WDR 2 ist wieder meistgehörter Radiosender in Deutschland

WDR Westdeutscher RundfunkMit 50,8 Prozent statt bisher 50,5 Prozent erreicht der WDR mehr als jeden zweiten / jede zweite Hörer*in in Nordrhein-Westfalen. Damit ist der WDR mit drei Wellen auch unter den erfolgreichsten zehn Radiosendern in Deutschland vertreten. Sowohl WDR 2, das Oldie-Programm WDR 4 als auch die junge Welle 1LIVE konnten in NRW weiter zulegen. WDR 2 ist damit wieder meistgehörter Radiosender in Deutschland.

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WDR-Programmdirektorin Valerie Weber (Foto: WDR/Annika Fußwinkel)

„Ich freue mich sehr mit den Teams, dass alle populären Wellen des WDR in Nordrhein-Westfalen noch mehr Hörer*innen mit ihren Angeboten überzeugen konnten – und das entgegen dem leichten Rückgang bei der bundesweiten Radionutzung“, sagt Programmdirektorin Valerie Weber. „WDR 2 ist das erfolgreichste Pop-Info-Programm in Deutschland, das Oldie-Programm WDR 4 ist weiter auf dem Vormarsch, und die höchsten Gewinne in Nordrhein-Westfalen hat 1LIVE mit mehr als 70.000 dazugewonnenen Hörer*innen.“

Tom Buhrow (Bild: WDR/Herby Sachs)
Tom Buhrow (Bild: WDR/Herby Sachs)

„Das sind beeindruckende Zahlen, aber keine, auf denen wir uns ausruhen wollen. Unser Anspruch ist es, mehr Menschen auf noch mehr Wegen zu erreichen – vor allem digital und vor allem dort, wo man es heutzutage erwartet“, sagt WDR-Intendant Tom Buhrow. Als Beispiel nennt er die neuen Podcast-Formate des WDR und Projekte wie die Doku-Hörspiel-Serie „Guter Rat“ zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes – eine Serie, die zunächst exklusiv in der ARD-Audiothek zu hören war.

Leicht verloren haben trotzdem alle drei Kultur- und Spartenprogramme WDR 3, WDR 5 und das junge europäische Kulturradio Cosmo – und folgen damit der bundesweiten Entwicklung der gehobenen Programme, deren Hörer*innen zurückgegangen sind.

WDR Tagesreichweite BRD ma 2019 II WDR Tagesreichweite NRW ma 2019 IIDie ma Audio findet unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) statt, an der die öffentlich-rechtlichen sowie privat-rechtlichen Hörfunkanbieter über ihre Werbevermarkter sowie auch die werbetreibende Wirtschaft beteiligt sind.

Als Konvergenzwährung dient die ma Audio dazu, neben den traditionellen terrestrischen Radiovertriebswegen auch die Webradio-Nutzung sowie die Online-Audio-Nutzung mit abzubilden. Die Ergebnisse der ma Audio werden zweimal im Jahr veröffentlicht, im Frühjahr und im Sommer.

Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Deutsch sprechende Bevölkerung ab 14 Jahren (BRD: 70,60 Mio.; NRW 15,23 Mio.).

 

Quelle: WDR-Pressemitteilung