Stand: Donnerstag, 05-Jun-2008 10:10

SCHLAGZEILEN
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Relaunch: MDR SPUTNIK – Next Level

Seit über einem Monat rumorte es bereits in den radioforen.de, dass das Jugendradio Sputnik sein Programm im Dezember komplett umkrempeln wolle. Seit diesem Wochenende ist es nun Gewissheit: eine große Pressekonferenz mit anschliessender Relaunch-Party am 1. Dezember 2006 kündete die nächste Zündstufe für den Sender an. Damit das auch jeder merkt, heißt es ab 4. Dezember "Sputnik - Next Level".


Das neue Logo von SPUTNIK - Next Level

Oft passiert ein Sender-Relaunch quasi über Nacht nach Monate langer geheimer Planungsphase. Bei Sputnik ist der Relaunch jetzt aber mit einer großen Pressekonferenz angekündigt worden, erstmals in der deutschen Hörfunkgeschichte sogar mittels Video-Live-Übertragung. (vgl. Video-Pressekonferenz via TV1.de).

Nach einleitenden Worten von MDR Unternehmenssprecher Stefan A. Mugrauer offenbarte der neue MDR-Hörfunkdirektor Johann Michael Möller (Bild rechts: MDR/Axel Berger) die Überlegungen, die den Relaunch von SPUTNIK notwendig gemacht haben. Dabei konnte man den Eindruck gewinnen, als hätte er sich die vielen kritischen Beiträge zum heutigen Formatradio, die auf RADIOSZENE und radioforen.de schon seit Jahren diskutiert werden, zu Herzen genommen.


Spass ade, jetzt wird´s ernst!

Die Spassgesellschaft habe sich erschöpft, wir erlebten eine Rückkehr zu einer neuen Ernsthaftigkeit, konstatierte Möller auf der PK weiter. Daraus resultiere auch die Rückkehr zum "Wort, zur fachlichen Kompetenz und Lokalbindung und zu den oft zitiertenn "Ecken und Kanten", die gesucht werden müssen, denn das Glatte und Mainstreamige habe sich überholt. (vgl. auch "Ecken und Kanten machen Programme wieder spannend").

SPUTNIK will die verlorengegangene mp3-Generation wieder dazu bewegen, mehr Radio zu hören und versuchen, sich auf den mobilen, individualsierten Lebensstil der heutigen jungen Zielgruppe mit "zeitunabhänigem Nutzungsverhalten" einzustellen.

Hörfunkdirektor Möller ist von der freien Medienwirtschaft wieder zu den Öffentlich-Rechtlichen mit der festen Überzeugung gekommen, dass es "eine Renaissance des öffentlichen rechtlichen Radios geben wird."


So stellt sich MDR SPUTNIK das Zimmer eines SPUTNIK-Hörers vor


Mut zum Risiko

Endlich wagt ein Sender mal was: der MDR bekennt sich dazu, SPUTNIK als "Entwicklungslabor" zu verwenden. Hier wird das das Radio der Zukunft getestet, von dem alle Radiomacher träumen. Denn trotz Krisenängsten wird investiert: und zwar in Journalismus. Bezahlt wird das neue Programm allerdings von den werbefinanzierten MDR-Programmen und natürlich den Rundfunkgebühren, denn SPUTNIK bleibt werbefrei.

Unter Laborbedingungen wird dann schon mal alles auf Radiotauglichkeit getestet, das sich bereits im Internet etabliert hat. Fast die gesamten sog. "Web 2.0"- Anwendungen werden (spätestens im Frühjahr 2007) auf der Homepage installiert und im Radio unterstützt: von Blogs, Podcasting, Visual Radio über selbst produzierte Videos bis hin zur Plattform für Newcomerbands, wie es Antenne Bayern (Soundgarage) oder FM4 in Österreich (Soundpark) bereits machen. Auch mehrere Musik-Kanäle mit unterschiedlichen Musikrichtungen sollen neben dem SPUTNIK Programm zusätzlich angeboten werden. Die Entwicklung gehr in Richtung Fullservice-Internetradio, das nebenbei auch UKW zu hören ist.

