Deutscher Radiopreis 2018: Das sind die Gewinner

Veröffentlicht am 06. Sep. 2018 von unter Deutschland

Deutscher Radiopreis 2018

Die Gewinner des Deutschen Radiopreises stehen fest. Am Donnerstagabend (6. September) sind in Hamburg die herausragenden Radiomacher und -macherinnen sowie Hörfunkproduktionen des Jahres 2018 in elf Kategorien ausgezeichnet worden. 133 Programme hatten sich mit insgesamt 385 Einreichungen am Wettbewerb beteiligt. Für einen glanzvollen musikalischen Rahmen der Gala sorgten Stars wie Lenny Kravitz, Max Giesinger, Revolverheld, Dua Lipa, Namika und Glasperlenspiel. Prominente Laudatorinnen und Laudatoren wie Bundesminister a. D. Norbert Blüm, die Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig sowie die Schauspielerinnen Esther Schweins und Jasmin Tabatabai übergaben die Preise an die Gewinner, die eine unabhängige Jury des Grimme-Instituts ausgewählt hatte.

Und das sind die Preisträger (mit Begründungen der Jury):

Beste Comedy:

Radio Hamburg für „Die Radio Hamburg NEWSSHOW” mit Dietmar Simon und Buddy Ogün 

Verpackt als Hommage an Radio-Nachrichten brilliert „Die Radio Hamburg Newsshow“ mit einem charmanten Wortwitz, einer inhaltlichen Breite und politischer Bissigkeit, die ihres gleichen sucht. Dabei setzt diese Comedy auf eine der Stärken des Mediums Radio: Regionalität. Die inzwischen fast 700 gesendeten Folgen sind mit stets wiedererkennbarem Lokalkolorit durchwoben, sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Die Detailliebe der Gags und Geschichten aus Politik, Sport und Gesellschaft mitsamt schlauen Querverweisen ist einzigartig – und das bei gleichbleibend hoher Qualität, jeden Tag.

Beste Innovation für Norbert Grundei und Mirko Marquardt N-JOY (NDR) „Das N-JOY Night Lab“

Innovation ist nicht nur Technik. Um die junge Generation einer sich verändernden Gesellschaft zu erreichen, braucht Radio neue Stimmen, neue Gesprächsstile, neue Inhalte. Dies fördert nach Ansicht der Jury das Night Lab von N-JOY auf vorbildliche Weise. Es bietet einen geschützten und gleichzeitig professionellen Rahmen, in dem Nachwuchsjournalisten und Fachfremde experimentieren sowie Neues entwickeln können. Solch‘ ein Freiraum fördert Kreativität, die etablierte Strukturen allzu leicht bremsen.

 

Beste Moderatorin: Kaya Laß von Antenne Niedersachsen in „Mehr Musik bei der Arbeit“

Kaya Laß beeindruckt mit zahlreichen Fähigkeiten. Ein Kommunikationsprofi. Moderatorin, Gesprächspartnerin, Musikerin, Texterin und Sängerin. Sie ist glaubwürdig, natürlich und vor allem nahe bei den Hörerinnen und Hörern. Ihr Bekenntnis zur Region schwingt unaufhörlich mit, ohne aufgesetzt oder überdreht zu wirken.

Die Beste Morgensendung gibt es beim Berliner Rundfunk 91.4 für „Unser Team für Berlin“ mit Simone Panteleit und Ron Perduss.

Simone Panteleit und ihr Team meistern eine bemerkenswerte Bandbreite, die von guter Stimmung über Service bis zur Lokalpolitik reicht und auch vor den etwas komplexeren Themen nicht Halt macht. Ein hoher Reporteranteil sorgt für Präsenz in der Stadt und vermittelt den Hörerinnen und Hörern ein lebendiges Gespür fürs aktuelle Geschehen. Relevante Verbraucherthemen werden ernsthaft und nutzerorientiert aufbereitet. Simone Panteleit vereint als Gastgeberin journalistische Kompetenz und emotionale Hörernähe. Sie bezieht Stellung, zeigt sich glaubhaft engagiert und verleiht ihrer Sendung eine ganz persönliche Atmosphäre.

Beste Programmaktion: „Fritz Abbechern – Kampf den Pappbechern” mit Karen Schmied und Momo Faltlhauser

Radio bewegt! Mit der inhaltlich klugen und gleichzeitig spielerisch umgesetzten Programmaktion „Abbechern – Kampf den Pappbechern“ hat Fritz vom rbb seine Hörer bewegt, in nur fünf Wochen auf über eine Million Coffee-to-go Pappbecher zu verzichten. Dabei hat die Redaktion alle Register gezogen: On-Air mit Interviews, Fakten-Jingles und Themenreihen. Online in der Fritz App mit dem Becher- Button, über den man seinen eigenen und den Stand aller „Gamer“ immer im Blick hatte. Off-Air mit dem Fritz Pappbecherazzo auf Becherjagd. Die Jury zeichnet eine Programmaktion aus, die in hervorragender Weise ihre junge Zielgruppe angesprochen und zu sinnvollem, ökologischem Handeln bewegt hat.

