
Der neueste Medienreport der EBU zählt nicht nur die Zahlen der Nutzung Öffentlich-Rechtlicher Medien auf, sondern auch deren Verhältnis zu Social Media. Erstaunlich beim Streamingangebot Öffentlich-Rechtlicher Stationen ist, dass tatsächlich alle der an der Studie teilnehmenden Mitglieder Livestreams anbieten. Podcasts verbreiten immerhin 87%, während nur etwas mehr als die Hälfte der Stationen mittels Social Media – insbesondere Facebook – interaktiv tätig ist.
Als beispielhafteste Angebote aus deutschen Landen nennt das zusammenfassende Dokument der Untersuchung „Domian“ und „Klassik a la Carte“. Dazu führt es Tipps für derart erfolgreiche Sendungen auf:
- Sorgfältige Dramaturgie in 3 Akten;
- Unterschiedlicher Content auf unterschiedlichen Plattformen;
- Erweiterung der crossmedialen Aktivitäten;
- Präsenz auf allen Plattformen mit entsprechenden Nutzern;
- Markentreue und Rückführung der Nutzer auf die eigene Homepage;
- Personalisierbare Inhalte;
- Sorgfältiger Umgang mit von Nutzern erstellten Inhalten;
- Kommentierung der wichtigsten Follower-Postings;
- Beauftragung eines Social Media Managers als Schlüsselfigur;
- Kreatives und auch experimentelles Ausntzen der Möglichkeiten von Social Media.
Ob die Zusammenfassung zum Thema „Public Radio and New Media Platforms 2011“ wirklich innovative Denkanstöße bietet, werden Entscheider der Branche sicherlich unterschiedlich bewerten.