Überhaupt scheint Programmdirektor Eric Markuse (Bild rechts) vor allem vom ORF-Jugendkultursender FM4 überzeugt zu sein. So will er z.B. zweimal täglich englischsprachige Nachrichten einführen.


Das Ende der Musikmaschine

Vom reinen Musik-Claim "Black Hot & Sexy" wechselt SPUTNIK nun zum Lifestyle-Claim "Hör auf Deine Stimme". Denn ab jetzt wird echte Musik-Vielfalt einfach gespielt ohne über einen slogan zu erklären wie bei anderen Sendern. Das heißt: die Musikrotation wird massiv erweitert. Der Titelpool wird vervierfacht, die minimale Wiederholungszeit verdoppelt. Zu Rn´B, Hip Hop, wird jetzt zusätzlich Alternativ Rock und Deutsch-Rock gemischt: z.B. Artic Monkeys, the Kooks, International Pony.

Neu definiert sich der Sender nicht mehr nur nach Altersklassen sondern nach Sinus-Milieus: die neue Zielgruppe setzte sich vor allem aus modernen Performern und Experimentalisten zusammen.

Laut Markuse wurden für SPUTNIK beim MDR zwei neue Planstellen geschaffen, das Budget des Senders beträgt 4,5 Millionen Euro jährlich. Mehr Einzelheiten zum neuen Programm sind einer MDR-Pressemappe und auf der MDR-Homepage nachzulesen. Oder man hört sich das Programm ab Montag am besten selbst an z.B. auch per Livestream.

Download:
MDR SPUTNIK Pressemappe

Link:
SPUTNIK


MDR SPUTNIK – Next Level: "Hör auf Deine Stimme"

Mehr gute Musik, mehr Wort, mehr Hintergrund und Infos – so lautet der neue Anspruch von MDR SPUTNIK.

Wieder Lust auf Inhalt

MDR SPUTNIK-Programmchef Eric Markuse (Bild links): Irgendwann hatten wir keine Lust mehr. Keine Lust auf ewig gleichen Dudelsound: die besten Hits der 80er, der 90er, der beste Mix, die größte Vielfalt, Hitmusic only - blabla. Wir entfernten uns vom Radio, stellten uns auf unseren Playern eigene Musik zusammen, abonnierten Pod- und Vodcasts und freuten uns wieder über das gesprochene Wort, richtig gute Beiträge, Hörspiele.

Und das Radio? Das macht – bis auf zu wenige Ausnahmen – immer noch weiter wie bisher. Will um jeden Preis Masse erreichen, um Werbung zu verkaufen. Masse statt Klasse, Werbeumfeld statt Anspruch. Doch nicht zuletzt dadurch sinken die Hörerzahlen. Langsam, aber sicher.


Das SPUTNIK-Team

MDR SPUTNIK will sich verändern und sich dem Stumpfsinn im Radio entgegenstellen: SPUTNIK Next Level. Und kann es sich auch leisten, weil es öffentlich-rechtlich, das heißt gebührenfinanziert, ist. Von uns erwartet kein Gesellschafter Profit. Von uns erwarten die Hörer mehr gute Musik, mehr Wort, mehr Hintergrund und Infos. Mehr Mut zum Anderssein. Dies drückt unser neuer Claim aus: „Hör auf deine Stimme“. Wir wollen ein anderes, ein gutes Programm machen für Leute unter 30, die mehr vom Radio erwarten als nervige Gewinnspiele oder geheimnisvolle Geräusche.


Das SPUTNIK-Team

Mit unserem Neustart am 1. Dezember werden wir damit anfangen. Mit neuen Magazinsendungen, die Hintergründe liefern zu dem, was wichtig ist. Mit neuen Musiksendungen am Abend. Mit neuen Hörerlebnissen. Mit Nachrichten, die dem Tagesgeschehen mehr Zeit schenken als nur zwei Minuten. Mit einer Musikplattform im Netz, die junge Musiker und Bands fördert und sie ins Radio holt. Mit noch mehr Podcasts und Downloads, weil MP3-Player keine Konkurrenz, sondern Abspielgeräte für unsere Inhalte sind! Mit einem genialen Webauftritt. Mit einer Internet-Community, die Spaß haben will in einem Kommerz- und Spamfreien virtuellen Raum: expressYourself@mySPUTNIK.