Beste Reportage 2018: NDR Info „Paradise Papers“ mit Benedikt Strunz und Philipp Eckstein

Eine faszinierende Reportage, die dem Publikum auf spannende Weise transparent macht, wie Journalisten arbeiten, um eine Schattenwelt zu enttarnen und Missstände aufzudecken. Wie sie Millionen Dokumente über Steueroasen seriös und fundiert gemeinsam aufarbeiten und oft zu folgenreichen Enthüllungen kommen. Eine journalistische Arbeit von überragender Qualität, hier gekrönt von einer packenden erstklassigen Reportage.

Beste Sendung: Flux FM – „Im Untergrund“ mit Patrizia Schlosser und Tim Kehl

Originalaufnahmen von Studentenprotesten, Ausschnitte aus Radio- und Fernsehsendungen und Gespräche mit dem eigenen Vater: Patrizia Schlosser gelingt es in ihrer sechsteiligen Audioserie „Im Untergrund. Auf den Spuren der RAF“ Nähe zwischen Erzählenden und Zuhörenden herzustellen. Sie zeichnet so präzise den Weg der RAF nach, die für insgesamt 34 Morde, zahlreiche Banküberfälle und Sprengstoffattentate verantwortlich ist und schafft es, damit ein Stück deutsche Geschichte verständlich aufzubereiten.

Bester Moderator: Philipp Schmid von NDR Kultur für „Klassisch in den Tag“

Philipp Schmid von NDR Kultur ist einer der jüngsten Preisträger der vergangenen Jahre in dieser Kategorie. Er verbindet seine Musikalität mit eloquenter Sprachfähigkeit, mit einem ganz eigenen intelligenten Humor und großem Respekt vor seiner allmorgendlichen Hörerschaft. Er ist ein echter Mutmacher für junge Radiotalente.

Beste Newcomerin: Helena Daehler vom Berliner Rundfunk 91.4

Es ist grimmig kalt in Berlin. Bei minus 15 Grad jagt man keinen Hund vor die Tür. Und was macht Helena Daehler? Sie zieht ihre dickste Jacke an und geht aus dem warmen Radio-Studio hinaus, um in der Frostnacht bei einem Mann zu sein, der kein Obdach hat. Er erzählt von sich, verrät, warum ein Ort ein Schlafplatz sein könnte und ein anderer nicht. Beim Berliner Rundfunk 91.4 hört es sich so an, als liefen zwei gute Bekannte miteinander durch die Stadt. Es ist privat, aber nie indiskret, direkt, aber stets höflich, achtsam, jedoch nicht anbiedernd und schon gar nicht fordernd oder lobend oder womöglich heroisch. Es gelingt ein glaubwürdiges Radiostück über ein leider auch wahres Stück Leben. Das ist die bestechende Leistung der Reporterin. Sie ist für das Radio absolut erste Wahl.

Bestes Interview: Kristin Hunfeld von Bremen Zwei f+r „Zwei nach Eins“

Ein gut gemachtes Interview zählt zu den täglichen Herausforderungen des Genres. Kristin Hunfeld schafft es in „Zwei nach Eins“ im Interview mit Dominik Bloh in besonderer Weise einem eher introvertierten Gast und seiner höchst ungewöhnlichen Lebensgeschichte den notwendigen Raum zu geben. Es entwickelt sich ein spannender Dialog der den Zuhörer emotional mitnimmt und bis zum Ende fesselt. Die Auswahl des Themas, die gekonnte Moderation sowie die technische Gesamtumsetzung sind eine herausragende und preiswürdige Leistung.

Bestes Nachrichten- und Informationsformat: „Der Gong 96.3 Erste Hilfe Crash Kurs“ mit Johannes Ott

Das Radio lebt von verlässlichen Nachrichten- und Informationssendungen. Der diesjährige Preisträger hingegen will Leben retten. Die Jury zeichnet eine Sendung aus, die sich zum Ziel gesetzt hat, ihre Hörerinnen und Hörer in einer Stunde zum Lebensretter auszubilden. Sie ist so informativ wie unterhaltsam gemacht, dass die an sich heikle Thematik zum fortgesetzten Zuhören und Mitlernen reizt. Der Hörer wird weder überfordert noch mit fadem Fachjargon abgeschreckt. Gong 96.3 unterhält ihn mit vertrauten Stimmen und Popsongs, bereitet ihn jedoch gleichzeitig auf eine Ausnahmesituation vor.

Barbara Schöneberger moderierte die Gala im Schuppen 52 mitten im Hamburger Hafen. 69 öffentlich-rechtliche und private Radiosender in ganz Deutschland übertrugen die Show live. Im Internet lief die Verleihung als Livestream auf deutscher-radiopreis.de. Nina Zimmermann (N-JOY) und Stefan Meixner (ANTENNE BAYERN) kommentieren die Gala für die Radiohörerinnen und -hörer. Die Aufzeichnung ist zudem zeitversetzt in Dritten Fernsehprogrammen der ARD zu sehen.


