Wedel Software

Vermarktungsmöglichkeiten von Webradios besser nutzen

Adswizz bietet System für 1to1-Audiospots mit Targeting und Capping

Große Potentiale bescheinigte eine Studie des Instituts Goldmedia im vergangenen Jahr der Audiowerbung in Webradios. Die Realität zeigt jedoch, dass viele dieser Potentiale bisher ungenutzt bleiben. Ein Grund ist möglicherweise die fehlende Möglichkeit Audiospots mit Targeting und Capping zu versehen, wie es im Bereich der Displaywerbung im Internet schon seit geraumer Zeit möglich ist.

So unterscheidet sich die Audiowerbung in Webradios bisher kaum von der im klassischen UKW-Funk. Ein Spot wird meist zentral an alle Hörer gesendet. Die gezielte Adressierung auf Basis geo- oder demografischer Daten ist so innerhalb eines Programms kaum umsetzbar.

Das will der Softwareanbieter Adswizz ändern. Das Unternehmen bietet einen Adserver an, mit dem Audiospots sowohl vor dem Start als auch im laufenden Stream gezielt nur an einen bestimmten Teil der Hörer ausgespielt werden können. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Nutzer den Stream über einen Player im Internet, über sein W-Lan-Radio im Wohnzimmer oder ein mobiles Endgerät konsumiert.

„Möglich wird das durch eine spezielle Komponente unserer Software, die Spots nicht schon in der Radiostation, sondern erst auf dem Streamingserver in die individuelle Verbindung eines Nutzers einbaut“, so Dirk Ritters, Country Manager Germany für Adswizz. Der 31jährige sieht großes Potential für diese Technologie in Deutschland: „Neben der Möglichkeit Spots gezielt zu adressieren, kann unser Adserver auch Banner und Videowerbung synchron zur Audiospur liefern. Damit ergeben sich ganz neue Vermarktungschancen.“

Auch belastbare Statistiken in einheitlicher Währung für die Webradionutzung und die Spotauslieferung will Adswizz liefern. So plant das Unternehmen noch in diesem Jahr die Zertifizierung seiner Software von unabhängiger Seite.

Adswizz mit Sitz in Brüssel betreut derzeit mit seiner Technologie bereits Kunden wie die Radiosender von RTL in Belgien und Frankreich, sowie das amerikanische Webradio Digitally