MDR SPUTNIK Next Level: Vielleicht klappt am Anfang noch nicht alles so perfekt, wie wir es uns wünschen. Aber wir arbeiten dran.


mySPUTNIK – die neue Plattform der SPUTNIK-Community

Jetzt also auch SPUTNIK! "Mit dieser Reaktion müssen wir rechnen", weiß SPUTNIK-Onlinechef Uwe Sänger. "Und wir werten sie positiv." Was Sänger meint, ist mySPUTNIK, die neue Plattform der SPUTNIK-Community mit der Radio und Netz noch weiter zusammenwachsen. Blogs, Bilder, Audios, Videos – alles, was die User erwarten – hier werden sie es finden.

"Jeder hat auf mySPUTNIK die Möglichkeit, sein Profil zu erstellen, seine persönliche Seite mit seinen Inhalten zu füllen", ergänzt Jens Schöne, Multimediachef bei SPUTNIK. Jeder, das bedeutet, dass auch die SPUTNIK-Redaktion ihren Auftritt hat, denn auch sie ist Teil der Community, gegenseitiges Benoten und Kommentieren inklusive. Was online passiert, ist Thema im Radio. Jeden Tag gibt es die Sendung zur Plattform. "Direkter geht´s nicht", sagt Onlinechef Sänger. Dabei ist diese Situation nicht ganz neu.

Bereits seit 1997 existiert die SPUTNIK-Community im Netz, bringen die User ihre Themen online. Chat und Foren sind und bleiben wichtige Bestandteile der Seite. Neben der neuen, großen Plattform mySPUTNIK, die ihre Entsprechung im täglichen Radioprogramm hat, wird es auch weiterhin alle Informationen zum Sender auf der Webseite geben. Sänger: "Diese Standards bleiben erhalten. Übersichtlicher und funktioneller als bisher."


FKK und eine Frage

Große Projekte fangen meist mit einfachen Fragen an. Fragen, wie der von Dr. Jörg Ritter, Informatik-Dozent an der Uni Halle, an seine Studenten. "Was ist denn nun mit Euch?" "Wir dachten erst, er meint eine Prüfung", erinnert sich Sven Ritsche (25). Aber es ging um etwas ganz anderes. Es ging um den Umbau von Sputnik.de zu einer großen Community-Plattform, Arbeitstitel FKK – Freunde-, Kommunikation- und Kontaktplattform.

Seit dem Frühjahr 2006 arbeiten sechs Informatik-Studenten der Uni Halle gemeinsam mit SPUTNIK am Projekt, dass als mySPUTNIK im Dezember an den Start gehen wird. "Für uns ist das eine tolle Herausforderung", so Sven, "denn hier arbeiten wir mit den aktuellsten Applikationen, die es fürs Netz gibt. Und wir schaffen etwas, was wirklich Bedeutung hat." Am Anfang stand die Kommunikationsplattform für die SPUTNIK-Hörer. Dann kam der Soundcheck dazu, die Plattform für junge Bands. "Dann natürlich auch Videos, später Events", erklärt Sven. "Sicher kennt man viele Elemente von anderen Seiten. Das Besondere bei mySPUTNIK ist die enge Verbindung von Radio und Webseite."


Studenten machen Radio

Sie arbeiten ehrenamtlich, neben dem Studium. Sie üben, probieren, experimentieren. Sie berichten über Bildung und Lehre, ihre Uni oder Hochschule, über das Leben auf dem Campus. Jetzt bekommen die Studentenradios aus Mitteldeutschland eine neue Plattform. MDR SPUTNIK bringt sie auf Sendung – jeden Tag ab 18 Uhr im SPUTNIK Update um 6.