(23. August 2018.) Wer ist der beste Newcomer des vergangenen Radiojahres? Wer der beste Moderator? Wer führte das beste Interview und wer hatte die beste Comedy-Idee? Zwei Wochen vor der festlichen Verleihung “Deutsche Radiopreis 2018” am Donnerstag, 6. September, in Hamburg hat die unabhängige Jury des Grimme-Instituts in vier weiteren Kategorien jeweils drei Nominierungen bekannt gegeben. Auch die Liste der auftretenden Künstlerinnen und Künstler wird länger: Nach Max Giesinger, Revolverheld, Dua Lipa und Namika hat mit Glasperlenspiel eine weitere hochkarätige Band für das Showprogramm der Gala zugesagt.

Deutscher Radiopreis 2018: 69 Radiosender übertragen Radiopreisgala live aus Hamburg – Gala auch in Fernsehen und Internet zu sehen

Die Spannung steigt: Heute Abend, am 6. September 2018, werden die 33 Nominierten des Deutschen Radiopreises 2018 in Hamburg erfahren, wer von ihnen mit einer der begehrten Trophäen ausgezeichnet wird. Längst hat sich der Radiopreis nicht nur als die wichtigste Auszeichnung der Radiobranche etabliert, er ist auch ein Medienereignis ersten Ranges. Das Interesse an der Gala, in der nationale und internationale Stars für den musikalischen Rahmen sorgen, ist größer denn je: 69 Radioprogramme haben mittlerweile angekündigt, live aus dem Schuppen 52 zu übertragen. Die Show wird auch als Livestream im Internet zu sehen sein. Dritte Fernsehprogramme der ARD sowie ARD-alpha senden zeitversetzt. Barbara Schöneberger moderiert, Nina Zimmermann (N-JOY) und Stefan Meixner (ANTENNE BAYERN) kommentieren die Gala für die Radiohörerinnen und -hörer.

Live dabei sind 13 öffentlich-rechtliche und 56 private Radioprogramme.

Bei den Öffentlich-Rechtlichen machen mit: BAYERN 3, Bremen Vier, Deutschlandfunk Nova, hr3, MDR Sachsen – Das Sachsenradio, MDR Sachsen-Anhalt, MDR Thüringen, NDR 2, NDR Blue, radioBERLIN 88,8, SR 1, SWR Aktuell, WDR 2.

Von den privaten Programmen übertragen: 104.6 RTL Berlins Hit-Radio, 105’5 Spreeradio, 89.0 RTL, 89.2 Radio Potsdam, 94,3 rs2, antenne 1 Plus, ANTENNE BAYERN, Antenne MV, ANTENNE NIEDERSACHSEN, Antenne Thüringen, Berliner Rundfunk 91.4, Bibel-Kanal, Energy Bremen, ENERGY Digital, Feucht FM, Flash-Radio, HaPPyFan-Radio, Hilgen Central FM, HIT RADIO FFH, Hitradio MS One 95,5, Hitradio Ohr, HITRADIO RTL, HURRICANE FM, LandesWelle Thüringen, Limited.FM, lulu.fm, R.SA, R.SH Radio Schleswig-Holstein, RADIO 21, Radio 7, Radio Brocken, Radio Chemnitz, Radio Dresden, Radio Erzgebirge, radio ffn, Radio Gong 96.3, Radio Hamburg, Radio Hitwave, Radio Jade, Radio Lausitz, Radio Leipzig, RADIO PSR, Radio Roland, RADIO SALÜ, radio speed+, Radio SSC, Radio Ton, Radio Zwickau, Radio-DD63, Radio-Zwiebel, ROCK ANTENNE Hamburg, RPR1., RTL Deutschlands Hit-Radio, Schwarzwaldradio, Sunray-FM, TMR-Radio.de.

Im Fernsehen senden sechs Dritte Programme sowie ARD-alpha die Gala aus Hamburg zeitversetzt. In der Veranstaltungsnacht (Donnerstag, 6. September, auf Freitag, 7. September) übertragen NDR (22.00 Uhr), ARD-alpha (22.15 Uhr), WDR (23.25 Uhr), MDR (00.15 Uhr), rbb (00.55 Uhr) und hr (1.35 Uhr). Außerdem sendet SWR/SR am Sonntag, 9. September, um 8.30 Uhr die Preisverleihung. Das NDR Fernsehen wird zudem ein „Best of“ des Deutschen Radiopreises 2018 ausstrahlen (Freitag, 7. September, auf Sonnabend, 8. September, 00.00 Uhr).

Zusätzlich zum Livestream, der schon um 18.30 Uhr mit den ersten Eindrücken vom Roten Teppich beginnt, bildet ein Liveblog ab, wie Radiofans und die Branche den Gala-Abend diskutieren und kommentieren – mitmachen ausdrücklich erwünscht (#drp18)!


