So klingt das neue Deutschlandradio Kultur

Veröffentlicht am 16. Jun. 2014 von unter Deutschland

Deutschlandradio KulturAb Samstag, den 21. Juni, geht Deutschlandradio Kultur mit einem neuem Programmschema auf Sendung. Damit schärft es sein Profil als das nationale Kulturprogramm für Deutschland und positioniert sich mit neuen Sendungen deutlicher als komplementäres Angebot zu den Schwesterprogrammen Deutschlandfunk und DRadio Wissen und in einem neuen akustischen Gewand von Audionplus.

Mit thematischen Schwerpunktsendungen und einer engen Verzahnung von Kultur und Politik bietet Deutschlandradio Kultur ein Angebot, das es so in der deutschen Radiolandschaft noch nicht gibt. Es spricht bundesweit alle kulturbegeisterten Hörerinnen und Hörer an. Kernstück der Veränderungen ist die neue Primetime-Sendung Studio 9. Diese bietet am Morgen (5:00-9:00), Mittag (12:00-13:30) und Abend (17:00-18:30) eine diskursive Berichterstattung,Kulturkritik, Kommentare und Reportagen. Studio 9 – benannt nach dem Sendestudio im Berliner Funkhaus – setzt beim Konzept des politischen Feuilletons an. Kultur und Politik werden miteinander verknüpft, Politik wird in ihrem kulturellen Kontext gesehen und umgekehrt. Für die Gestaltung der Sendung arbeiten Redakteure beider Bereiche an einem hauptabteilungsübergreifenden Desk zusammen.

Höreindruck Studio 9:

An die Stelle der Sendung Radiofeuilleton treten thematische Schwerpunkt-Sendungen. So sind die Literatur in der täglichen Lesart am Vormittag (Mo-Fr 10:00-11:00) und der Musikjournalismus in der Tonart (Mo-Fr 11:00-12:00) nun besser auffindbar. Am Nachmittag (Mo-Fr 14:00-15:00) ist das Kulturmagazin Kompressor neu. Hinzu kommen am Samstag das Theatermagazin Rang 1 (14:00-14:30) sowie das Filmmagazin Vollbild (14:30-16:00), in denen über aktuelle Akteure und Entdeckungen in Theater und Filmberichtet wird.

Programmschema

Das vollständige Programmschema. (Klick für größere Ansicht)

Daran anschließend spürt Echtzeit, das Magazin für Lebensart, moderne Phänomene in allen Bereichen des Lebens auf. Am Sonntag bietet das neue Philosophiemagazin Sein und Streit von 13:00-14:00 einen akustischen Denkraum über Alltägliches und Akademisches, Sinn und Unsinn. Viel Zeit für Interviews mit interessanten Persönlichkeiten bietet die Sendung Im Gespräch werktags von 9:00-10:00. In der ersten Woche werden unter anderem Herlinde Koelbl, Edzard Reuter und Ipek Ipekçioglu zu Gast sein. Am Samstag bleibt die Sendung mit Experten wie gehabt mit Hörerbeteiligung (9:05-11:00).

Höreindruck Nachspiel:

Weitere Veränderungen betreffen Sendezeiten und -termine. Die Deutschlandrundfahrt stellt zum Beispiel nun sonntags ab 11:05 Städte und Regionen aus dem Bundesgebiet vor. Um 17:30 meldet sich das Sportmagazin Nachspiel, dessen Sendezeit auf eine Stunde verlängert wurde (17:30-18:30). Das Sonntagsrätsel (10:30) wird eingebettet in das Magazin Sonntagmorgen (9:00-11:00), und zuvor gibt es eine lange Ausgabe der Kindersendung Kakadu von 7:30-9:00.

Bewährte „Klassiker“ des Programms von Deutschlandradio Kultur wie die Konzertübertragungen, Hörspiele und Features bleiben erhalten.

Andreas-Peter Weber

Andreas-Peter Weber. Foto: © Deutschlandradio – Bettina Fürst-Fastré

Programmdirektor Andreas-Peter Weber: „Deutschlandradio Kultur wird mit der Schärfung seines Profils als das nationale Kulturradio seinem Programmauftrag noch besser gerecht. Wie ein Kompass bieten wir den Hörerinnen und Hörern Orientierung im digitalen Informationszeitalter. Das Programm soll im Sinne eines Diskursradios Themen und Ereignisse als kulturelle Phänomene betrachten. Dabei wird unser weithin sichtbares Kennzeichen die Kulturalisierung der Politik und die Politisierung der Kultur sein. Durch eine moderne, flüssige Präsentation in der Hauptsendezeit öffnet sich Deutschlandradio Kultur breiteren Hörerschichten.“

Quelle: Pressemitteilung des Deutschlandradio.

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