SPUTNIK steigt um!

"Das Rennen um die beste Hit-Mischung im schnellsten Wie-auch-immer-Mix findet ohne uns statt", so SPUTNIK-Musikchef Reinhard Bärenz. Er verspricht: "Wir brechen das Format auf."

Wer das behauptet, muss sich an Taten messen lassen – jeden Tag. "Diese Herausforderung nehmen wir an", so Bärenz. Unsere Antwort heißt: "SPUTNIK Deine Musik*". Dafür besinnt sich der Sender auf eines seiner Kerngeschäfte, den kompetenten modernen Musikjournalismus. Um dies umzusetzen, hat SPUTNIK neue Verbündete gefunden und Traditionen wiederbelebt.


SPUTNIK Soundcheck

Es gibt Newcomerplattformen, Newcomerfestivals, Newcomerecken im Radio. Aber alles zusammen? Das gibt es noch nicht. Bisher! "SPUTNIK Next Level heißt auch, dass wir genau das tun", so SPUTNIK-Musikredakteur Hendryk Proske, "und damit konsequent den vor fünf Jahren mit dem Soundcheck eingeschlagenen Weg fortsetzen."

Konsequenz bedeutet, dass alle Möglichkeiten genutzt werden, um den neuen Bands Öffentlichkeit zu schaffen. "Das ist es, was sie brauchen", weiß Proske. "Öffentlichkeit, eine Plattform, ein Publikum."

mySPUTNIK wird zu dieser Plattform im Internet, die die Bands selbst gestalten können. Hier können sie sich und ihre Musik vorstellen, Kontakt zu anderen aufnehmen und ihre Termine öffentlich machen.

Sie bekommen ihre Sendung im Radio. Jede Woche, immer Dienstagabend werden Bands und neue Songs vorgestellt, inklusive Podcast zur Sendung. Und sie stehen bei SPUTNIK-Veranstaltungen auf der Bühne. Proske: "Wer gute, neue Musik im Radio will, der muss auch bereit sein, sie zu fördern."


SPUTNIK Dein Morgen - Alles, was für den Tag wichtig ist

Jeden Morgen um 3 Uhr aufstehen! Das ist hart, keine Frage. Und doch machen sie es gern. Tim und Sissy, André und Frederike – die neuen Teams, die im wöchentlichen Wechsel die SPUTNIK-Morningshow moderieren.

"Wenn du weißt, dass du in der Show mit Reportern in aller Welt sprechen wirst und interaktiv mit ganz vielen Menschen in den Morgen starten kannst, dann ist das Aufstehen nicht mehr ganz so fies", sagt Tim Wiese. Der Mann ist Erfahrung hoch zwei. Gelernter Journalist mit der längsten Zeit bei SPUTNIK. Er hat Sissy an seine Seite bekommen, das Partygirl der Crew. Vielleicht eine explosive Mischung!

Ganz frisch im Team ist Frederike "Ich-liebealles-was-neu-ist" Ruhl. "Ich kenne André noch aus der Moderationsausbildung in Hamburg", erzählt sie. "Damals haben wir rumgesponnen, wie cool es wäre, jeden Morgen zusammen zu moderieren. Und jetzt passiert es!" Ob André sich ähnlich an diese Zeit erinnert, ist nicht verbürgt. Auf jeden Fall schaut er positiv in die gemeinsame SPUTNIK-Zukunft mit Frederike. Und die ist voller neuer Aufgaben.

Nachrichten, Lifestyle, Mode, Studium, Technik, Kino, Games – was ist heute wichtig? SPUTNIK Dein Morgen will jeden Tag die Antworten geben. Und nicht nur das. Denn die Zukunft der Morningshow liegt nicht allein im Radio. "Uns gibt es künftig auch im Video", so Frederike und André, Sissy und Tim. "Jede Woche neu." Und natürlich schreiben die Moderatoren ihre Blogs auf der neuen Community-Plattform mySPUTNIK.


