Der Deutsche Radiopreis für die beste Moderatorin Deutschlands geht nach Hessen – an Evren Gezer von HIT RADIO FFH! Mit Humor und Herzlichkeit sowie Selbstironie und Offenheit begeistert die 45-Jährige montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr in ihrer FFH-Show „Echt Evren“ ihre Hörerinnen und Hörer – und jetzt auch die unabhängige Jury des Grimme-Instituts.

„Diese besondere Auszeichnung bedeutet mir unglaublich viel, weil sie zeigt, dass unsere und meine Arbeit gesehen und wertgeschätzt wird. Im Radio darf ich mich jeden Tag aufs Neue kreativ ausleben. Vor allem der direkte Kontakt zu unseren Hörerinnen und Hörern ist einmalig und sorgt für eine ganz persönliche Note. Als Moderatorin bin ich zwar die, die man hört und sieht – aber hinter jeder Show steckt wahnsinnig viel Arbeit und ein großartiges Team. Deshalb ist dieser Preis für mich vor allem auch eine Anerkennung für uns alle“, freut sich Evren Gezer über ihre Auszeichnung in der für viele eindrucksvollsten Kategorie.
Die Medienanstalt Hessen gratuliert Evren Gezer von HIT RADIO FFH zur Auszeichnung als beste Moderatorin Deutschlands

Prof. Dr. Murad Erdemir, Direktor der Medienanstalt Hessen: „Der Deutsche Radiopreis – eine größere Anerkennung und Wertschätzung ist in der Hörfunkbranche der Bundesrepublik nicht möglich. Umso mehr freue ich mich für Evren Gezer über die Auszeichnung und die damit verbundene besondere Würdigung ihrer ausgesprochen sympathischen und authentischen Moderationsleistung ganz nah an den Hörerinnen und Hörern von HIT RADIO FFH. Zugleich macht die Ehrung mit dem ‚Radio-Oscar‘ für die bei der FFH MEDIENGRUPPE in Bad Vilbel beheimatete Moderatorin exemplarisch deutlich: Hessen steht für exzellente private Rundfunkangebote.“
Seit fast 25 Jahren ist sie bei der FFH MEDIENGRUPPE zu Hause und gehört nicht nur zu den bekanntesten Stimmen im Land, sondern mit ihrer unverwechselbaren Ausstrahlung zu den beliebtesten FFH-Personalities – nun auch ausgezeichnet mit dem ‚Radio-Oscar‘.
Die unabhängige Jury des Grimme-Instituts hat Evren Gezer am Donnerstagabend, 10. September 2026, im Rahmen einer festlichen Gala in Hamburg mit dem Deutschen Radiopreis in der Kategorie „Beste:r Moderator:in“ ausgezeichnet. In ihrer Begründung hob die Jury insbesondere die Publikumsnähe der Moderatorin sowie ihre Haltung, Persönlichkeit und Authentizität hervor. Zu hören ist die 45-jährige Offenbacherin montags bis freitags in ihrer Nachmittagssendung „Echt Evren“ bei HIT RADIO FFH.
Deutscher Radiopreis 2026: Mettbrötchen-Connections, getrennte Schlafzimmer und ein Radiopreis auf der Gästetoilette
Evren Gezer von HIT RADIO FFH: Wie tickt Deutschlands beste Moderatorin?
Seit fast 25 Jahren gehört HIT RADIO FFH-Moderatorin Evren Gezer zu den beliebtesten und bekanntesten Stimmen des Landes. Mit Humor, Herz, Selbstironie und Offenheit macht sie aus ihrer FFH-Show „Echt Evren“ (montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr) mehr als eine Radiosendung. Jetzt wurde die 45-Jährige von der unabhängigen Jury des Grimme-Instituts beim Deutschen Radiopreis zur besten Moderatorin Deutschlands gekürt.

