Warmup-Podcast vor dem Deutschen Radiopreis 2026

Musical Theater im Hamburger Hafen (Bild: © Stage Entertainment / Mac Matzen)
Musical Theater im Hamburger Hafen (Bild: © Stage Entertainment / Mac Matzen)

Am 10. September 2026 wird zum 17. Mal der Deutsche Radiopreis verliehen – erstmals im Musical Theater an der Elbe im Hamburger Hafen und das erste Mal mit einer eigenen Radioshow, die bundesweit von zahlreichen öffentlich-rechtlichen und privaten Radiostationen übernommen wird. Auch die RADIOSZENE ist in diesem Jahr wieder mit dabei: Daniel Hobein und Christopher Deppe berichten exklusiv backstage und blicken hinter die Kulissen.

Christopher Deppe und Daniel Hobein (Bild: © RADIOSZENE)
Christopher Deppe und Daniel Hobein (Bild: © RADIOSZENE)

Im RADIOSZENE-Podcast sprechen sie vorab mit Laudatorin Maren Brand, die im vergangenen Jahr als „Beste Newcomerin“ ausgezeichnet wurde. Außerdem geben Karolin Fanknowski (RADIO PSR) und Jens Hardeland (NDR 2) erste Einblicke in die Vorbereitung zur Sendung „Der Deutsche Radiopreis 2026 – Die große deutschlandweite Radioshow“.

Maren Brand: Von der Newcomerin zur Laudatorin

An die Zeit nach ihrem Sieg erinnert sich Maren Brand (Antenne Thüringen) noch sehr gut: „Das war eine ganz wilde Phase“. Mit der Flut an Glückwünschen und Nachrichten musste sie erst einmal klarkommen.

Maren Brand ist Beste Newcomerin 2025 (Bild: © Deutscher Radiopreis / Mac Matzen)
Maren Brand ist Beste Newcomerin 2025 (Bild: © Deutscher Radiopreis / Mac Matzen)

Auch ein Jahr später löst der Rückblick starke Emotionen aus: Beim Anschauen von Videos ihrer Freunde und Kollegen kämen ihr noch immer die Tränen, sagt sie. Sie ist „immer noch mega happy und stolz“. Verändert habe sich vor allem ihr Selbstbewusstsein: Sie traue sich seither mehr, gehe „auch mal andere Wege“ und probiere sich mehr aus.

Der Radiopreis im Wohnzimmer

Der Newcomer-Preis steht tatsächlich bei Maren Brand Zuhause, weil er – anders als Auszeichnungen für ganze Redaktionsteams – persönlich an sie vergeben wurde und sie ihn deshalb mit nach Hause nehmen durfte. Der Pokal steht seitdem in ihrem Wohnzimmer, wenn auch nicht ohne Zwischenfälle: In der Anfangszeit musste sie ihn „katzensicher machen“, damit ihre zwei Katzen ihn nicht aus Versehen umstoßen. In der Redaktion bei Antenne Thüringen steht aber eine nachbestellte Ausgabe des Preises.

Maren Brand: Rat für die Nachfolge

Für ihre Nachfolgerin oder ihren Nachfolger hat Maren Brand einen Tipp: den Abend bewusst genießen. Letztes Jahr hatte sie Glück, dass ihr Handy in der Neuen Flora keinen Empfang hatte. Die ganzen Glückwünsche hat sie erst nachts im Hotel gelesen. Die Nachrichtenflut sei erst um vier Uhr morgens im Hotel losgegangen und habe fünf Tage angehalten. Gerade die vier, fünf Stunden auf der Party direkt nach dem Gewinn konnte sie darum einfach nur genießen.

Karolin Fanknowski und Jens Hardeland: Premiere für die neue Radioshow

Karolin Fanknowski von RADIO PSR und Jens Hardeland von NDR 2 moderieren in diesem Jahr erstmals gemeinsam die neue Radioshow zum Deutschen Radiopreis. „Der Deutsche Radiopreis 2026 – die große deutschlandweite Radioshow“ ist, wie Jens Hardeland es beschreibt, „natürlich ein Brett“: Die Sendung läuft auf rund 30 privaten und öffentlich-rechtlichen Popwellen in ganz Deutschland, von der Küste bis nach Bayern – und auch das Inselradio auf Mallorca überträgt die Show.

Keine 1:1-Übertragung, sondern eine eigenständige Show

Karolin Fanknowski erklärt, dass es sich bei der neuen Sendung nicht um eine „Eins-zu-eins-Liveübertragung“ handle, wie sie zuvor üblich war, sondern um eine eigenständige „Show zur Gala“. Die beiden Moderator:innen wollen durch den Abend führen, große Momente präsentieren, Reporterberichte und Gewinnermomente einbauen sowie Musik und Live-Acts einbinden. Ziel sei es, dass sich auch Zuhörerinnen und Zuhörer, die nicht vor Ort sind, „fühlen, als wären sie dabei“.

Jens Hardeland fasst das Konzept zusammen: „Der Preis ist der Anlass, und wir wollen das Medium feiern.“ Die Show läuft zeitversetzt zu den stärksten Momenten des Abends, mit Interviews und mehreren Reportern vor Ort, um ein „Live-Feeling“ ins Radio zu bringen. Karolin Fanknowski freut sich auf „einen der größten Radiomomente Deutschlands“, da private und öffentlich-rechtliche Sender hier gemeinsam auftreten, um das Medium Radio zu feiern – nicht in erster Linie, um Preisgewinne zu betonen, sondern um dem Radio „ein richtig großes Podest“ zu geben.

Aufregung vor der Mammutaufgabe

Die Sendung startet um 19 Uhr mit einem lockeren Einstieg über den blauen Teppich und Reportern vor Ort, bevor um 20 Uhr ein zweiter, größerer Einstiegspunkt mit vielen beteiligten Sendern folge. Auch wenn beide „nur“ im Studio sitzen, wird es an diesem Abend festlich zugehen. Karolin Fanknowski erklärt, dass sie aus praktischem Grund bereits in Abendgarderobe ins NDR-Studio kommen könnte, da sie von dort direkt zur Aftershow-Party weiterfahren werde. Und das Galaoutfit im Studio soll den beiden auch dabei helfen, „diese Euphorie, diese Stimmung, diese Begeisterung“ der Menschen vor Ort mitzufühlen. Jens Hardeland bringt es kurz auf den Punkt: „Also wir werden schick sein.“

RADIOSZENE wird den Deutschen Radiopreis 2026 auch wieder über Instagram begleiten.


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