Deutscher Radiopreis: Grimme-Jury gibt erste Nominierungen bekannt

Veröffentlicht am 09. Aug. 2012 von unter Pressemeldungen

Einen Monat vor der Verleihung des Deutschen Radiopreises stehen die ersten Finalisten fest. Die Jury des Grimme-Instituts hat in den Kategorien Beste Programmaktion, Beste Morgensendung und Bestes Interview jeweils drei Sender nominiert. Die Gewinner werden am 6. September in Hamburg gekürt, wenn der Deutsche Radiopreis im Rahmen einer Gala verliehen wird, die – moderiert von Barbara Schöneberger – bundesweit in Radio, Fernsehen und Internet zu hören und zu sehen ist. Überreicht werden die Preise von prominenten Laudatoren, zu denen SPIEGEL-Chefredakteur Georg Mascolo und Schauspieler Christoph M. Orth zählen.

Nach den Pet Shop Boys steht mit UNHEILIG auch ein weiterer musikalischer Stargast fest. Sänger DER GRAF wird im Duett mit Andreas Bourani „Wie wir waren“ singen. Die Konzerte der im vergangenen Jahr mit drei Echos ausgezeichneten Aachener Band UNHEILIG um den Sänger DER GRAF füllen mühelos große Arenen. Die erste Single „Geboren um zu leben“ hielt sich mehr als 100 Wochen in den deutschen Airplaycharts; das Album war 23 Wochen auf Position 1 der Albumcharts. Das neue Album „Lichter der Stadt“ erlangte bereits nach wenigen Tagen Goldstatus.

 

Der Graf von Unheilig wird bei der Radiopreis-Gala als Laudator auftreten - hier im Interview mit Sebastian Parzanny (NDR, li.) und Nils Söhrens (R.SH). (Bild: NDR/David Paprocki)

Der Graf von Unheilig wird bei der Radiopreis-Gala als Laudator auftreten - hier im Interview mit Sebastian Parzanny (NDR, li.) und Nils Söhrens (R.SH). (Bild: NDR/David Paprocki)

Um die Auszeichnung für die Beste Programmaktion konkurrieren das Klassik Radio („Beethoven für alle“), WDR KiRaKa („Herzfunk“) und Radio Brocken („1000 Gründe für Sachsen-Anhalt“).

Laudator in dieser Kategorie ist DER GRAF: „Ich hab‘ im Radio ‚Der Weg‘ von Grönemeyer gehört und geheult. Das war richtig schön – mein persönlicher, ehrlicher Radiomoment. Ohne Radio wäre die Welt ärmer. Wir fahren 120.000 Kilometer im Jahr Auto – und da bin ich froh, dass es Radio gibt. Ich habe im Auto keine CD. Ich höre einfach stundenlang Radio.“

In der Kategorie Beste Morgensendung können 104.6 RTL Berlins Hitradio („Arno & die Morgencrew – Berlins lustigste Morgensendung“), NDR 2 („Ponik & Petersen – Der NDR 2 Morgen“) und ANTENNE BAYERN („Guten Morgen Bayern“) auf den Preis hoffen. Der Schauspieler Christoph M. Orth wird den Siegern ihre Trophäe überreichen.

In der Kategorie Bestes Interview gehen WDR2 („WDR2 Sonntagsfragen“, Gisela Steinhauer im Gespräch mit Bas Kast), NDR Info („Der Talk“, Almut Engelien im Gespräch mit Susanne Preusker, gesendet auch im kulturradio des RBB) und Bayern 2 („Eins zu Eins. Der Talk“, Norbert Joa im Gespräch mit Christof Wackernagel) ins Rennen. SPIEGEL-Chefredakteur Georg Mascolo wird der Preisträgerin oder dem Preisträger gratulieren.

Uwe Kammann, Direktor des Grimme-Instituts: „Die Nominierungen spiegeln das große und vielfältige Repertoire der Einreichungen. In jeder Kategorie wiederum wird eindrucksvoll die Bereite des Spektrums sichtbar, sowohl bei den privaten als auch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Im Gesamtergebnis sieht die Jury eine Grundannahme bestätigt: Radio verfügt über großes Potential und viele Qualitäten.“

Lutz Kuckuck (Radiozentrale)

Lutz Kuckuck (Radiozentrale)

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer Radiozentrale und Mitglied im Radiopreis-Beirat: „Dieser Preis auf der Fensterbank macht schon ein bisschen glücklich, schrieben uns Gewinner des Vorjahres. Bundesweit zu den besten Drei zu gehören, ist für die Nominierten bereits eine hohe und vor allem verdiente Auszeichnung. Denn unsere Macher am Mikrofon sorgen Tag für Tag rund um die Uhr dafür, dass unsere Hörer ein Stück weit glücklicher durch den (All-)Tag gehen. Die hervorragenden Leistungen unserer Programm-Macher gewährleisten bei dem schon jetzt sehr hohen Niveau weiter steigende Hörerzahlen – insbesondere bei den jungen Zielgruppen.“

Die Verleihung des Deutschen Radiopreises am 6. September in Hamburg findet mitten im Hafen der Hansestadt im Schuppen 52 statt und wird bundesweit in Radio, Fernsehen und Internet ausgestrahlt. Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen neben dem Grimme-Institut die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.

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Deutscher Radiopreis 2012

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