

Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender des VPRT: „Das Wachstum unserer Branche belegt eindrucksvoll die volkswirtschaftliche Bedeutung der audiovisuellen Medien in Deutschland, deren wirtschaftliche Effekte sich auf zahlreiche andere Branchen positiv auswirken. Diese erfreuliche Entwicklung kann durch das fehlende Level-Playing-Field in Deutschland und Europa schnell wieder in Frage gestellt werden. Die audiovisuelle Industrie ist hier auf eine entsprechende Harmonisierung der Regulierung für alle Marktteilnehmer angewiesen.“


Frank Giersberg, Mitglied der Geschäftsleitung des VPRT: „Die aktuelle Prognose dokumentiert die nachhaltige Wachstumskraft unserer Branche. Dabei ist der Trend ungebrochen, dass der Werbewert der klassischen linearen Mediennutzung auf hohem Niveau moderat steigt, während wir in neuen Angebotsformen auf relativ niedrigem Niveau eine hohe Wachstumsdynamik sehen.“
In seiner Trendprognose für die kommenden fünf Jahre bis 2023 rechnet der VPRT mit einer weiter steigenden Nachfrage nach Audio- und audiovisuellen Medieninhalten und Werbemöglichkeiten.
Der VPRT prognostiziert insbesondere für nonlineare und interaktive Angebotsformen der Audio- und audiovisuellen Medien für die kommenden fünf Jahre eine hohe Innovationsdynamik und ein zweistelliges prozentuales Wachstum der Werbeumsätze. Für lineare Angebote rechnet der Verband mit einer weiterhin stabilen positiven Entwicklung und mit moderatem Wachstum. Gleichzeitig erwartet der Verband für die kommenden Jahre eine sehr hohe Wettbewerbsdynamik bei fortschreitender Fragmentierung und zunehmender Konvergenz von Angebots- und Werbeformen. Datengetriebene Geschäftsmodelle der Audio- und audiovisuellen Medien, wie beispielsweise Programmatic oder Addressable Advertising, sollen weiter an Bedeutung gewinnen, auch wenn die Auswirkungen der Datenschutzgrundverordnung sowie der E-Privacy-Verordnung auf diesen Markt noch nicht einschätzbar sind.

Quelle: Pressemitteilung VPRT








