DAB+ Bundesmux bis 2035 gesichert

Veröffentlicht am 24. Jun. 2019 von unter Pressemeldungen

DRD Logo“Wir begrüßen die einstimmige Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz vom 06.06.2019, die Zuordnung von DAB+ Übertragungskapazitäten für den ersten Bundesmux bis zum 31.12.2035 fortzusetzen”, so Willi Schreiner, Geschäftsführer der DRD Digitalradio Deutschland GmbH. “Damit besteht Planungssicherheit für die bundesweiten Programme von Deutschlandradio und den privaten Sendern, die durch die Landesmedienanstalten lizenziert sind. Auf dieser Grundlage können wir als Veranstalter den weiteren Ausbau des Verbreitungsweges und der Programmvielfalt konsequent vorantreiben”, so Schreiner weiter.

Willi Schreiner

Willi Schreiner

Die Versorgung im 1. Bundesmux ist heute sehr zufriedenstellend, dennoch werde nun weiter in die Optimierung investiert. So hat die Media Broadcast bereits die Inbetriebnahme von 13 weiteren Standorten für den 1. Bundesmux angekündigt. Damit sorgen künftig insgesamt 137 Sender für eine unterbrechungsfreie Versorgung der 13 verbreiteten Programme. Neben den privaten Programmen von Absolut relax, ENERGY, ERF Plus, Klassik Radio, Radio BOB!, Radio Horeb, SCHLAGERPARADIES, Schwarzwaldradio und sunshine live werden auch die Programme von Deutschlandradio auf dem 1. Bundesmux seit August 2011 verbreitet.

Positive Entwicklung beim Geräteverkauf

Positiv sehen die privaten Veranstalter auch den Trend beim Geräteverkauf. 2018 wurden 10 Prozent mehr Geräte verkauft als im Vorjahr und dieser Trend hält an. Mit Interesse wird auch die Funkanalyse Bayern erwartet, die exemplarisch dokumentieren wird, wie sich DAB+ im Hörermarkt entwickelt.

Digitalradios. Quelle: DRD Digitalradio Deutschland

Erfreulich ist laut DRD Digitalradio Deutschland GmbH auch der Start des neuen bundesweiten Multiplexes im Nachbarland Österreich. “So wird die Versorgung für Italienurlauber von Deutschland über Österreich nach Südtirol und Oberitalien, wo DAB+ längst Standard ist, enorm verbessert”, so Willi Schreiner.

Quelle: Pressemeldung von DRD Digitalradio Deutschland GmbH

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