Große Beteiligung am Deutschen Radiopreis 2021 – Barbara Schöneberger moderiert Gala

Veröffentlicht am 14. Apr. 2021 von unter Deutschland

142 Radioprogramme schicken 437 Favorit:innen ins Rennen. Das Interesse am Deutschen Radiopreis ist auch im zwölften Jahr hoch. Aus allen Einreichungen wählt die Nominierungskommission des Grimme-Instituts je drei Finalist:innen in zehn Kategorien aus. Im Anschluss kürt eine Jury aus Medien-Expert:innen die Preisträger:innen: Sie erhalten am 2. September den Deutschen Radiopreis – etwa für das beste Interview, die beste Morgensendung oder den besten Podcast.

Live dabei via Radio, TV und Internet

Pandemiebedingt findet die Preisverleihung ohne Gäste statt, aus Sicherheitsgründen werden allein die Mitwirkenden der Show bei der Verleihung im Hamburger Schuppen 52 vor Ort sein. Mittendrin sind Radio-Fans dennoch: Sie können die Gala ab 20.05 Uhr im Radio*, im Livestream unter www.deutscher-radiopreis.de und in den Dritten Fernsehprogrammen der ARD (ab 22 Uhr) verfolgen und sich auf einen fröhlichen und festlichen Abend mit Live-Musik freuen. Als Gastgeberin führt erneut Barbara Schöneberger durch den Abend. Ihr zur Seite steht der bekannte Moderator und Radiopreis-Gewinner Thorsten Schorn, der die Preisverleihung für das Radio begleitet und kommentiert. Sie teilen sich die Bühne mit prominenten Laudator:innen und hochkarätigen nationalen und internationalen Musik-Acts, die in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden.

Barbara Schöneberger, Moderation Deutscher Radiopreis: „Der Radiopreis ist so alt wie eines meiner Kinder. Der ist ganz schön groß geworden und sehr facettenreich. Die größten Stars meines Lebens habe ich hier getroffen – Sting, Taylor Swift, Herbert Grönemeyer, Lenny Kravitz und Robbie Williams. Und er zeigt deutlich, wie kreativ Radio sein kann: Jedes Jahr werden neue, hervorragende Konzepte und Ideen ausgezeichnet. Die Leute lassen sich wirklich viel einfallen.”

Thorsten Schorn, Moderation Deutscher Radiopreis: „Es ist toll, die Radiopreis-Stimme zu sein und die Gala live dorthin zu bringen, wo gerade Radio gehört wird: ins Auto, auf die Arbeit oder einfach nach Hause. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Show mit Barbara. Sie steht für die große TV-Übertragung auf der Bühne und ich halte mein Gesicht ins Radio.”


Deutscher Radiopreis 2021 wird am 2. September in Hamburg verliehen

Roter Teppich für das Radio: Am Donnerstag, 2. September wird der Deutsche Radiopreis im Schuppen 52 in Hamburg verliehen. Ab Donnerstag, 15. April können alle deutschen Radiosender ihre Favoriten in zehn Kategorien einreichen. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2021. Die Sendungen und Leistungen müssen in der Zeit vom 15. Juni 2020 bis 31. Mai 2021 in Deutschland ausgestrahlt worden sein. In welchem Rahmen die Verleihung im September stattfinden wird, gibt der Beirat des Deutschen Radiopreises rechtzeitig bekannt. Der Deutsche Radiopreis gilt als die wichtigste Auszeichnung der Branche. Wer ihn bekommt, hat mit seinen Leistungen Maßstäbe gesetzt.

