Soundportal erweitert Sendegebiet und hofft auch auf eine Frequenz in Wien

RADIOSZENE: Wieviele Personen können mit den nunmehr acht Frequenzen technisch erreicht werden?

Kiegerl: Soundportal erreicht mit seinen acht Sendern ca. 650.000 Personen, d.h. mit Ausnahme der Obersteiermark ist in der Steiermark Soundportal terrestrisch empfangbar. In der Obersteiermark senden wir derzeit per DVB-T über den MUX-C der Stadtwerke Judenburg.
RADIOSZENE: Inwieweit wird das Programm an die jeweils neuen Sendegebiete angepasst?
Kiegerl: Soundportal geht im Programm auf die neuen Sendegebiete ein. Es gibt Wetter, Verkehr, Steiermark-relevante News und verstärkte Berichterstattung über jugendkulturelle Themen sowie zielgruppenrelevante Veranstaltungen.
RADIOSZENE: Gibt es weitere Bestrebungen das Sendegebiet zu erweitern bzw. zu verdichten?
Kiegerl: Soundportal hat sich um die Brucker Frequenz 89,6 beworben und hofft auf den Zuschlag. Dann würde Soundportal auch die für uns wichtigen studentischen Räume der Obersteiermark mitversorgen können: Bruck an der Mur, Leoben, Kapfenberg. Mittelfristig wird Soundportal sich aber auch um eine Lizenz in Wien bemühen. Wann diesbezüglich eine Möglichkeit besteht, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.
RADIOSZENE: Welche Bedeutung haben andere Verbeitungswege neben UKW für Soundportal?
Kiegerl: Diese haben für Soundportal eine hohe Bedeutung, wir machen seit 1999 Internetradio, senden seit vorigem Jahr auch per DVB-T in der Obersteiermark, höchstwahrscheinlich auch heuer noch in Graz per DVB-T und wir sind im iPhone, Blackberry und Nokia mittels Apps verfügbar. Auch die Android App sowie eine eigene Soundportal App fürs iPad wird noch im Oktober verfügbar sein.
RADIOSZENE: Herr Kiegerl, vielen Dank für das Gespräch.
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