Das sind die Nominierungen:

Im Finale um den Deutschen Radiopreis für das Beste Interview treten Bremen Zwei („Zwei nach Eins“ mit Kristin Hunfeld), hr3 („Bärbel Schäfer – der Sonntagstalk in hr3“ mit Bärbel Schäfer und Monika Martino) und Bayern 2 („Eins zu Eins. Der Talk“ mit Stefan Parrisius und Kaline Thyroff) an. Schauspielerin Esther Schweins hält die Laudatio.

Auf den Titel Bester Newcomer hoffen Tabea Kunze von NDR Info, Helena Daehler vom Berliner Rundfunk 91.4 und Lisa Augenthaler von ENERGY München. Revolverheld-Sänger Johannes Strate wird einer von ihnen gratulieren.

Wer als Bester Moderator ausgezeichnet wird, entscheidet sich zwischen Thomas Ohrner von Klassik Radio („Der Morgen bei Klassik Radio mit Thomas Ohrner“), Hans Blomberg von RTL Deutschlands Hit Radio („Die Hans Blomberg-Show“) und Philipp Schmid von NDR Kultur („Klassisch in den Tag“). Moderatorin Mareile Höppner wird die Ehrung übernehmen.

Ins Rennen um die Beste Comedy gehen Dietmar Simon und Buddy Ogün von Radio Hamburg („Die Radio Hamburg NEWSSHOW“), Marion Schieder von ANTENNE BAYERN („Mein Kind, die anderen Mütter und ich“) sowie Regine Ahrem und Samir Nasr von rbb kulturradio („Papa, Kevin hat gesagt“). Laudator ist der Schauspieler Heikko Deutschmann.

„Radio bringt Leute zum Lachen, zum Weinen, zum Tanzen. Wir lieben es, Musik zu machen. Und es ist toll, dass es dafür ein Medium wie das Radio gibt“, sagt Daniel Grunenberg von Glasperlenspiel. Das Elektropop-Duo gehört mit  Hits wie “Nie vergessen”,  „Geiles Leben“, „Royals & Kings“ und ganz neu „Schloß“ zu den erfolgreichsten Bands in Deutschland. Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg haben ihre Band vor 15 Jahren gegründet. 2010 gewannen Glasperlenspiel den ENERGY Newcomer-Contest, erhielten einen Plattenvertrag und schrieben ihren ersten Hit „Echt“. „Radio gibt Künstlern wie uns die Möglichkeit, gehört zu werden“, sagt Carolin Niemczyk.


Der Sender hr3 steht im Finale des Deutschen Radiopreises 2018. Die unabhängige Jury des Grimme-Instituts hat das Programm in der Kategorie „Bestes Interview“ nominiert für eine Ausgabe der Sendung „Bärbel Schäfer – der Sonntagstalk in hr3“. Neben hr3 konkurrieren in dieser Sparte zwei weitere Programme um die begehrte Auszeichnung, die am Donnerstag, 6. September, im Rahmen einer festlichen Gala im Hamburger Hafen – im Schuppen 52 – verliehen wird.

In „Bärbel Schäfer – der Sonntagstalk in hr3“ interviewt Bärbel Schäfer wöchentlich von 10 bis 12 Uhr eine Persönlichkeit, die teilweise überraschende und persönliche Dinge preisgibt. Zu Gast sind Prominente aus Unterhaltung, Politik, Wirtschaft, Sport, Wissenschaft, Literatur und Kunst, aber auch faszinierende Menschen aus dem Alltag, die einen persönlichen Einblick in ihr Leben geben.

Nominiert für den Deutschen Radiopreis 2018: Moderatorin Bärbel Schäfer und Redakteurin Monika Martino (Bild © hr/Sebastian Reimold)

Nominiert für den Deutschen Radiopreis 2018: Moderatorin Bärbel Schäfer und Redakteurin Monika Martino (Bild © hr/Sebastian Reimold)

Interviewgast: Ehemaliges Neonazi-Mädchen Heidi Benneckenstein

Die Nominierung in der Kategorie „Bestes Interview“ erhielten Bärbel Schäfer und hr3-Redakteurin Monika Martino für das Gespräch mit dem ehemaligen Neonazi-Mädchen Heidi Benneckenstein. „Es war wie der Ausstieg aus einer Sekte“, sagt Heidi Benneckenstein über das Ende des Lebens im rechten Milieu. Sie berichtet über ihren Werdegang und ihr Buch „Ein deutsches Mädchen – Mein Leben in einer Neonazi-Familie“. „Mir ist nach meinem Ausstieg aufgefallen, dass sich viele Leute unter der rechten Szene nichts vorstellen können. Das hat mich wütend gemacht. Ich hoffe, ich kann zeigen, was da so abgeht.“ Mit diesem mutigen Interview hat sie einen Beitrag dazu geleistet. Es wurde am 22. Oktober 2017 in hr3 gesendet.

