
Vom Stadtsender zum flämischen Lieblingsprogramm
Bereits 1983 startete das damalige BRT (Belgische Radio en Televisie) mit nur 50 Watt auf 102,8 MHz das flämische Programm für die EU-Stadt Brüssel. Es begann mit nur wenigen Sendestunden zu den Spitzenzeiten. Musik und Moderation waren im Brüsseler Studio von Anfang an betont alternativ gestaltet. Wegen des Frequenzgedränges in der Weltstadt wurde 1984 bis Herbst 1990 die Mittelwellenfrequenz 1512 kHz dazugeschaltet. Da die Abgrenzung zu den „Hitdudlern“ Brüssels sehr erfolgreich verlief, wurde auch auf UKW die Sendezeit erweitert. Empfang war nun in ganz Flandern möglich. Dank des starken Mittelwellensenders wuchs auch in den Nachbarstaaten die Beliebtheit. Zum Ende eines jeden Jahres sorgt seit 1987 die „Zeitlose 100“ mit Golden Odies für eine der beliebtesten Hörerhitparaden Europas.
Ende 2002 wurde ein neues Logo eingeführt: Die Hochhaussilouette im Achtziger-Look machte einem modern-markanten Schriftzug auf rotem Hintergrund Platz. In Flandern hören 77% der Bevölkerung täglich Radio – für mehr als 600.000 Hörer ist das neue Logo täglicher Begleiter.
Vor über einem Jahr bediente sich Studio Brussel einer „facebook-Briefbombe“. Der Stunt liess auf der facebook-Fanseite des privaten Konkurrenten Q-Music den Namen des Senders STUDIO BRUSSEL erscheinen. Hier wird erklärt wie es funktioniert: Facebook Letterbomb by Studio Brussel.
*) Drei Mal pro Jahr veröffentlicht die CIM die Hörerzahlen der belgischen Radiosender. In jeder der drei Wellen werden ca. 8000 Tagebücher analysiert, in denen das Hörverhalten der letzten 7 Tage festgehalten werden. Jede Viertelstunde muss darin notiert werden, welche Radiosender gehört wurden. Die Teilnehmer werden über ein Face-to-Face Interview zu Hause befragt. Die Auswahl geschieht nach dem Zufallsprinizip bei allen Einwohnern über 12 Jahren.
Quelle:
Centrum voor Informatie over de Media











