“Live ist live” oder wenn Messe-Radio ohne “doppelten Boden” sendet

Veröffentlicht am 29. Okt. 2011 von unter Pressemeldungen

die neue welle sendet “live live” von der Offerta (29.10.-06.11.2011) und macht Messe-Radio spontaner, hörernäher und authentischer

Andrea-Alexa Kuszák (Bild: die neue welle)

Andrea-Alexa Kuszák (Bild: die neue welle)

“Messe Radio ist nichts Neues, aber wenn die neue welle in diesem Jahr live von der Verbrauchermesse offerta sendet, dann ist live live und das Programm regionalisiert”, erläutert Andrea-Alexa Kuszák, Geschäftsführerin des Lokalsenders, “Wir geben uns nicht nur hörernah, sondern wir sind es! Wir senden direkt von der Messe – ohne doppelten Boden und Techniker, die im heimischen Studio im Hintergrund die Sendung abwickeln. So erreichen wir unser Ziel: Regionaler, spontaner, näher am Hörer und authentischer.”

Durch das direkte Fahren der Sendung von der Messe haben die Moderatoren von Zielinski und die Morgencrew während neun Tage Messe viele Vorteile. “Wenn wir die Sendung direkt von der Messe fahren, wird unsere Sendung spontaner und wir können regionalisieren also auf die Informations-Bedürfnisse der Hörer unserer drei Frequenzen in Karlsruhe, Pforzheim oder Baden-Baden eingehen”, erläutert Vanja Borko, Programmkoordinatorin bei der neuen welle, die Vorteile der neuen Technik, “Koordinationsaufwand fällt weg, so sparen wir Zeit und sind zum Beispiel in der Lage, direkt auf das komplette Musikarchiv der neuen welle von der Messe aus zuzugreifen.”

Das Messeradio-Studio von "die neue welle"

Das Messeradio-Studio von "die neue welle"

Als regionalisierendes Radio Network für die Regionen Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden wird die neue welle ein komplettes Sendestudio für neun Tage räumlich auf die Verbrauchermesse Offerta in die Messe Karlsruhe verlagern. Die neue welle sendet dann mit der einschaltquotenstärksten Sendung – der Morgenshow “Zielinski und die Morgencrew” – ab 10 Uhr täglich fünf Stunden live von der Messe. “Mit unserer neuen Technik sind wir in der Lage, vor Ort direkter auf Messebesucher zuzugehen und deren spontane Reaktionen einzufangen oder bei der Jagd nach außergewöhnlichen Ständen haben wir mehr Möglichkeiten, um unseren Hörern interessante Beiträge zu liefen”, so die neue welle Programmkoordinatorin Vanja Borko. So profitiert auch der Messeveranstalter Hinte, weil die Hörer in der Region einen direkteren und authentischeren Eindruck von der Offerta bekommen. Für den Veranstalter heißt das neben normalen Werbespots zusätzliche Aufmerksamkeit für seine Messe, die immerhin die größte Verbrauchermesse in der Region ist. Auch die regionalen Werbekunden profitieren vom neuen Messe-Radio: auch während Messe-Zeiten kann jetzt regionale Werbung geschaltet werden.

Um diese Idee von “regionalisiert” und “live live” zu realisieren, hat das Team um die neue welle Technik-Chef Markus Bresch die komplette Studiotechnik “fernbedienbar” gemacht. Das Studio auf der Messe sieht identisch aus wie das normale Sendestudio der neuen welle, nur sind alle Knöpfe, Bildschirme, Tastaturen und Regler kleine Fernbedienungen. Diese sind über eine Richtfunkverbindung mit der acht Kilometer entfernten neue welle Sendezentrale verbunden. Auf diese Weise ist es möglich, dass die neue welle aus dem Messestudio nahezu beliebig viele Regionalstrecken abwickeln und unterschiedliche Programme für Karlsruhe, Baden- Baden oder Pforzheim anbieten kann. Ein zusätzlicher Techniker am Hauptstandort ist nicht notwendig – der Moderator wickelt seine komplette Sendung aus dem Messestudio selbstständig ab.

Die Zuschauer auf der Messe Offerta können auf drei großen Screens die Arbeit der Moderatoren verfolgen. Sowohl der Sendeplan als auch das Mischpult und diverse Details werden von der neuen welle dem Zuschauer einsehbar gemacht. Das gläserne Studio geht sogar so weit, dass die Besucher der Messe die internen Absprachen der Moderatoren mit z.B. dem Nachrichtenstudio am Hauptstandort mithören können. “Mehr live und mehr Einblicke ins Radiomachen geht nicht mehr”, ist sich Andrea-Alexa Kuszak sicher.

Technischer Hintergrund:

  • Mischpultfernsteuerung Zirkon Fa. Lawo über CAN-Ethernet Converter
  • 3 x Bildschirm/Tastatur/Maussteuerung über Remote Desktop
  • IP Telefonie über Siemens HiPath
  • Richtfunkverbindung zur Übertragung
  • Latenzarme Audioübertragung als MPEG1 LAYER2

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