„Morgenmän Franky“ Frank Schambor (54) ist tot

Frank Schambor, bekannt als „Morgenmän Franky“, ist am 3. September 2026 im Alter von 54 Jahren verstorben. Das teilten seine Angehörigen und engsten Freunde mit. Schambor war über Jahrzehnte als Radiomoderator, Entertainer und DJ tätig und prägte insbesondere das Morgenprogramm von radio ffn.

Frank Schambor aka "Franky" (Bild: © frankschambor.de / Frank Wilde)
Frank „Franky“ Schambor (Bild: © frankschambor.de / Frank Wilde)

Frank Schambor wurde am 13. Oktober 1971 in Wuppertal geboren. Mehr als die Hälfte seines Lebens war er morgens im Radio zu hören. Seine Radiokarriere begann beim jungen Radioprogramm N-JOY des NDR. Im Mai 1999 wechselte er zum privaten Sender radio ffn, bei dem er fast ein Vierteljahrhundert lang am Morgen zu hören war.

Bei radio ffn wurde „Morgenmän Franky“ mit seiner markanten Stimme zum Aushängeschild des Senders. Seine morgendliche Sendung begleitete über viele Jahre zahlreiche Hörerinnen und Hörer in Niedersachsen und darüber hinaus. Damit wurde Schambors Name eng mit der Morgenshow und dem Sender verbunden. Anfang 2021 gab Franky bekannt, radio ffn zum Ende des Monats nach 22 Jahren zu verlassen.

Seine Wegbegleiter betonen zugleich, dass seine Tätigkeit im Radio nur einen Teil seiner Persönlichkeit ausmachte. In der Mitteilung heißt es: „Wer Franky kannte, weiß aber auch: Radio allein beschreibt ihn nicht. Er war Moderator, Entertainer und DJ, vor allem aber jemand, der Menschen unterhalten und ihnen eine gute Zeit bereiten wollte. Laut, voller Energie, mit Ecken und Kanten und mit der besonderen Fähigkeit, einen ganzen Raum für sich einzunehmen.“

Auch radio ffn reagierte auf seiner Homepage auf den Tod des langjährigen Moderators. Der Sender schreibt: „Wir trauern um Frank Schambor, den viele von euch als ffn-Morgenmän Franky kannten.

Fast ein Vierteljahrhundert lang war Franky die Stimme des ffn-Morgens. Mit seiner unverwechselbaren Art begleitete er jeden Tag Hunderttausende Menschen beim Aufstehen, auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder beim ersten Kaffee. Für viele gehörte Franky zum Morgen in Niedersachsen einfach dazu.

Über viele Jahre war er eines der bekanntesten Gesichter und eine der prägendsten Stimmen von ffn. Er hat unseren Sender mitgestaltet und eine lange und erfolgreiche Zeit von ffn entscheidend mitgeprägt. Bis zum Sommer 2021 moderierte er die ffn-Morningshow.“
Nach seinem Abschied von der täglichen Morningshow blieb Schambor der Öffentlichkeit auch als Entertainer und DJ verbunden.

Seine Angehörigen und engsten Freunde betonen zugleich, dass seine Tätigkeit im Radio nur einen Teil seiner Persönlichkeit ausmachte. In ihrer Mitteilung heißt es: „Wer Franky kannte, weiß aber auch: Radio allein beschreibt ihn nicht. Er war Moderator, Entertainer und DJ, vor allem aber jemand, der Menschen unterhalten und ihnen eine gute Zeit bereiten wollte. Laut, voller Energie, mit Ecken und Kanten und mit der besonderen Fähigkeit, einen ganzen Raum für sich einzunehmen.“

Auch bei radio ffn wird an die langjährige Zusammenarbeit erinnert: „Für das ffn-Team war er ein langjähriger Kollege und Wegbegleiter, mit dem viele von uns unzählige gemeinsame Erinnerungen verbinden.“

„Morgenmän Franky“ Frank Schambor (54) ist tot (Bild: ©radio ffn)
Franky (Bild: ©radio ffn)

Der Sender schreibt weiter: „Die Nachricht von seinem Tod macht uns sehr traurig. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen Menschen, die ihm nahestanden.“

Zur Todesursache wurden weder von den Angehörigen noch vom Sender Angaben gemacht.

Die Angehörigen bitten um die Wahrung ihrer Privatsphäre und insbesondere um Rücksicht auf Schambors Sohn. Ein gemeinsamer Abschied soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. „Über einen gemeinsamen Abschied von Franky werden wir informieren, sobald die Planungen dazu abgeschlossen sind“, heißt es in der Mitteilung.

Frank Schambor wurde 54 Jahre alt.

Interview mit der ehem. ffn-Programmchefin Ina Tenz im Deutschlandfunk Kultur am 9.9.2026


Update vom 27.09.2026

Frank Schambor-Gedenkfeier im Theater am Aegi

Bei einer Gedenkfeier im Theater am Aegi in Hannover haben sich zahlreiche ehemalige Kolleginnen und Kollegen, Freunde und Wegbegleiter von Frank Schambor verabschiedet. Auch viele ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von radio ffn kamen zu dem gemeinsamen Erinnern zusammen.

Aus der Radiobranche waren unter anderem Jens Hardeland von NDR 2, „Verkehrs-Kai“ von Antenne Niedersachsen, Markus Grieger vom Evangelischen Kirchenradio Niedersachsen-Bremen, die frühere ffn-Programmdirektorin Ina Tenz gemeinsam mit Béla Anda sowie Björn Stack von Radio Hannover dabei.

Markus Grieger erinnerte auf der Bühne mit Anekdoten an die gemeinsame Zeit mit Franky. Dany Füg fand persönliche Worte und spielte ein eigenes Lied, das sie für Schambor geschrieben hatte. Beiträge von Susan Hammann, heute bei Bremen Eins, und Martin Jürgensmann, heute bei NDR1, sowie Erinnerungen aus dem ffn-Archiv ließen auch Schambors Stimme und seine Radiozeit noch einmal aufleben.

Bundespräsident a. D. Christian Wulff, der Frank Schambor persönlich kannte und schätzte, konnte nach Angaben der Angehörigen nicht an der Gedenkfeier teilnehmen, übermittelte für den Abschied jedoch persönliche Worte.

Die „Neue Presse“ berichtete ausführlich über die Gedenkfeier. Zum Bericht der Neuen Presse

Auf der Website frankschambor.de werden zudem Erinnerungen, Fotos, Stimmen und Geschichten aus Frank Schambors Leben und seinen vielen Jahren beim Radio gesammelt. Die Sammlung soll in den kommenden Wochen weiter ergänzt werden.

Weiterführende Informationen

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