
Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation stellt für diesen Test den Multiplex-Server ihres Small Scale DAB-Senders zur Verfügung. Über diesen Linux-Server werden mithilfe der Open SourceSoftware ODR-mmb-Tools die Programmsignale der Veranstalter zusammengeführt und der DABMultiplex so konfiguriert, dass er an den nachfolgenden DAB-Sender zur Ausstrahlung übergeben werden kann. Joachim Lehnert, Leiter der Abteilung Technik der LMK, hatte Ende November 2017 gemeinsam mit den Technikern des BRF den DAB-Multiplex an die Erfordernisse für den Versuch angepasst und erfolgreich mit dem DAB-Sender der Firma syses (Italien) erprobt, der durch die BRF mit einer Antenne auf einen 25m-Mast am Studiogebäude in Eupen betreiben wird.

Die Direktorin der LMK, Frau Pepper, erklärt: „Es ist erfreulich, dass der Small Scale DAB-Sender der LMK ein weiteres Mal und nun auch für einen längeren Zeitraum im Einsatz ist. Die Kooperation mit der TU Kaiserslautern und der Hochschule Kaiserslautern, mit denen der portable DAB-Sender konzeptioniert und gebaut wurde, hat weitere Früchte getragen. Gerade für den lokalen Bereich ist das Small Scale DAB-Konzept wegen der geringen Kosten und des stabilen Betriebs geeignet, den Weg in eine DAB-Versorgung zu gehen.“
Weitere Information zu dem Small Scale DAB-Projekt der LMK unter www.drm-radio-kl.eu und zur Software der ODR-mmb-Tools, die von der schweizer Organisation Opendigitalradio betreut wird, unter www.opendigitalradio.org.
Quelle: LMK-Pressemeldung










