LfK schreibt UKW-Frequenzen in Baden-Württemberg neu aus

Veröffentlicht am 08. Apr. 2014 von unter Pressemeldungen

LFKMit der Ausschreibung der Sendegebiete für Nichtkommerzielle Lokalradios, Lernradios, eines Kultur- und Klassiksenders und von zwei Musiksendern mit alternativem Musikangebot startet die Landesanstalt für Kommunikation die zweite Phase der großangelegten UKW-Gebiets-Neuvergabe im Südwesten. Im vergangenen Jahr hatte die badenwürttembergische Landesmedienanstalt bereits alle kommerziellen Lokal-, und Regionalsender sowie das Jugendradio neu ausgeschrieben. Start für die neue Lizenzperiode ist der 1. Januar 2016.

Mit Freiburg, Freudenstadt, Karlsruhe, Mannheim/Heidelberg, Schopfheim, Schwäbisch Hall, Stuttgart, Tübingen und Ulm werden insgesamt neun Verbreitungsgebiete der Nichtkommerziellen Lokalradios (NKL) neu ausgeschrieben. Für die Zuweisung an nichtkommerzielle Hörfunkveranstalter ist maßgeblich, dass der Veranstalter keinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb bezweckt und rechtlich die Gewähr dafür bietet, dass er unterschiedlichen gesellschaftlichen Kräften, insbesondere durch Einräumung von Sendezeiten für selbst gestaltete Programmbeiträge, Einfluss auf die Programmgestaltung gewährt. Ziel der NKL-Programme ist es, einen Beitrag zur Meinungsvielfalt sowie den Zugang gesellschaftlicher Kräfte zum Rundfunk zu gewährleisten. Zudem soll die Medienkompetenz gefördert werden. Die Aus- und Fortbildung im Medienbereich steht im Mittelpunkt bei den Lernradios, die sich jetzt in den Gebieten Freiburg und Karlsruhe neu bewerben können.

Ebenfalls ausgeschrieben werden die Sendegebiete Stuttgart (Standort S-Münster, 103.9 MHz, 2 kW), Karlsruhe (90,4 Mhz, 2 kW) und Göppingen (103,0 MHz, 1 kW), in denen ein Radioprogramm der Sparte Kultur mit einem Schwerpunkt auf klassischer Musik verbreitet werden soll.

In Stuttgart sind zwei UKW-Radioprogramme mit einem Schwerpunkt auf einer Musikausrichtung ausgeschrieben, die sich vom „Mainstream“ (Formate CHR oder AC, 97,2 MHz, 1 kW, derzeit FluxFM) unterscheidet. Die Sender sollen neue Akzente setzen sowie ein formatgerechtes Wortprogramm (104,9 MHz, 1 kW, derzeit sunshine live) bieten. Bis zum 30. Juni haben Interessierte Zeit, ihre Unterlagen bei der Landesanstalt für Kommunikation abzugeben.

Weiterführende Informationen
Der Ausschreibungstext als PDF-Datei

Quelle: Pressemitteilung der LfK

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