André und Frederike, Sissy und Tim -
die Moderatoren der SPUTNIK-Morningshow


Das SPUTNIK Hörerlebnis: Samuel Beckett trifft die Simpsons

"Großartig ... eine tolle Möglichkeit ... eine Freiheit, von der ein Schriftsteller nur träumen kann." Wenn Tabea Soergel (22) über das SPUTNIK Hörerlebnis redet, dann gerät die junge Schriftstellerin ins Schwärmen. "Sich ganz wild ausprobieren zu können", so Tabea, "diese Chance bekommt man nur einmal im Leben."

Erst im Juli hat sie ihr Diplom am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig erhalten. Jetzt schreibt sie gemeinsam mit Martin Becker (24) die vielleicht wildeste Radiosoap der Republik. Irgendwo zwischen Beckett und den Simpsons, absurd, witzig, schnell – so beschreibt sie das Projekt. "Relevanter Realismus mit vier jungen Menschen und einem Papagei."

Im Januar 2007 geht die neue SPUTNIK-Soap auf Sendung, das erste echte Hörspiel eines Musikradios, jeden Abend 22 Uhr mit einer neuen Folge und sonntags zwischen 12 und 16 Uhr mit allen Folgen der Woche in der Wiederholung. Und natürlich als Podcast für die MP3-Player.

 


Lydia Herms, Torsten Kieling, Andreas Ratanski.


Mehr Wort

Nachrichten überfluten uns. Jeder hat Zugriff auf Unmengen von Informationen. Permanent. Weltweit. Was kann da das Radio? Recherchieren, filtern, sortieren und am Ende die wirklich wichtigen Nachrichten finden. "Nicht vorlesen, was wichtig scheint, sondern erzählen, was die Hörer betrifft", beschreibt SPUTNIK-Nachrichtenchef Mike Heerdegen das Konzept. Informationen liefern, das Warum erklären und die Folgen für das Leben der Hörer, darum geht es dem gewachsenen Nachrichtenteam des Senders. Mehr Platz, mehr Zeit für Informationen, ohne Tagesschau oder Inforadios zu kopieren. "Wir werden thematisch anders sein", so Heerdegen. Und auch sprachlich. Denn jeden Tag um 13 und 18 Uhr sendet SPUTNIK-News in englischer Sprache. Ein logisches Experiment für einen Sender, dessen Hörer in der ganzen Welt zuhause sind.


Mehr Wissen

"Für die Themen des Tages nehmen wir uns noch mehr Zeit", erklärt SPUTNIK-Redaktionsleiter Jörg Wiesner. "MDR SPUTNIK Update" heißt die neue Sendung, die jeden Tag "um eins" und "um sechs" (so dann der komplette Sendungsname) die Welt ein wenig verständlicher m a c h e n wird. Mit Reportagen, Umfragen, Hintergründen, Korrespondentenberichten und immer in Kommunikation mit den Hörern, z. B. über Foren und Votings auf der Webseite oder per SMS und Telefon.

"Für die Sendung haben wir neue Partner gefunden", sagt Wiesner, der in letzten Wochen in ganz Mitteldeutschland unterwegs war. "SPUTNIK Campus entsteht für Radio und Podcast in Zusammenarbeit mit den Studentenradios der Unis und Hochschulen im Sendegebiet." Sie bringen täglich Themen und Beiträge der Studenten auf Sendung. Ein Novum im deutschen Radio.


Mehr Welt

SPUTNIK 360 Grad – es geht rund um die Welt. Jeden Sonnabend vier Stunden lang, von 10 bis 14 Uhr. "Wir werden den Alltag zeigen, aber auch das Besondere", umschreibt SPUTNIK Moderator Andreas Herrler die Themen. "Also Haitauchen vor Südafrika, Kakerlakenessen in Thailand, Bus fahren in Brasilien oder Handykauf in der Türkei." Hörer berichten über Erfahrungen im Ausland. Ausländer erzählen über ihr Leben in Deutschland. "Unterhaltung, Information und Service", so Herrler. "Dazu gehört auch unser Lebens-Lexikon, das helfen kann, sich in der Welt besser zurechtzufinden."


