Die unabhängige Nominierungskommission des Grimme-Instituts hat die Finalistinnen und Finalisten für den Deutschen Radiopreis 2026 bekanntgegeben. Insgesamt reichten 139 Radioprogramme 430 Beiträge ein. Für neun Wettbewerbskategorien wurden jeweils drei Finalistinnen und Finalisten ausgewählt, in der Kategorie „Beste Newcomer“ stehen 15 Talente im Finale. Die Preisverleihung findet am 10. September 2026 im Theater an der Elbe in Hamburg statt.
Deutscher Radiopreis 2026 auf einen Blick
- 139 Radioprogramme haben Beiträge eingereicht
- 430 Einreichungen insgesamt
- 9 Wettbewerbskategorien mit jeweils drei Finalisten
- 15 Nominierte in der Kategorie „Beste Newcomer“
- Preisverleihung: 10. September 2026
- Ort: Theater an der Elbe, Hamburg
- Jury: Grimme-Institut
WDR mit fünf Nominierungen
Der WDR gehört mit fünf Finalplatzierungen zu den erfolgreichsten Häusern der diesjährigen Vorauswahl. Für die Beste Morgensendung wurde „1LIVE Pegel und Blaase“ nominiert. Die seit April 2026 ausgestrahlte Sendung richtet sich mit Popkultur-Themen, Tagesaktualität und Alltagsbeobachtungen gezielt an das junge 1LIVE-Publikum.
In der Kategorie Beste Sendung steht „Die Beste Radioshow Ever mit HAMI“ im Finale. Die COSMO-Ausgabe entstand gemeinsam mit Content Creatorin und Sängerin HAMI und verband Unterhaltung mit gesellschaftlichen Themen. Für das Beste Informationsformat wurde der Podcast „INSIDE CumEx – Jagd auf die Steuer-Mafia“ ausgewählt, der den CumEx-Komplex und die Ermittlungen der ehemaligen Kölner Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker journalistisch aufarbeitet.
Ebenfalls nominiert ist die COSMO-Reportage „This Is America: Free Luigi“, die den Mord an dem US-Versicherungsmanager Brian Thompson und die gesellschaftlichen Hintergründe des Falls einordnet. In der Kategorie Beste Newcomer steht Max Plate von MausLive im Finale, der seit 2024 für das MausRadio moderiert und dort Kinderjournalismus auf Augenhöhe gestaltet.
ENERGY im Finale für die beste Morgensendung
Auch ENERGY Deutschland ist in der Kategorie Beste Morgensendung vertreten. Nominiert wurde „ENERGY am Morgen mit Anna Gutenmorgen, Jakob und Ben“, das damit zu den drei Finalisten der diesjährigen Vorauswahl zählt.
Die Morgenshow tritt gegen „Die N-JOY Morningshow mit Martina und Greg“ von N-JOY sowie „1LIVE Pegel und Blaase“ vom WDR an. Mit der Nominierung ist ENERGY eines der wenigen bundesweit vertretenen Privatradioangebote im Wettbewerb um die beste Morning-Show des Jahres.
Chief Content Officer Alex Hajek erklärte: „Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Nominierung. Dass ‚ENERGY am Morgen mit Anna Gutenmorgen, Jakob und Ben‘ zu den drei besten Morgensendungen Deutschlands zählt, ist eine starke Bestätigung für unsere Programmstrategie und die außergewöhnliche Arbeit des gesamten ENERGY Teams. Die Show steht für modernes Radio: relevant, unterhaltsam und nah an den Lebensrealitäten unserer Hörerinnen und Hörer. Anna, Jakob, Ben und Producer Gabriel schaffen es jeden Morgen, Information, Entertainment und echte Emotionen authentisch miteinander zu verbinden. Genau das macht erfolgreiche Audiomarken heute aus. Und bei ENERGY gilt dabei immer ganz bewusst: 100 Prozent echte Menschen und echte Persönlichkeiten – keine KI-Stimmen.“

