Christopher Jähnert mit Kurt-Magnus-Preis 2023 ausgezeichnet

Der Journalist und stellvertretende Leiter des SWR Hauptstadtstudios Christopher Jähnert, 34, wurde am vergangenen Freitag, 24. März 2023 mit dem Kurt-Magnus-Preis der ARD ausgezeichnet worden.

Christopher Jähnert (Bild: Jähnert)
Christopher Jähnert (Bild: Jähnert)

Jähnert erhielt den mit 6.000 Euro dotierten zweiten Preis unter anderem für sein Gespür, politische Themen für junge Zielgruppen aufzubereiten. Der Hörfunk-Nachwuchsförderpreis für junge Journalist:innen der ARD-Rundfunkanstalten wurde in diesem Jahr zum 60. Mal verliehen und ist der wichtigste deutsche Hörfunk-Preis für Nachwuchsjournalist:innen.

Gabriele Holzner (Bild: © HR/Katrin Denkewitz)

Gabriele Holzner, Programmdirektorin des hr und Jury-Vorsitzende, erklärte in ihrer Laudatio: „Das ist preiswürdig: politische Themen hintergründig und unterhaltsam, vielfältig und multimedial erzählen, mit besonderem Gespür für junge Zielgruppen – was aber die Alten wie ich gerne hören und sehen – dafür gibt es den zweiten Kurt-Magnus-Preis. Und bitte – machen Sie so weiter. Dann ist mir um den öffentlich-rechtlichen Journalismus nicht bange.“ Ausgezeichnet wurde Jähnert insbesondere für seine Arbeit am SWR3 PodcastChristian Wulff – Der Fall des Bundespräsidenten“ und dem Instagram-Format „Zehn und raus“ für SWR3, in dem Politiker in zehn Sekunden eine Frage beantworten müssen.

Christopher Jähnert ist politischer Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio für die mehr als 60 angeschlossenen Radiosender sowie deren Online- und Social-Media-Angebote. Zudem ist er stellvertretender Leiter des SWR Hauptstadtstudios.

Der Hörfunk-Nachwuchsförderpreis für junge Journalist:innen der ARD-Rundfunkanstalten wurde 2023 zum 60. Mal verliehen und ist in diesem Jahr mit Geldpreisen im Gesamtwert von 18.000 Euro verbunden. Der Jury gehörten Gabriele Holzner (Programmdirektorin hr und Jury-Vorsitzende), Anke Mai (Programmdirektorin SWR, APK-Vorsitzende) und Thomas Hinrichs (Programmdirektor BR) an. Die Federführung für die Preisverleihung liegt beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main. Den ersten Preis erhielt in diesem Jahr Lisa Muckelberg vom HR (8.000 Euro), den dritten Preis Eva Lamby-Schmitt vom MDR (4.000 Euro).

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