Jan Vorderwülbecke (Bild: hr)

Jan Vorderwülbecke (Bild: hr)

hr3-Programmchef Jan Vorderwülbecke: „Dass wir mit dem hr3-Sonntagstalk zum zweiten Mal in Folge für das beste Interview beim Deutschen Radiopreis nominiert wurden, ist eine großartige Auszeichnung, die uns sehr freut. Denn Bärbel Schäfer gelingt es Woche für Woche, durch ihre Sensibilität und ihre Empathie spannende Gespräche zu führen. Die detaillierte Recherche von Redakteurin Monika Martino geben der Moderatorin Sicherheit durch Fakten und ermöglichen dadurch eine besondere Nähe zu den Talk-Gästen.“

hr3 überträgt die Verleihung live, das hr-fernsehen sendet die Aufzeichnung „Deutscher Radiopreis 2018“ in der Nacht vom 6. auf den 7. September um 01.35 Uhr.


Deutscher Radiopreis 2018

(17.08.2018) Die ersten Finalisten des diesjährigen Deutschen Radiopreises stehen fest: Drei Wochen vor der Verleihung hat die unabhängige Jury des Grimme-Instituts in den Kategorien Beste Sendung, Beste Innovation, Beste Morgensendung, Bestes Nachrichten- und Informationsformat jeweils drei Nominierungen bekannt gegeben. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden am Donnerstag, 6. September, in Hamburg gekürt. Sie erhalten die begehrte Auszeichnung aus der Hand von prominenten Laudatorinnen und Laudatoren, darunter der Sänger Max Giesinger, der Comedian Matze Knop und Bundesminister a. D. Norbert Blüm. Die Moderation der Gala übernimmt Barbara Schöneberger.

Mit Namika und Dua Lipa haben zwei weitere musikalische Stargäste für das Showprogramm der Gala zugesagt.

Das sind die Nominierungen:

Um den Titel Beste Sendung konkurrieren FluxFM („Im Untergrund“), WDR 5 („Polit-WG“) und R.SA („R.SA-Hörbuchzeit – Marcus Poschlod auf dem Jakobsweg“) um den Deutschen Radiopreis 2018. Max Giesinger wird die Ehrung übergeben.

Ins Rennen um die Auszeichnung für die Beste Innovation gehen WDR 3 („Böll folgen“), Bayern 3 („Die kleinste Band der Welt“) und N-JOY („Das N-JOY Night Lab“).

Im Wettbewerb um die Beste Morgensendung stehen der Berliner Rundfunk 91.4 („Unser Team für Berlin“), Radio Gong 96.3 („Die Mike Thiel Show“) und Klassik Radio („Der Morgen bei Klassik Radio mit Thomas Ohrner“). Matze Knop hält die Laudatio.

In der Kategorie Bestes Nachrichten- und Informationsformat hoffen 105‘5 Spreeradio („Spreeradio deckt auf – der Datenskandal“), Radio Gong 96.3 („Der Gong 96.3 Erste Hilfe Crash Kurs“) und NDR 2 (NDR 2 Spezial „#metoo: Belästigt, bedrängt, begrapscht – Wie Frauen unter Männern leiden“) auf den Preis. Norbert Blüm wird die Auszeichnung übergeben.

Deutscher Radiopreis 2018: Namika und Dua Lipa treten bei der Gala auf

Ein Leben ohne Radio ist für Namika schwer vorstellbar: „Meine Songs wurden unheimlich viel gespielt. Radio ist für mich ein wichtiger Partner“, sagt die 27-jährige Sängerin und Rapperin. „Es gibt doch diesen Slogan: Radio. Geht ins Ohr. Bleibt im Kopf.“ Das trifft auch auf ihre Songs zu. „Lieblingsmensch“, Namikas erster großer Erfolg, ist ein absoluter Ohrwurm und Radiohit. Das Debütalbum „Nador“, benannt nach der marokkanischen Heimatstadt ihrer Großeltern, hat Gold-Status. Auf dem nachfolgenden Album „Que Walou“ (auf Deutsch: „für nichts“) setzt sich Namika noch intensiver mit Heimat, mit Herkunft und Zukunft auseinander. Die Hit-Single „Je ne parle pas français“ war einige Wochen die Nummer Eins der deutschen Airplaycharts.

Dua Lipa hat innerhalb kurzer Zeit die Fanherzen auf der ganzen Welt erobert. Die Britin ist die jüngste weibliche Künstlerin, die über eine Milliarde Views auf YouTube für eine Single („New Rules“) erreicht hat und gehört derzeit zu den erfolgreichsten Solo-Künstlerinnen. In 18 Ländern erhielt sie Platin. Noch bevor Dua Lipa im vergangenen Jahr ihr erstes Album auf den Markt brachte, hatte sie mit Singles wie „Be The One“, „Hotter Than Hell“ und „Blow Your Mind “ die Top 10 der Charts in ganz Europa erobert. Das Album verkaufte sich 1,3 Millionen Mal, ihre Singles werden weltweit im Radio gespielt. Für Dua Lipa ist das Radio ein aufregendes Medium: „Als ich das erste Mal meinen Song im Radio gehört habe, saß ich in meiner Wohnung in London, und ich muss sagen, es war das verrückteste Gefühl der Welt. Ich dachte ‚Wow‘, die spielen echt meinen Song. Das war eine Mixtur aus Nervosität, Aufregung und Adrenalin. Das ist bis heute so geblieben: Ein aufregendes Gefühl.“

Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Sie riefen den „Deutschen Radiopreis“ 2010 ins Leben, in diesem Jahr wird er zum neunten Mal verliehen. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.

