Vorstandschaft bestätigt | Arbeitsgruppe „Senderoptimierung“ installiert

Einstimmig forderten die VBL-Mitglieder, die Wettbewerbsnachteile für die privaten Anbieter im dualen System nüchtern zu analysieren und Konsequenzen daraus zu ziehen.
Studienteil: Lokale Märkte im Internet
Im Studienteil referierte der Internet-Fachmann Niels Dörje über die Veränderungen des Medienmarktes durch die neuen Angebote im Internet. Schwerpunkt war dabei das verstärkte Vordringen von Google in die lokalen Märkte. Als Ergebnis daraus wird der VBL demnächst mit Partnern Workshops initiieren, um die lokalen Rundfunkanbieter bei der Optimierung ihrer Internetangebote zu unterstützen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Außerdem beschloss man einstimmig, eine Arbeitsgruppe „Sender- und Leitungsoptimierung“ einzurichten. In Gesprächen mit Fachleuten soll geklärt werden, ob in der UKW-Welt wirklich nichts mehr verbessert werden könne, wie allenthalben behauptet wird. Alle Fragen sollen mit relevanten Fachleuten offen diskutiert werden. „Den privaten Hörfunkanbietern geht es um mehr Transparenz bei allen Fragen, die mit den Sendern und den daraus entstehenden Kosten zusammenhängen“, so Gerd Penninger, Sprecher der Fachgruppe Hörfunk.

Komplette VBL-Vorstandschaft im Amt bestätigt
Als 1. Vorsitzender wurde Willi Schreiner in seinem Amt bestätigt. Als seine Stellvertreter fungieren wieder Peter Heinzmann (Nürnberg) und Peter Valentino (Augsburg). Ebenfalls wiedergewählt wurden Torsten Mieke (Ansbach) als Schatzmeister und Thomas Eckl (Deggendorf) als Schriftführer. Die „Fachgruppe Hörfunk“ vertreten – wie bisher – Gerd Penninger (Regensburg) und Franz Wimberger (Passau). Johannes Muhr (Nürnberg) und sein Stellvertreter Lothar Höher (Amberg) repräsentieren auch die nächsten beiden Jahre wieder die „Fachgruppe Fernsehen“.