Musik für alle Player

Zahlen sind gut. Sie können Dinge auf den Punkt bringen. Zahlen können sogar sexy sein, wie 90-60-90. Oder sie haben einen besonderen Sound. Bei SPUTNIK ist diese Zahl 57. Warum? 57 Prozent der SPUTNIK Hörer besitzen einen MP3-Player. Das ist der Spitzenwert bei den Radios in Mitteldeutschland. Tendenz steigend. SPUTNIK Next Level bedeutet deshalb auch neue, einzigartige Angebote für die Generation Podcast. Was bisher unmöglich schien: der Sender bringt nicht nur gesprochenes Wort, sondern auch Musik auf die Player. Welche neuen Bands revolutionieren gerade das Business? An welchen Projekten und Platten arbeiten die Stars? Tops und Flops, Themen und Trends, Termine und Touren. Das erfahren die SPUTNIK-Hörer ab Dezember nicht nur im Radio, sondern auch im Podcast. Jeden Tag produziert die Redaktion Musiknews für die mobilen Endgeräte. Die wichtigsten Platten, die interessantesten neuen Songs der Woche präsentiert SPUTNIK im wöchentlichen Abo im Podcast SPUTNIK Deine Musik.

Ebenfalls auf die MP3-Player gelangen jede Woche die neuen Lieder der jungen Bands des SPUTNIK Soundcheck, die sich auf my SPUTNIK präsentieren. Besonders freut sich der Sender auf das gemeinsame Magazin mit der Musikzeitschrift "intro". Auch diese einzigartige Kooperation zwischen einem Radio und einer Musikzeitschrift gibt es als wöchentlichen Podcast auf www.sputnik.de.


Schwenkverbot und Geheimformel

Am schwersten ist es, weil es so schwer ist! "Klingt vielleicht komisch", sagt Lydia Herms, "aber so ist es. Die ganze Zeit die Kamera halten, ohne zu zittern und zu wackeln." Das ist eines der großen Geheimnisse guter Videos. Und die wird es in Zukunft bei SPUTNIK geben. Gedreht von Lydia Herms, Andrea Alic und Volker Schweikardt. "Wir haben extra Technik gebüffelt und geübt", erzählt Andrea, "damit wir gute Filme auf unsere eue Plattform mySPUTNIK stellen können." Die ersten Erfahrungen sind viel versprechend. Andrea: "Wir haben kaum jemanden getroffen, der Angst vor der Kamera hatte." Bis auf die Erdmännchen vielleicht, die sie beim ersten Dreh im Leipziger Zoo verfolgt hat. Lydia träumt dagegen von Porträts. "Ich möchte die Menschen ganz nah filmen. Gesten, Hände, Gesichter." Und Volker? Er dreht mit der Kamera das, was er als "Vorsicht Volka" im Radio geübt hat: Chaos-Reportagen aus dem Leben der Hörer! "Alles wird gut, solange du die Kamera nicht wild hin und her drehst", sagt Andrea. "Denn Schwenken ist verboten!" Und für den Notfall gibt es eine Geheimformel: MF55Z00. "Das ist die Kameraeinstellung Multifokus 55, Zoom 00– die damitbekommstduimmereinbrauchbaresbild- Einstellung."


SPUTNIK TURNTABLE DAYS

Zukunftsmusik im besten Sinne des Wortes, die im kommenden Jahr wieder Realität werden wird. "Das Festival-Camp, die Liveacts auf der Openair-Bühne, Kino, Fun, Action – wir werden auch 2007 das ganze Programm bieten, das zu so einem Event gehört", sagt Uwe Oertel, Projektleiter der SPUTNIK TURNTABLE DAYS. Er kennt die Erwartungen der Besucher, weiß aber auch, dass das Festival nicht nur Freunde hat.

Oertel: "Wir haben in diesem Jahr bewiesen, dass wir gemeinsam mit den Hörern eine fette Party feiern und die Anwohner trotzdem ruhig schlafen können. Das wird 2007 nicht anders sein."

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