Sender-Urgestein Felix Achberger verlässt nach 20 Jahren DONAU 3 FM

Am heutigen Freitag war die letzte Sendung des Kultmoderators Felix Achberger bei DONAU 3 FM. Schon früh galt „Felix“, wie er On-Air genannt wurde, als Trendsetter: KünstlerInnen wie Madonna, Beyonce oder auch Cher taten es ihm gleich und benutzen fortan nur ihren Vornamen in der Öffentlichkeit.

Felix Achberger (Bild: DONAU 3 FM)
Felix Achberger (Bild: DONAU 3 FM)

Blickt der Radiokultmoderator auf die vergangenen 20 Jahre zurück, greift er gerne zu dem Stilmittel der Untertreibung: „Das waren die allerbesten Jahre meines bisherigen Lebens!“

Felix Achberger (Bild: DONAU 3 FM)
Felix Achberger (Bild: DONAU 3 FM)

Bereits drei Monate nach Sendestart von DONAU 3 FM (2003) – Felix war damals noch Praktikant – erkannte der damalige Morningshow-Moderator Stefan Mitrenga das große Talent Achbergers, nicht nur die Kaffeemaschine zu bedienen, sondern auch ins Mikrofon zu sprechen.

In den darauffolgenden zwei Dekaden sollte Achberger als die feste Konstante in der Frühsendung von DONAU 3 FM bestehen bleiben. So „verheizte“ der Possenreißer und Studio-Tyrann insgesamt vier Morgenshow-Moderatoren. Darunter Größen wie Matthias Matuschik, Hakan Turan oder Jürgen Ortlieb. Letzterer bewies besonders hohe Leidensfähigkeit und brachte es auf immerhin zehn gemeinsame Jahre mit Achberger. Zuletzt bildete Felix zusammen mit Andi Scheiter nun fast sechs Jahre das kongeniale Morningshow-Team beim Radio-Marktführer in der Region.

Felix Achberger: „Das waren die allerbesten Jahre meines bisherigen Lebens!“

Felix Achberger (Bild: DONAU 3 FM)
Felix Achberger (Bild: DONAU 3 FM)

Nach tausenden Stunden On-Air, Konzertansagen und Autohauseröffnungen freut sich Felix nun aber endlich darauf auszuschlafen: „Wenn jeden Morgen – 20 Jahre lang – der Wecker um 3:50 Uhr klingelt, findet das nicht nur dein Hund blöd, sondern auch deine Frau“. Achberger wird fortan bei den Kollegen von Regio TV Ulm tätig sein. „Da sieht die Geschäftsführerin einfach besser aus. Ciao Kakao!“ sagt er breit grinsend als letzte Worte bei DONAU 3 FM.

„Sehr, sehr schade!“ sagt Programmchef Marco Worms und weiter: „Ein Verlust, nicht nur für die deutsche Radiolandschaft. Wer soll jetzt morgens unsere Spülmaschine ausräumen?“ moniert schmunzelnd der Programmleiter.

Das gesamte Team von DONAU 3 FM wünscht seinem langjährigen Kollegen, Freund und Moderator alles Gute und viel Erfolg im neuen Job!

Quelle: DONAU 3 FM

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XPLR: MEDIA Radio-Report