SWR2-Satire für Deutschen Radiopreis nominiert

Veröffentlicht am 12. Aug. 2014 von unter Pressemeldungen

SWR - Südwestrundfunk Logo gelbDie SWR2-Satire “Fenster in die Steinzeit – Ein archäologischer Sensationsfund und die Folgen” von Udo Zindel und Wolfgang Rein ist für den Deutschen Radiopreis 2014 in der Kategorie “Beste Comedy” nominiert. Verliehen wird der begehrte Preis am 4. September im Rahmen einer festlichen Gala im Hamburger Hafen.

“Fenster in die Steinzeit” ist aufgemacht wie ein echtes Radio-Feature. Ein Baggerführer fördert in der Baugrube von Stuttgart 21 menschliche Knochen zutage. Was nach Spuren eines Gewaltverbrechens aussieht, entpuppte sich als bedeutendster archäologischer Fund im deutschen Südwesten seit Jahrzehnten: das siebeneinhalbtausend Jahre alte Skelett einer Frau der mysteriösen La-Hoguette-Kultur. In ihrem Grab liegt unter anderem ein Tontopf mit einer eingebrannten, verkohlten Masse: Die ältesten Teigwaren der Welt, wie sich herausstellt, aus den Urgetreiden Emmer und Einkorn, Vogeleiern, Steinsalz und Wasser. Da das Skelett hervorragend erhalten blieb, können deutsche und kalifornische Forscher die DNS der Frau aus der Jungsteinzeit analysieren und sich auf die Suche nach ihren Nachkommen in Baden-Württemberg machen – mit erstaunlichen Resultaten.

Udo Zindel und Wolfgang Rein

Udo Zindel und Wolfgang Rein. Quelle: Deutscher Radiopreis

Das Stück wurde am 1. April 2014 in “SWR2 Wissen” gesendet und steht zum Nachhören in der SWR-Mediathek unter swrmediathek.de.

Der Deutsche Radiopreis wird in diesem Jahr erneut in zehn Kategorien verliehen. 146 Sender beteiligen sich mit insgesamt 361 Einreichungen am Wettbewerb.

SWR3 überträgt die von Barbara Schöneberger moderierte Verleihung am 4. September live. Das SWR Fernsehen zeigt die Gala am 4. September ab 00.45 Uhr. Ein hochkarätiges Musikprogramm u. a. mit Lily Allen, Revolverheld, Mark Forster und Andreas Bourani umrahmt die Preisverleihung. Weitere Laudatoren sind der Schauspieler Herbert Knaup und der Bild-Chefredakteur Kai Diekmann.

Quelle: Pressemitteilung des SWR

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