Florian Streso, Programm-Manager bei ENERGY und Leiter On Air Promotion National, sagte: „Ich bin begeistert: Die Chemie innerhalb der Show ist einzigartig und in jeder Moderation zu hören. Hier stehen echte Freunde vor dem Mikrofon, die spielerisch alle scheinbaren Hindernisse zwischen Gen Z und Gen Y überwinden. ‚ENERGY am Morgen‘ ist wahnsinnig unterhaltsam, trotzdem journalistisch relevant und spricht alle Hörerinnen und Hörer auf Augenhöhe an. Ich bin mega stolz auf das Team und freue mich sehr über diese Nominierung!“
Das Moderationsteam Anna, Jakob, Ben & Gabriel erklärte gemeinsam: „Boah! Wir freuen uns riesig über die Nominierung. Jeden Morgen geben wir gemeinsam mit dem Team alles dafür, unsere Hörerinnen und Hörer gut gelaunt und mit viel Energie in den Tag zu begleiten. Dass diese Arbeit jetzt mit einer Nominierung für den Deutschen Radiopreis gewürdigt wird, bedeutet uns sehr viel und fühlt sich schon jetzt wie ein Preis an.“
Radio Bremen setzt auf Podcast und Satire
Radio Bremen ist mit drei Nominierungen vertreten. Der vierteilige Podcast „SPIELABBRUCH – Macht Gewalt den Amateurfußball kaputt?“ untersucht Gewalt im Amateurfußball und lässt sowohl Betroffene als auch Täter zu Wort kommen. Produziert wurde das Format gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk für die ARD.

In der Kategorie Bestes Entertainment konkurriert „Kolja Rants“. Die rund 90 Sekunden langen satirischen Monologe von Kolja Fach beschäftigen sich mit Leistungsdruck, Coaching-Kultur und gesellschaftlichen Selbstoptimierungszwängen und erscheinen sowohl im Radioprogramm von Bremen Zwei als auch auf Instagram.

Ergänzt wird die Bremer Finalteilnahme durch Elisa Knöckel von Bremen Vier, die als Community-Managerin und Onlinerin für die Morgensendung „Die Vier am Morgen“ nominiert wurde.

Deutschlandradio mit zwei jungen Podcast-Formaten
Deutschlandradio ist mit zwei Produktionen von Deutschlandfunk Nova im Finale vertreten. „Unboxing News: Die Minen-Gefahr in der Straße von Hormus“ verbindet Nachrichtenanalyse mit persönlichen Perspektiven von Menschen, die unmittelbar mit dem Thema zu tun haben. In der nominierten Folge kommen unter anderem ein Fregattenkapitän des Minensuchgeschwaders in Kiel und eine Kairo-Korrespondentin zu Wort.

Die zweite Nominierung erhielt „Die Lieblingsschülerin“. Der Podcast recherchiert Fälle, in denen Lehrer Beziehungen zu minderjährigen Schülerinnen eingingen, und untersucht dabei nicht nur die individuellen Schicksale, sondern auch strukturelle Probleme im System Schule und Fragen des Umgangs mit Nähe, Macht und Verantwortung.
baden.fm mit doppelter Finalteilnahme
Auch baden.fm gehört zu den mehrfach nominierten Lokalradios des Jahres 2026. Der Freiburger Sender steht sowohl in der Kategorie Bestes Interview als auch in der Kategorie Beste Sendung im Finale des Deutschen Radiopreises. Bereits im Vorjahr war baden.fm in der Kategorie „Beste Newcomer“ nominiert.
Für das Beste Interview wurde Moderatorin Julica Goldschmidt nominiert. In dem Gespräch „Plötzlich tot – Erste Hilfe, zweite Chance“ berichten Bernhard Wiesler und baden.fm-Programmchefin Stefanie Nachtigall von einem dramatischen Vorfall in Freiburg: Wiesler erlitt einen Herzstillstand, Nachtigall leitete unmittelbar Wiederbelebungsmaßnahmen ein und rettete ihm damit das Leben. Das Interview entstand wenige Wochen nach dem Ereignis und thematisiert persönliche Erfahrungen mit Zivilcourage, Verantwortung und den Folgen eines solchen Notfalls.

