Stand: Freitag, 18-Nov-2005 18:10

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HUNDERT,6-Mitarbeiter bewirbt sich selbst um Radiolizenz

Der HUNDERT,6-Mitarbeiter Matthias Kayales bewirbt sich selbst um die von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) ausgeschriebenen UKW-Frequenz 100,6 MHz.

Hauptinitiator Matthias Kayales, langjähriger Mitarbeiter der Radio HUNDERT,6 Medien GmbH und Moderator der Morgensendung, hat zusammen mit Investorin Christiane Kern ein Konzept zum Erhalt des Traditionssenders HUNDERT,6 bei der MABB eingereicht. Der in den 80er-Jahren von Ulrich Schamoni und Georg Gafron gegründete Sender wurde Anfang des Jahres, im April - unter Führung des damaligen Geschäftsführers Thomas Thimme - in die Insolvenz begleitet. Seither läuft auf der UKW 100,6 MHz ein Notprogramm, dass seit 1. September wieder unter der Produktion des Stamm-Teams (von denen die meisten, teilweise schon seit den 80er-Jahren zu HUNDERT,6 gehören).

Sowohl Matthias Kayales (Foto rechts), als auch die Hauptgesellschafterin Christiane Kern verfügen über langjährige Erfahrungen im Privatradiogeschäft. Matthias Kayales sieht in dem bei der MABB abgegeben Konzept eine gute Chance, dass weitere Bestehen des Traditionssenders HUNDERT,6 zu sichern:

"Wir wollen kein „Dudel- & Gewinnspieldampfer“ aber auch kein reines „Informationsradio“ aus HUNDERT,6 machen, sondern vielmehr ein ausgewogenes Programm mit einer einzigartigen Musikmischung und einem hohen, journalistisch gestalteten Wortanteil mit aktuellem Berlin-Bezug. Dieses Angebot wird bisher auf dem Berliner Radiomarkt total vernachlässigt.".

Das bedeutet konkret:

  • Wir wollen zur alten Wortkompetenz von HUNDERT,6 zurückkehren und sowohl die Nachrichten, als auch die Informationen außerhalb der stündlichen News ausbauen.
  • nicht immer die gleich Musik „hoch und runter leiern“
  • Moderatoren die nicht grinsend und kreischend durchs Radio schießen.
  • Wir stehen zur „deutschsprachigen Musikkultur“ und wollen diese auch entsprechen fördern und stellen deswegen 50% unseres Musikanteiles um.
  • Wir wollen sowohl deutschsprachigen, als auch internationalen Künstlern die Möglichkeit geben, sich wieder einem großen Publikum präsentieren zu können. Auch wenn Sie noch nicht in den Top 100 platziert sind.
  • Wir nehmen die Altersgruppe ab 35, besonders aber auch die so genannte Zielgruppe „goldene Generation“ wieder ernst. 59% der Berlinerinnen und Berliner sind über 40 Jahre alt. Sie sind die Zielgruppe von HUNDERT,6, also erwachsene über 35 Jahre, die Mehrheit der Bevölkerung in Berlin und Brandenburg, die vom Radiomarkt bisher nicht ernst genommen, oder teilweise auch ignoriert werden – auch von den öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern.
  • Weil jemand - seines Alters wegen - zur so genanten „goldenen Generation“ gehört, muss er noch lange nicht auf ein „verstaubtes, altes Schlager und Oldie-Radio“ stehen. Wir wollen zeigen, dass ein privat finanziertes Programm mit einem anspruchsvollem Wortanteil und einem Musikanteil von 50% deutschsprachiger Musik, durchaus - über verschiedene Altersgruppen hinweg - erfolgreich sein kann.

"Wir erhoffen uns, dass auch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) diese Lücke im Berliner Radiomarkt sieht und mit unserem Konzept schließen wird und somit auch hilft, die Arbeitsplätze des HUNDERT,6-Teams zu erhalten.", so Kayales weiter.

 

Link:
Hundert,6 Team

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