Weiterführende Informationen


Holt „Beste Moderatorin 2016“ Simone Panteleit auch „Beste Morgensendung“?

Sie senden für Berlin und Brandenburg und das potentiell Radiopreis-verdächtig. Das Morgenshow-Team des Berliner Rundfunk 91.4 ist in diesem Jahr für den Deutschen Radiopreis 2018 nominiert. Die Jury des Grimme-Instituts wählte „Unser Team für Berlin mit Simone Panteleit“ in der Rubrik “Beste Morgensendung” ins Finale. Ob Panteleit, die 2016 den Preis als „Beste Moderatorin“ gewann, mit ihrem Team auch in diesem Jahr siegen wird, entscheidet sich am 06. September in Hamburg.

Nominiert für den Deutschen Radiopreis 2018: die Morgensendung des Berliner Rundfunk 91.4 mit Simone Panteleit (Bild: Berliner Rundfunk 91.4)

Nominiert für den Deutschen Radiopreis 2018: die Morgensendung des Berliner Rundfunk 91.4 mit Simone Panteleit (Bild: Berliner Rundfunk 91.4)

„Simone ist ein Phänomen. Kompetent, klug, herzlich aber vor allem ein Teamplayer“, so Armin Braun, geschäftsführender Programmdirektor des Berliner Rundfunk 91.4. „Wer seine Sendung und seine Mannschaft täglich so gut gelaunt zur Höchstform auflaufen lässt, hat für mich auch einen Teampreis verdient!“

„Zum zweiten Mal nominiert zu sein, ist wirklich unglaublich toll”, freut sich Simone Panteleit. “Radio ist mehr als ein Konzept und gute Musik! Radio, das sind die Menschen, die die Show leben lassen, die die Geschichten aufspüren und erzählen. Menschen mit Herz und Hirn und Humor. In meinem Team sind genau solche Menschen und alle zusammen versuchen wir jeden Tag für diese großartige Stadt das beste Radio-Programm zu machen.“


Beste Morgensendung und bestes Informationsformat: Gong 96.3 gleich zweimal für den Deutschen Radiopreis nominiert!

Das renommierte Grimme Institut hat gestern bekannt gegeben, dass die „Mike Thiel Show“ für den deutschen Radiopreis 2018 als beste Morgensendung Deutschlands nominiert ist.

Mike Thiel (Bild: Gong 96.3)

Mike Thiel (Bild: Gong 96.3)

Eine unabhängige Jury aus elf Medienexperten hat Mike Thiel und sein Team für den Preis vorgeschlagen. „Es macht mir seit Jahren jeden Tag aufs Neue Spaß gemeinsam mit meinem Team die Menschen in München und der Region zu wecken. Dass die Grimme-Jury uns jetzt als beste Morgensendung des Landes für den Deutschen Radiopreis 2018 nominiert hat, ist wirklich eine große Ehre“, freut sich Morningman Mike Thiel.

Natalie Diehl (Bild: Gong 96.3)

Natalie Diehl (Bild: Gong 96.3)

Neben der besten Morgensendung ist Gong 96.3 auch in der Kategorie „bestes Nachrichten- und Informationsformat“ nominiert. Mit dem „Gong 96.3 Erste Hilfe Crashkurs“ hat der Sender zum ersten Mal einen Erste Hilfe Kurs fürs Radio entwickelt, bei dem die Zuhörer mit nur einer Stunde Radiohören die wichtigsten Grundlagen vermittelt bekommen haben.

Johannes Ott (Bild: Radio Gong 96.3)

Johannes Ott (Bild: Radio Gong 96.3)

Gong 96.3 Programmgeschäftsführer Johannes Ott: „Nachdem wir bereits vergangenes Jahr mit dem Deutschen Radiopreis für die beste Innovation ausgezeichnet worden sind, freut es mich sehr, dass wir auch dieses Jahr wieder doppelt nominiert sind. Das ist für die komplette Programm-Mannschaft eine tolle Bestätigung!“

Der deutsche Radiopreis wird am 6. September im Rahmen einer festlichen Gala mit vielen Prominenten in Hamburg übergeben. Gong 96.3 überträgt die von Barbara Schöneberger moderierte Gala ab 20 Uhr live im Radio.