In der Kategorie Beste Sendung ist Noah Schönberger mit dem Projekt „Die Mini-Radiomacher“ nominiert. Für die Sondersendung aus dem Dezember 2025 übernahmen Kinder selbst journalistische Rollen, entwickelten Themen, führten Interviews und moderierten eigene Beiträge. Das Format verbindet klassische Radioarbeit mit medienpädagogischen Elementen und ermöglicht jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern praktische Erfahrungen in Redaktion und Moderation.

Geschäftsführer Christian Noll sagte zu den beiden Nominierungen: „Dass baden.fm nach der Nominierung im vergangenen Jahr nun gleich in zwei der wichtigsten Kategorien des Deutschen Radiopreises vertreten ist, ist eine außergewöhnliche Anerkennung unserer programmlichen Arbeit. Die doppelte Nominierung ist eine außergewöhnliche Würdigung der Kreativität, des journalistischen Anspruchs und des Engagements unseres gesamten Teams. Sie zeigen, dass hervorragendes Radio vor allem von den Menschen lebt, die es mit Leidenschaft gestalten.“

Programmchefin Stefanie Nachtigall erklärte: „Diese beiden Nominierungen stehen für das, wofür baden.fm programmlich steht: relevante Geschichten, starke journalistische Arbeit und Formate, die Menschen bewegen. Dass wir damit bundesweit Anerkennung finden, ist eine starke Bestätigung unseres programmlichen Anspruchs.“
Mit den beiden Finalplatzierungen zählt baden.fm zu den wenigen Lokalradios, die 2026 in mehreren Hauptkategorien des Deutschen Radiopreises vertreten sind. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 10. September 2026 in Hamburg bekannt gegeben.
Radio Gong 96.3 mit zwei Finalplätzen
Mit zwei Nominierungen gehört auch Radio Gong 96.3 zu den mehrfach vertretenen Privatsendern beim Deutschen Radiopreis 2026. Der Münchner Sender steht sowohl in der Kategorie Beste Sendung als auch in der Kategorie Bestes Informationsformat im Finale.
Für die Kategorie Beste Sendung wurde der „Take-Over – Bully & Rick übernehmen die Mike Thiel Show“nominiert. Die Produktion brachte Michael „Bully“ Herbig und Rick Kavanian für eine Live-Sendung an den Sender zurück, bei dem ihre gemeinsame Karriere begann. Die Ausgabe verband spontane Unterhaltung mit Erinnerungen an die Anfangszeit der beiden Künstler und wurde mit Liveband sowie umfangreicher Hörerbeteiligung umgesetzt.

Programmchef Matthias Ulrich sagte dazu: „Die Nominierung für diesen besonderen Radiomoment ist eine große Anerkennung für unser gesamtes Team. Bully Herbig und Rick Kavanian in das Studio zurückzuholen, in dem ihre Karriere begann, war für uns etwas ganz Besonderes. Gemeinsam ist eine Live-Sendung entstanden, die Spontanität, Emotion und erstklassige Unterhaltung miteinander verbunden hat.“
In der Kategorie Bestes Informationsformat ist „Das große Gong 96.3 Radio-Duell vor der Stichwahl“ mit Moderatorin Laura Kößler nominiert. Die einstündige Sondersendung zur Münchner Oberbürgermeister-Stichwahl bot den Kandidaten Dominik Krause und Dieter Reiter Gelegenheit, zentrale kommunalpolitische Themen zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen journalistische Einordnung, direkte Hörerbeteiligung und die lokale Relevanz der Debatte.

