MDR JUMP-Moderator Chris Derer ist gestorben

Seit knapper einer Woche wird von Teilnehmern der Radiodiskussions-Plattform radioforen.de über den Tod von MDR-Moderator Chris Derer spekuliert. Nun gibt es traurige Gewissheit. Die Nachricht von seinem Tod hat kommt für alle vollkommen unerwartet. Er starb nach schwerer Krankheit im Kreis seiner Familie.

Chris Derer (Bild: ©MDR JUMP)
Chris Derer (Bild: ©MDR JUMP)

Hauptredaktionsleiter MDR JUMP und Ulrich Manitz und und das ganze Team von MDR JUMP trauern um ihren Freund, Kollegen und Moderator Chris Derer und veröffentlichen folgenden Nachruf auf der Homepage: „Chris Derer war seit dem Sendestart von MDR JUMP eine der prägendsten und beliebtesten Radiostimmen Mitteldeutschlands. Er moderierte die Morningshow mit genauso großer Leidenschaft wie viele Jahre den Nachmittag und viele andere Sendungen bei MDR JUMP. Chris wollte aber auch noch einmal etwas ganz Neues wagen und so begann er vor wenigen Jahren ein Sportstudium in Leipzig, aus diesem Grund war er bei MDR JUMP in letzter Zeit nicht mehr so häufig zu hören. Dass er nun für immer verstummt ist, ist für uns unbegreiflich.“

Chris Derer 2005 (Bild: ©M. Prosch)
Chris Derer 2005 (Bild: ©M. Prosch)

Miriam Schittek war nicht nur viele Jahre als Co-Moderatorin an Chris‘ Seite, sondern auch eine gute Freundin. Stellvertretend für uns verabschiedet sie sich von Chris Derer:

„Mein lieber Chris, ich sitze hier und heule. Kann gar nicht mehr aufhören zu heulen. Ausgerechnet Du. Dabei bräuchte diese Welt doch grade jetzt so viel mehr Menschen wie Dich! Menschen, die jedem anderen Wesen, mit so viel Liebe und Respekt begegnen, wie ich es nur bei Dir erlebt habe. All die Ideen in Deinem Kopf, Deine Stimme, Dein Elan, Dein Talent, Dein Witz, Dein Mitgefühl, Deine Begeisterungsfähigkeit… All das nimmst Du mit. Ist jetzt einfach weg.
Als ich Dir letztes Jahr ein Bild von Strand und Meer mit Wellen auf Mallorca geschickt habe, hast Du geschrieben „Wirf mal nen Stein ins Wasser für mich“. Hab ich gemacht. Und ich werde es jetzt noch viel öfter machen und so sehr an Dich denken. Ich denke doch sowieso schon bei jedem Surfer an Dich. Eine Bretterbude am Strand und ein Surfbrett – mehr hättest Du eigentlich nie gebraucht um glücklich zu sein.

Ich hoffe es geht Dir gut wo Du jetzt bist. Schmier den Anderen zum Einstand eines von Deinen legendären Avocado-Broten.

Danke für alles, was ich von Dir lernen durfte – fachlich und vor allem menschlich. Du warst eine Seele von Mensch. Nicht einer von den Guten, einer von den Besten. Ich hoffe Du bekommst einen Ehrenplatz im Himmel und kannst da oben auf den Sonnenstrahlen surfen.

Mach’s gut, mein Chris. Morgen werf’ ich einen Stein für Dich.“

MDR JUMP: „Wir alle sind in Gedanken bei seiner Familie und seinen Freunden. Ruhe in Frieden, Chris. Wir vermissen Dich sehr und werden Dich nie vergessen.“