BLM legt Studie zur Relevanz der Medien für die Meinungsbildung vor

Die Tageszeitungen mussten mit einem Rückgang um vier Prozentpunkte auf nur mehr 22 Prozent einen Bedeutungsverlust hinnehmen. Auf das Radio entfällt ein Meinungsbildungsgewicht von 18 % gegenüber 17 % im Jahr 2009. Den Zeitschriften kommt ein Gewicht von drei Prozent zu.
Die Erhebung wurde im Frühjahr 2011 bei 3076 Personen in Privathaushalten in Deutschland durchgeführt. Sie ist repräsentativ für 70,5 Mio. Bundesbürger ab 14 Jahre.
Das Internet ist die Mediengattung, die sich in ihrer Nutzerschaft am meisten von den anderen unterscheidet. Das Internet trennt Männer und Frauen (33 % vs. 19 % Nutzer gestern), formal höher Gebildete von den formal weniger Gebildeten (11 % max. Hauptschule vs. 48 % Nutzer gestern mit (Fach-) Hochschulreife), Jüngere und Ältere (40 % 14 – 29-jährige Nutzer gestern vs. 14 % bei den 50+). Allerdings nimmt der Anteil der über 50-Jährigen unter den „sich-informierenden-Onlinern“ zu: Er ist von 16 % in 2009 auf aktuell 24 % gestiegen.