Dominik Krause erklärte: „Nur wenn über Wahlen gesprochen wird und die Kandidaten durch lokale Radiosender interviewt werden, können wir am Ende auch eine höhere Wahlbeteiligung erzielen. Ich beglückwünsche Radio Gong zur Nominierung!“
Mit den beiden aktuellen Finalplatzierungen knüpft Radio Gong 96.3 an frühere Erfolge beim Deutschen Radiopreis an.
Privatradios mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Bei den privaten Sendern reicht die Bandbreite von Interview- und Musikformaten bis zu aufwendig erzählten Programmaktionen. KISS FM wurde für „MILLE MEETS DISARSTAR“ nominiert, ein Gespräch aus dem Format „MILLE MEETS – Home of Deutschrap“, in dem der Rapper Disarstar über seine Vergangenheit, seinen Neuanfang und politische Themen sprach.

„Wir sind so wahnsinnig stolz auf Mille und ihre Nominierung beim Deutschen Radiopreis 2026”, sagt Franziska Eichmeier, Redaktionsleiterin bei KISS FM. „Mille hat eine seltene Gabe: Sie begegnet den Größen des Deutschrap absolut auf Augenhöhe.Dass Disarstar bei ihr so offen und ungeschönt über seine Vergangenheit gesprochen hat,beweist einmal wieder ihre unverwechselbare Intuition und ihr Einfühlungsvermögen. Sie holt nicht nur Stars wie Raf Camora, Elif oder Kool Savas ins Studio, sondern blickt auch immer hinter den echten Menschen hinter dem Hype.Genau das schätzen die Artists und unsere Hörer:innen.” „MILLE MEETS” läuft jeden Montag von 20 Uhr bis 22 Uhr bei KISS FM.
Radio Hamburg erreichte mit „Pilot oder tot? Die ‚John Ment landet ein Flugzeug‘-Challenge“ das Finale in der Kategorie Bestes Entertainment. Ausgangspunkt war eine Diskussion in der Morning-Show über die Frage, ob ein Laie im Notfall ein Flugzeug landen könnte. Daraus entwickelte der Sender gemeinsam mit einer Hamburger Flugschule eine mehrtägige Programmaktion, die in einer tatsächlichen Landung einer Cessna durch Moderator John Ment mündete.

Programmleiter Niklas Naujok bezeichnete die Nominierung als Anerkennung für das gesamte Team und sagte, die Aktion zeige, wie aus einem spontanen Gespräch eine Geschichte entstehen könne, die Hörerinnen und Hörer über mehrere Tage hinweg begleite. John Ment ergänzte mit Blick auf die Herausforderung: „Ich bin mega stolz und glücklich über die Nominierung und danke allen Hörerinnen und Hörern fürs Daumen drücken. Zum Glück musste ich das Flugzeug nicht rückwärts einparken!“
Wettbewerb um die beste Moderation
In der Kategorie Beste Moderatorin/Bester Moderator stehen Holger Ponik (NDR 2), Evren Gezer (Hit Radio FFH) und Kim Brucksch (Antenne Niedersachsen) im Finale.

Evren Gezer sagte zu ihrer Nominierung: „Radio ist für mich wie ein Gespräch, bei dem ich nie genau weiß, wer gerade wo zuhört. Aber ich weiß, dass die Geschichten und Momente, die in meiner Sendung passieren, Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen erreichen – im Auto, bei der Arbeit oder beim Sport. Und plötzlich erleben ganz viele Menschen denselben Moment und fühlen im besten Fall etwas ganz Ähnliches. Radio bedeutet für mich, mit Menschen verbunden zu sein, die ich gar nicht sehe.“