Aber wie tickt Evren eigentlich abseits des Mikrofons? Im Frage-Antwort-Spezial von HIT RADIO FFH verrät sie persönlich unter anderem, warum der Radiopreis einen besonderen Platz in ihrer Gästetoilette bekommen könnte, sie und ihr Mann getrennte Schlafzimmer haben und warum selbst Mettbrötchen eine echte Verbindung zwischen ihr und ihren Hörerinnen und Hörern schaffen können.
Wie schaffst du es, nach 25 Jahren jeden Tag wieder deine Hörerinnen und Hörer so zu catchen?
Evren: „Es ist ja auch andersrum: Auch die Hörerinnen und Hörer catchen mich jeden Tag – und dieses Zusammenspiel macht es so besonders. Gerade die persönlichen Dinge, die wir miteinander austauschen, sind oft die Momente, die im Radio entstehen und zu absoluten Hinhörern werden. Zum Beispiel vor ein paar Tagen: Da hat mir eine Hörerin – Tanja – erzählt, dass sie schon vor 13 Jahren mit mir mitgelitten hat, als ich schwanger war und plötzlich keine Mettbrötchen mehr essen durfte – das war davor quasi meine Leibspeise.
Und weil sie selbst Mettbrötchen liebt, hat sie in der ganzen Zeit bei jedem einzelnen an mich gedacht und sich gefragt, wie ich das bloß durchhalte. Wie süß ist das bitte? Da sitzt irgendwo in Hessen eine Frau, die beim Mettbrötchenessen an mich denkt! Genau solche kleinen persönlichen Geschichten zeigen mir immer wieder, wie lange, echt und intensiv die Menschen uns schon bei FFH begleiten und wie sehr sie Anteil an unserem Leben nehmen – teilweise ohne dass man sich vorher schon mal persönlich kennengelernt oder gesehen hat. Das schafft Vertrauen, verbindet und catcht mich jedes Mal!“
Die FFH-Hörerinnen und -Hörer wissen – wie du ja gerade erzählst – schon viel über dich – aber welche kleine ‚Macke‘ oder Eigenheit hast du im Privaten, die man dir vielleicht gar nicht so zutrauen würde?
Evren: „Die meisten Menschen denken ja, ich wäre immer so locker, cool und ständig gut drauf. Aber beim Thema Schlaf bin ich alles andere als locker – da habe ich wirklich ganz krasse Spleens. Seit bestimmt 17 Jahren schlafe ich nur noch mit Ohrstöpseln. Das bedeutet auch: Wenn ich die zum Beispiel im Urlaub vergessen habe, müssen wir die Notdienstapotheke suchen. Kein Witz – das war zuletzt in Italien.
On top muss es stockdunkel sein, deswegen habe ich immer meine Schlafmaske dabei, ich brauche mindestens drei Kissen und ich schlafe alleine – zu Hause und auch im Hotel. Wir nehmen uns dafür ein Familienzimmer mit zwei getrennten Schlafzimmern: Mein Mann Armin und mein Sohn Bruno schlafen dann in einem Bett – und ich im eigenen. Das ist eine harte Macke und da könnten die Leute von mir schon mal denken: ‚Die hat sie doch nicht alle, oder?‘ 😉“
Also kommt statt Armin jetzt die Radiopreis-Trophäe in dein Schlafzimmer? 😉
Evren: „Der Radiopreis kommt natürlich erstmal zu uns ins FFH-Funkhaus – dahin, wo unser Team in der Redaktion sitzt. Im Grunde genommen ist das etwas, das wir uns alle gemeinsam erarbeitet haben, am Ende ist es ein Gemeinschaftsprodukt und eine krasse Auszeichnung. Und wenn ich ihn irgendwann mit nach Hause nehme, dann würde ich ihn – und das klingt jetzt vielleicht wieder total verrückt – in unsere Gästetoilette stellen – die ist wie ein kleines Museum und mein ganz persönliches Erinnerungsräumchen. Ich hatte auch schon die Idee, dass ich den Radiopreis mal unseren FFH-Hörerinnen und -Hörern gebe – wie ein Wanderpokal – dann hat jeder was davon und sie haben ja auch einen Riesenanteil daran. Hätte da jemand Bock drauf?“
Und wenn du jetzt – mit dem Radiopreis – an deine Reise im Radio zurückdenkst: Wer oder was hat dich besonders geprägt?
Evren: „In jeder Phase meines Lebens bin ich auf Menschen getroffen, die mich geprägt, unterstützt, gefördert und begleitet haben: angefangen in der Kindergartenzeit, dann in der Schule. Und so ist es auch bei der FFH MEDIENGRUPPE, wo ich seit fast 25 Jahren bin – außer ein, zwei Studijobs mein erster und einziger Arbeitsplatz! Ich habe hier mit so vielen tollen Kolleginnen und Kollegen zusammengearbeitet und mich durch diesen Input und das Feedback zu dem entwickeln können, was ich heute bin.
Fakt ist, mir wurde in diesem Haus immer die Möglichkeit gegeben, so zu sein, wie ich bin – ich wurde nie verbogen. Es war immer gern gesehen, dass ich Evren bin! Und letzten Endes ist auch Evren als Radiomensch eine ‚Teamleistung‘: Alles, was wir in diesem Haus machen, entsteht nur gemeinsam. Im Zusammenspiel mit unseren Hörerinnen und Hörern ist das für mich einfach der coolste Job. Das ist und bleibt wohl meine größte Motivation jeden Tag: Das Team. Die Hörer. Ihr! Danke!“
Quellen: FFH / Medienanstalt Hessen









