
Das Geheimnis der Erfolgs ist die lokale Verankerung. Gegen den USP „Lokalradio“ können die großen hollandweiten Sender nichts entgegensetzen. Der Sender für die Region Zeeland bedient sich auch aller modernen Hilfsmittel, um die Interaktion mit den Hörern, die dem Chefredakteur Edwin de Kort sehr am Herzen liegt, zu intensivieren. So zeigte sich beispielsweise Twitter im vergangenen Chaos-Winter als das wirksamste Instrument für den Hörerkontakt: viele Hörer zwitscherten ihrer Radiostation die aktuellsten Verkehrshinweise, die sofort an alle Hörer im Sendegebiet weitergegeben werden konnten.
Noch in diesem Jahr will der Sender das Programm auf einen 24-Stunden-Betrieb ausweiten, berichtet das Nachrichtenportal radio.nl. Bisher wurde das Programm nach 18:30 Uhr von landesweiten Radio 1 aus Hilversum übernommen. Das soll spätestens im Oktober dann von einer eigenen Musikredaktion gestaltet werden. Obwohl der Sender über keine zusätzlichen finanziellen Mittel verfügt, konnte durch Einsparungen an anderen Stellen das Internetangebot sehr stark ausgebaut werden, um dem veränderten Nutzerverhalten der Hörer gerecht zu werden. So findet man auf der Seite den Live TV- und Radiostream, eine eigene Mediathek zum Nachhören/Nachschauen, ausführliche Nachrichten und Hintergrundberichte aus der Region sowie einen Zugang zum „Teletekst“-Angebot. Die Anbindung an Social Networks wie Facebook,Twitter und YouTube sind heute ja obligatorisch. Die Strategie ist offenbar aufgegangen: mit einem lokalen Informationangebot on air und on-line kann man regionaler Marktführer werden.
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Omroep Zeeland









