
Mit “The Performer” geht James Righton nun einen komplett neuen Weg: weg von dem Indietronic-Sound der Klaxons und hin zu einer Idee, die vor allem von Vintage-Sounds, lässiger Psychedelica und einem gewissen Lounge-Charakter getragen wird.
Thematisch dreht sich der Song – wie auch das komplette Album – um die Frage, wie sich James Righton zu diesem Zeitpunkt in seinem Leben sieht: “Am I this showman up on stage? Or am I the dad changing nappies? […] Am I living in the moment and doing something enjoyable? Or am I fucking miserable? I find that really interesting: this idea of putting on a suit and becoming this other thing.”
Die Lösung für Righton: Er kreiert eine Art Alter Ego, The Performer, und kann so das mondäne Familienleben mit dem Drang nach künstlerischer Ausübung verbinden. Daher wurde das Video zu dem Song auch als eine Liveperformance aufgebaut. Zusammen mit Hugo Campan nahm er 43 Mal die gleiche Performance auf und kreierte so eine einzigartige Ästhetik und Energie des Clips.
Den Ansatz für seine Ästhetik-Idee des Albums fand Righton in den Aufzeichnungen des Autors Christopher Isherwood, welcher die Nachkriegszeit des 1. Weltkrieges in Deutschland und den Aufstieg sowie Zerfall der Weimarer Republik dokumentierte. Es soll Ausgelassenheit und Non-Konformität vermitteln, obwohl aktuell alles in sich zusammenbricht und eine düstere Zeit bevorsteht:“I feel so many parallels with today, and I wanted to honour that period too, […] I wanted to create something that felt decadent and had that swagger while everything else is falling apart.”
“The Performer” wurde u.a. in Rightons Homestudio und Bryan Ferrys Studio One aufgenommen, und den Brüdern Dewaele im DEEWEE in Gent gemischt.