Musikformat von BAYERN 3 in der Kategorie „Beste Innovation“ nominiert

„Die kleinste Band der Welt“ ist für den Deutschen Radiopreis nominiert. Mit dem Musikformat hat es BAYERN 3 in der Kategorie „Beste Innovation“ unter die besten drei geschafft. Die „kleinste Band der Welt“ besteht aus den BAYERN 3 Moderatoren Sebastian Winkler und Sascha Seelemann, die gemeinsam mit großen Musikstars neue Versionen bekannter Hits aufnehmen. Die Gewinner des Radiopreises werden im Rahmen einer Live-Gala am Donnerstag, 6. September 2018 in Hamburg bekannt gegeben. Laudator in dieser Kategorie ist der Comedian Matze Knopf.


Stars wie Revolverheld, Max Giesinger, Namika und Dua Lipa werden bei der Gala, die ab 20.00 Uhr live in BAYERN 3 gesendet wird, auf der Bühne stehen.

Aus Hunderten von Einreichungen hat die unabhängige Jury des Grimme-Instituts die Besten ausgewählt. Für jede der elf Kategorien gibt es drei Nominierungen – darunter das BAYERN 3 Musikformat „Die kleinste Band der Welt“.

Die kleinste Band der Welt

Alice Merton, Glasperlenspiel, Nico Santos, Madcon, Max Giesinger oder Adel Tawil, sie alle können große Hallen füllen – oder in einem kleinen Studio bei BAYERN 3 eine großartige Zeit haben. Mit der “Kleinsten Band der Welt” (Idee und Koordination: BAYERN 3 Musikredakteurin Laura Wachter) spielen die BAYERN 3 Moderatoren Sebastian Winkler und Sascha Seelemann gemeinsam mit den Original-Interpreten neue Versionen ihrer Hits ein. Egal ob der Beat von bunten Plastikröhren (Boomwhackers) kommt, eine Kettensäge eingesetzt wird, leere Flaschen oder ein Kinder-Keyboard: Mit ihren besonderen Arrangements und ihrem musikalischen Talent überraschen Sebastian und Sascha die Künstler jedes Mal aufs Neue und begegnen ihnen auf Augenhöhe. Das Resultat begeistert sowohl die Radiohörer als auch die Fans, die das dazugehörige Video online sehen. Gute Laune ist dabei immer garantiert!


Deutscher Radiopreis: Zwei Nominierungen für den WDR

WDR Westdeutscher RundfunkDie unabhängige Jury des Grimme-Instituts hat die WDR 3-Produktion “Böll folgen” in der Kategorie “Beste Innovation” nominiert. Die Hörerinnen und Hörer werden über das Radio auf die Straße an Originalschauplätze gelockt, an denen der Nobelpreisträger gelebt und gewirkt hat.

Böll folgen - Multimedialer WDR- „Videowalk“ arbeitet mit Augmented Reality (Bild: © WDR/Albuquerque/Filter/Meyer/Möckel)

Böll folgen – Multimedialer WDR- „Videowalk“ arbeitet mit Augmented Reality
(Bild: © WDR/Albuquerque/Filter/Meyer/Möckel)

Auf den vier Routen des multimedialen Video-Walks können sie die Lebensstationen besuchen und werden dabei von prominenten Guides begleitet: Wolfgang Niedecken führt durch die Kölner Südstadt, in der Heinrich Böll seine Kindheit verbrachte. Durch das Kölner Agnesviertel, in dem Böll in den 70er Jahren lebte, führt seine Enkelin Samay Böll. An den Rhein und über die Hohenzollernbrücke geht WDR Westart- und COSMO-Moderatorin Siham El-Maimouni. Dort lässt sie aus Bölls Texten lesen. Und im WDR Funkhaus am Wallrafplatz, in dem Heinrich Böll viel gearbeitet hat, begleitet die Nutzer WDR-Intendant Tom Buhrow.

Siham El-Maimouni (Bild: © WDR/Albuquerque/Filter/Meyer/Möckel)

Siham El-Maimouni (Bild: © WDR/Albuquerque/Filter/Meyer/Möckel)

Redaktion: Martina Müller-Wallraf, Wolfram Kähler, Volker Schaeffer, WDR 3 Weitere Informationen

Eine weitere Nominierung für den WDR geht in der Kategorie “Beste Sendung” an die “WDR 5 Polit-WG“. Redakteurinnen und Redakteure, Moderatorinnen und Moderatoren der Politik-Redaktion analysieren die Lage im Land – persönlich, kritisch und nicht zuletzt humorvoll. Es ist die vermeintlich meinungsstärkste Wohngemeinschaft Deutschlands, die sich das Thema der Woche vorknöpft. Ein Angebot, das sich vor allem an junge, politikinteressierte Hörerinnen und Hörer richtet. Die Polit-WG läuft samstags um 9.05 Uhr auf WDR 5 und wird schon freitags als Podcast veröffentlicht.

