulieren.

Stefan Schwabeneder und Stefan Kreutzer. Bild: BR/Markus Konvalin

Stefan Schwabeneder und Stefan Kreutzer. Bild: BR/Markus Konvalin

Rea Garvey ist – ob nun solo oder zuvor mit seiner Band Reamonn – seit Jahren Dauergast in den deutschen Charts. Als Solokünstler hat der gebürtige Ire Radiohits wie zum Beispiel: „Colour me in”, „It’s a good life”, oder „Wild love” geschrieben.

Sänger Rea Garvey (m.) im Radiopreis-Interview mit Jannie Drynda von Radio Hamburg (li.) und Kristina Bischof von NDR 2. (Bild: © Deutscher Radiopreis/Kay Christian Säger )

Sänger Rea Garvey (m.) im Radiopreis-Interview mit Jannie Drynda von Radio Hamburg (li.) und Kristina Bischof von NDR 2. (Bild: © Deutscher Radiopreis/Kay Christian Säger )

Radio, sagt er, sei ein ganz persönliches Medium: „Wenn du deinen Lieblingsmoderator gefunden hast, glaubst du, er spricht nur für dich.“ Für Rea Garvey ist Radio hören wie ein Ausflug nach Hause: „Ich liebe Radio. Ich habe es überall, auch auf dem Smartphone und dem Laptop. Ich höre beispielsweise beim Frühstück irisches Radio, dann weiß ich ganz genau, was in Dublin los ist. So bin ich schon morgens in der Heimat.“ Rea Garveys drittes Album erscheint im Oktober in Deutschland. Die erste Single „Armour“ wird Anfang September veröffentlicht und beim Deutschen Radiopreis zu hören sein.

Die Verleihung des Deutschen Radiopreises am 3. September in Hamburg findet, wie in den vergangenen Jahren, mitten im Hafen der Hansestadt statt – im Schuppen 52. Barbara Schöneberger moderiert die Preisverleihung, die zahlreiche öffentlich-rechtliche und private Radioprogramme deutschlandweit live übertragen. Die Gala wird auch als Livestream im Internet zu sehen sein. Außerdem senden die Dritten Fernsehprogramme der ARD die Show zeitversetzt.

Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen, neben dem Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.

Quelle: Pressemeldung der Radiozentrale

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