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Die European Broadcasting Union (EBU) schätzt den Mindestaufwand auf 10 Millionen Euro. Die ausführenden Gastländer müssen die Produktionskosten, die die Kosten für die Senderechte an die EBU beinhalten, selbst tragen. Sollten die Niederlande die Endausscheidung gewinnen, wäre dies nicht nur das erste Mal nach 38 Jahren, sondern auch Anlass für neue Diskussionen um die bis 2016 abzuschließenden Fusionen von Sendevereinigungen.
Fusionen und ihre Folgen
Schon jetzt sorgen die 2010 aus Kostengründen beschlossenen Fusionspläne in den Niederlanden für Verstimmung, denn bereits für 2014 sollen die Sendezeiten der Rundfunkorgansationen neu geplant werden.
Bislang stehen folgende Fusionen fest:
- AVRO-TROS: Durch die Vereinigung fallen voraussichtlich 40 Stellen weg;
- BNN-VARA: Das Zusammengehen macht einen Umzug von Hilversum nach Amsterdam wahrscheinlich.
Die geplante Fusion von KRO, der katholischen Sendevereinigung „Katholieke Radio Omroep“ und der evangelisch geprägten NCRV („Nederlandse Christelijke Radio-Vereniging“) endete – zumindest vorläufig – vor dem Richter, nachdem die NCRV unklare Bedingungen angeprangert hatte. Das Gericht sah weiteren Diskussionsbedarf, insbesondere bei den finanziellen Folgen.