Katja Marx, Vorsitzende des Radiopreis-Beirats und NDR Programmdirektorin Hörfunk: „Radio ist immer hier und jetzt: unmittelbar, live, berührend und echt. Es schafft Nähe und verbindet uns miteinander – selbst dann, wenn Abstand geboten ist. Radio bringt uns verlässliche Information, inspirierende Kultur, blühende Podcasts und anregende Perspektiven. Auf diese lebendige Vielfalt unter den Einreichungen zum Deutschen Radiopreis freue ich mich sehr.“

Katja Marx (Bild: ©NDR/HR)

Katja Marx (Bild: ©NDR/HR)

Dr. Frauke Gerlach, Direktorin des Grimme-Instituts und Radiopreis-Beirat: „Das vergangene Jahr hat uns einmal mehr in besonderer und beeindruckender Weise gezeigt, mit welcher Beständigkeit die Radiomacher:innen, selbst in schweren und herausfordernden Corona-Zeiten, dabei sind. Verlässlich, wie wir es gewohnt sind, geben sie uns immer die Informationen, die wir für unsere Einordnung des Geschehens brauchen. Außerdem verschafft das Radio Ablenkung und Unterhaltung in einer Zeit, in der das kulturelle Leben stillsteht und wir unsere Tage, mehr denn je, in den heimischen vier Wänden verbringen. Voller Vorfreude und Spannung sehe ich, nunmehr im zwölften Jahr seines Bestehens, den diesjährigen Einreichungen zum Deutschen Radiopreis entgegen.“

Frauke Gerlach (Bild: ©Deutscher Radiopreis)

Frauke Gerlach (Bild: ©Deutscher Radiopreis)

Grit Leithäuser, Geschäftsführerin der Radiozentrale und Radiopreis-Beirat: „Im letzten Jahr wurde mit viel Ideenreichtum und gemeinsamen Engagement eine Preisverleihung auf die Beine gestellt, die in Corona-Zeiten einzigartig in der deutschen Medienlandschaft war. Das zeigt insbesondere auch, wie nah dieser Preis bei den Macherinnen und Machern und wie sehr er Spiegel des Mediums ist. Denn in gleicher Weise hat die vielfältige Radiolandschaft das ganze Jahr gezeigt, wie bedeutungsvoll und wichtig Radio für die Menschen ist, die keine Fake-News sondern Fakten wollen, die den Austausch mit anderen suchen, andere Meinungen und Stimmen zulassen und sich aber auch einfach mal unterhalten lassen wollen. Für diese Vielfalt steht Radio und dafür steht auch der Deutsche Radiopreis und auf diese Vielfalt freue ich mich auch dieses Jahr.“

Grit Leithäuser (Bild: ©Radiozentrale)

Grit Leithäuser (Bild: ©Radiozentrale)

Für den Deutschen Radiopreis kann jedes eigenständige deutsche Programm insgesamt bis zu fünf Radiosendungen bzw. Radioleistungen einreichen; je Kategorie gibt es einen Preis. Ausgezeichnet werden Angebote oder Personen, die – so die Statuten – „in besonderer Weise durch ihre Qualität die Stärken und Möglichkeiten sowie die Innovationskraft des Mediums vorführen, hervorheben und damit auch beispielhaft wirken“. Gekürt werden die Preisträgerinnen und Preisträger durch eine unabhängige Jury. Diese wird durch das Grimme-Institut berufen, das für die Unabhängigkeit der Auswahl bürgt. Die Preise sind nicht dotiert.

Ausführliche Informationen zu den Statuten, Teilnahmebedingungen und Terminen gibt es unter www.deutscher-radiopreis.de. Bewerbungen können ausschließlich online unter www.grimme-institut.de/radiopreis eingereicht werden; die teilnehmenden Sender können dort das Bewerbungsformular ausfüllen und ihre Einreichungen hochladen.

Die Preiskategorien:

Bester Podcast/ Beste Comedy/ Beste:r Moderator:in/ Beste Morgensendung/ Bestes Informationsformat/ Beste Reportage/ Bestes Interview/ Beste Sendung/ Beste Programmaktion / Beste:r Newcomer:in.

Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die privaten Radiosender in Deutschland. Gesellschafter sind die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – und die NDR Media, die Vermarktungsgesellschaft des NDR. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk (NDR).

Quelle: Deutscher Radiopreis

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