Jetzt ist es endlich amtlich: Auch die letzten Nominierungen für den deutschen Radiopreis 2016 stehen fest. Die unabhängige Jury des Grimme Instituts hat nun auch die Nominierten für die Kategorien „Beste Morgensendung“, „Beste Programmaktion“, „Bestes Nachrichten- und Informationsformat“ bekannt gegeben. Und einen Sonderpreis wird es auch wieder geben: Sting bekommt den Sonderpreis für sein musikalisches Gesamtwerk.

Im Wettbewerb um den Preis für die Beste Morgensendung stehen: 104.6 RTL Berlins Hit-Radio mit „Arno & die Morgencrew – Berlins lustigste Morgensendung“, HIT RADIO FFH mit der „FFH-Morningshow mit Evren und Horst“ sowie RADIO PSR mit „Die Steffen Lukas-Show„. Der Kabarettist Rüdiger Hoffmann wird gratulieren und den Preis überreichen. Roel Oosthout, Programmchef von FFH ist überrascht: „Über die Nominierung unserer Morningshow mit Evren und Horst sind wir sehr stolz – die beiden moderieren immerhin erst seit Januar gemeinsam bei FFH. In so kurzer Zeit bei den Hessen und der Grimme-Jury Erfolg zu haben, ist eine große Ehre.“ Auch in Sachsen ist die Freude groß: „In so kurzer Zeit war ich noch nie so oft sprachlos. So kennen mich die Hörer doch gar nicht“, lacht Frühmoderator Steffen Lukas. „Aber doppelt für den Deutschen Radiopreis nominiert zu sein, das kann selbst ich nicht so leicht wegstecken. Wir freuen uns riesig!


In den Wettbewerb um die Auszeichnung für das Beste Nachrichten- und Informationsformat gehen: NDR Info mit „NDR Info – Die Panama Papers“, radio ffn mit „ffn Spezial – Flüchtlinge in Bad Fallingbostel“ und SWR4 Baden-Württemberg mit „Meßstetten. Tausende Asylsuchende als Nachbarn„. Den Preis übergibt EU-Kommissar Günther Oettinger. Dazu die für radio ffn nominierten Redakteure Markus Grieger und Kai Salander: „Die Nominierung ist allein schon eine tolle Auszeichnung und ein schöner Beweis für das, was Radio einfach perfekt kann: Emotionen auch ohne Bilder zu transportieren.“
Der Stargast des Deutschen Radiopreises wurde als Gordon Matthew Sumner geboren und unter seinem Spitznamen Sting weltberühmt. Er hat 16 Grammys gewonnen und mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft. Die Liste seiner Auszeichnungen kann sich sehen lassen: Mitglied der „Rock and Roll Hall of Fame“, drei Oscar-Nominierungen und 2003 von der Queen persönlich zum „Commander of the Order of the British Empire“ ernannt. Seine Songs und die seiner ehemaligen Band „The Police“ sind seit Jahrzenten nicht aus den Radioprogrammen wegzudenken.

„Radiohören ist kreativ“ sagt Sting. „Wenn du einen Song ausschließlich im Radio hörst, ohne Bildsprache, dann muss deine Vorstellung die Lücke ausfüllen. Musik kann wunderbar flexibel sein, wenn du sie hörst. Ich bevorzuge das ‚reine‘ Musik hören.“ Und das schon zur Primetime im Radio: “ Ich bin Frühaufsteher. Mein Vater war Milchmann, und als Kind war ich mit ihm auf der Straße. Morgens ist der beste Teil des Tages.“ Er wird bei der Verleihung seine neue Single: „I Can’t Stop Thinking About You“ vorstellen. Der Radiopreis-Beirat zeichnet Sting für sein musikalisches Gesamtwerk mit einem Sonderpreis aus. Neben Sting treten auch The BossHoss, Matt Simons, Silbermond, Topic und Frances auf.
Komplett ist nun auch die Riege der prominenten Laudatorinnen und Laudatoren, die in Hamburg die begehrten Preise überreichen werden. Dazu gehören ebenso der Schriftsteller Sebastian Fitzek, die Journalistin Dunja Hayali, die ehemalige Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch, die Schauspielerin Anneke Kim Sarnau, der Moderator Marco Schreyl, die Musiker von The BossHoss, die Journalistin Anne Will und die Schauspielerin Natalia Wörner.
Barbara Schöneberger moderiert die Gala, die zahlreiche öffentlich-rechtliche und private Radioprogramme deutschlandweit live übertragen. Die Show wird im Internet als Livestream zu sehen sein. Außerdem zeigen die Dritten Fernsehprogramme der ARD die Preisverleihung zeitversetzt.
Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen, neben dem Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.
Auch RADIOSZENE.de wird beim Deutschen Radiopreis dabei sein und live berichten.
Quelle: Pressemitteilung NDR/Deutscher Radiopreis