In der „WDR 5 Polit-WG“ analysiert Max von Malotki (M) mit zwei Kollegen aus der Politikredaktion die Lage im Land. (Bild: © WDR/Claus Langer)

In der „WDR 5 Polit-WG“ analysiert Max von Malotki (M) mit zwei Kollegen aus der Politikredaktion die Lage im Land.
(Bild: © WDR/Claus Langer)

Redaktion: Martha Wilczynski-Bartels und Patrick Fina, WDR 5


Deutscher Radiopreis 2018: R.SA-Moderator Marcus Poschlod für „Beste Sendung“ nominiert

Nachdem R.SA-Moderatorin Susann Böttcher vor zwei Jahren als „Bester Newcomer“ nominiert war, hat es diesmal R.SA-Moderator Marcus Poschlod geschafft. Er darf sich über eine Nominierung für den Deutschen Radiopreis in der Kategorie „Beste Sendung“ freuen, in der Laudator Max Giesinger den Preis am 6. September in Hamburg überreichen wird.

Marcus Poschlod (Bild: ©R.SA)

Marcus Poschlod (Bild: ©R.SA)

R.SA-Moderator Marcus Poschlod war sieben Wochen auf dem Jakobsweg pilgern und hat neben seinen Eindrücken und Erfahrungen zahlreiche Originalaufnahmen mitgebracht. Diese O-Töne haben in den insgesamt sechs Sondersendungen bei R.SA einen lebendigen Eindruck von seiner Reise vermittelt – von den Menschen, der Landschaft und den eigenen Gefühlen beim Pilgern. Insgesamt ist aus dem Beitrag „R.SA-Hörbuchzeit – Marcus Poschlod auf dem Jakobsweg“ eine Reise entstanden, die die R.SA-Hörer begeisterte und die sie aufmerksam verfolgten. Auf Grund der wahnsinnig großen und positiven Resonanz der Hörer, entwickelte Marcus Poschlod aus seinem Beitrag bei R.SA ein eigenes Hörbuch, mit dem er sogar auf Tour ist.

R.SA-Moderator Marcus auf dem Jakobsweg (Bild: ©R.SA)

R.SA-Moderator Marcus auf dem Jakobsweg (Bild: ©R.SA)

„Die Sendungen bei R.SA waren eine Hörreise, die jeden Hörer in das Leben und Wandern auf dem Jakobsweg eintauchen ließen.“, so Marcus Poschlod. „Es ist Wahnsinn, was seit der Ausstrahlung dieses Beitrags alles passiert ist. Mit so viel Interesse und positivem Feedback der Hörer hätte ich nie gerechnet. Dass ich mit diesem Beitrag nun auch für den Deutschen Radiopreis nominiert bin, ist die absolute Krönung. Ich freue mich wahnsinnig und bin sehr stolz auf die Nominierung!“
Die Verleihung des Deutschen Radiopreises findet am Donnerstag, den 6. September im Rahmen einer festlichen Gala im „Schuppen 52“ in Hamburg statt. Insgesamt gibt es wieder Preise in elf Kategorien zu gewinnen. Pro Kategorie nominiert die Grimme-Jury vorab drei Beiträge bzw. Moderatoren. Deutschlandweit übertragen viele Radioprogramme die von Barbara Schöneberger moderierte Gala ab 20:05 Uhr. Diese wird zudem auch online im Livestream zu sehen sein. Die Dritten Fernsehprogramme der ARD zeigen die Sendung zeitversetzt.


Als beste Newcomerin nominiert: Helena Daehler vom Berliner Rundfunk 91.4

Neu dabei und gleich unter den Besten Drei. Die Jury des Grimme-Instituts hat die Berliner Rundfunk 91.4-Reporterin und Redakteurin Helena Daehler (31) für den Deutschen Radiopreis 2018 nominiert. Damit gehört sie zu den besten Nachwuchstalenten in ganz Deutschland. Ob sie sich in der Kategorie „Bester Newcomer“ gegen die beiden anderen Finalisten durchsetzen kann, entscheidet sich am 06.September bei der feierlichen Gala im Hamburger Hafen.

„Helena ist ein Naturtalent“, findet Armin Braun, geschäftsführender Programmdirektor des Berliner Rundfunk 91.4. „Sie ist neugierig, sensibel, schlau, empathisch, subtil insistierend und einfach klasse! Hat sie den Preis verdient? Aber Hallo!“

Helena Daehler (Bild: Berliner Rundfunk)

Helena Daehler (Bild: Berliner Rundfunk)

Daehler, die erst im März ihr Volontariat beim Berliner Rundfunk 91.4 abgeschlossen hat, ist sowohl in der Morgensendung „Unser Team für Berlin mit Simone Panteleit“, als auch regelmäßig in der Berliner Rundfunk-Drive Time am Nachmittag als Reporterin On Air.

„Ich mag Menschen – ich glaube so einfach ist es“, sagt Daehler bescheiden. „Wer wie ich in der Schweiz aufgewachsen und dann nach Berlin gezogen ist, der bleibt auch in der manchmal hektischen Hauptstadt entspannt. Ob ich allerdings meinen Puls im Normalbereich halten könnte, sollte ich den Preis bekommen, bezweifle ich dann doch!“

 

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