Ebenfalls in dieser Kategorie nominiert ist Kimberly Brucksch von Antenne Niedersachsen. Die Moderatorin steht werktags mit der Sendung „Antenne Niedersachsen bei der Arbeit“ zwischen 10 und 14 Uhr auf Sendung und gehört damit zu den drei Finalist im Wettbewerb um die Auszeichnung Beste Moderatorin/Bester Moderator. Aus dem niedersächsischen Privatsender ist zudem Tiziana aus der „Antenne Niedersachsen Moin-Show“ in der Kategorie Beste Newcomer nominiert.
Regionale Musik und Programmaktionen
Für das Beste Musikformat wurden „Woher kenn‘ ich das?“ (radio ffn), „Die R.SA Kulthit-Cover“ (R.SA) und „A Liad für Bayerns Volksfeste und d’Wiesn“ (ANTENNE BAYERN) nominiert. Das Projekt verbindet Radio mit Auftritten auf bayerischen Volksfestbühnen und richtet sich gezielt an regionale Musikerinnen und Musiker.

Programmdirektor Ralf Zinnow erklärte: „Bayern hat eine unglaublich vielfältige Musikszene. Mit diesem Format wollen wir genau den Künstlern eine Bühne geben, die vielleicht noch nicht jeden Tag im Radio stattfinden – deren Musik aber zu unserem Lebensgefühl und zu unseren Volksfesten gehört. Wenn aus einem Song aus dem Proberaum plötzlich ein Lied wird, das Tausende Menschen gemeinsam im Festzelt singen, dann zeigt das, was Radio bewegen kann. Dass diese Idee jetzt für den Deutschen Radiopreis nominiert ist, freut uns riesig.“ Dr. Christian Scharpf ergänzte: „Wir wünschen uns mehr regionale Hits auf unseren Festen und wollen gleichzeitig der modernen, bayerischen Musikszene eine Plattform bieten. Das ist unser gemeinsamer Antrieb.“
In der Kategorie Beste Programmaktion konkurrieren „Die ANTENNE MÜNSTER Lokalrunde“, „Mein Sommer 90 – Geschichte in Geschichten“ (MDR Kultur) und „Der Schwarzwald Adventskalender“ von HITRADIO OHR und Schwarzwaldradio. Die Aktion begann ursprünglich mit wenigen hundert Kalendern und hat sich inzwischen zu einem deutlich größeren regionalen Projekt entwickelt.

Funkhaus-Chef Markus Knoll kommentierte die zusätzliche Nominierung seines Hauses mit den Worten: „Da unser Funkhaus in diesem Jahr mit gleich zwei Nominierungen am Start ist, muss ich davon ausgehen, dass in unserem Laden einiges richtig läuft. Vielleicht sollte ich öfter Urlaub machen.“ (vgl. auch:
„Doppel-Wumms“ beim Deutschen Radiopreis für den Schwarzwald)
Bei der „Die ANTENNE MÜNSTER-Lokalrunde“ konnten Hörerinnen und Hörer ihre lokalen Lieblingsgeschäfte in Münster vorschlagen. Wurden sie ausgelost, besuchte das Morgenteam die ausgewählten Geschäfte und gab dort kostenlose Produkte oder Dienstleistungen für alle Besucherinnen und Besucher aus – darunter Croissants in mehreren Krimphove-Filialen, Kaffee und Frühstück auf dem Wochenmarkt, Eis am Hafen oder kostenlose Autowäschen bei Mr. Wash, die zeitweise zu langen Warteschlangen führten.

Chefredakteur Stefan Nottmeier sagte: „Wir freuen uns riesig, dass wir damit bereits jetzt zu den drei besten Programmaktionen in diesem Jahr in ganz Deutschland zählen.“ Die Moderatoren Malena Stöhler und Tino Tiede ergänzten: „Mit der Lokalrunde waren wir Teil des Alltags der Menschen in Münster. Wir gehen in die Lieblingsläden der Menschen und geben dort einen aus. Und zwar für alle, die vorbeikommen. Und das waren Tausende.“
Nominierungen im Überblick
Beste Morgensendung
- N-JOY – „Die N-JOY Morningshow mit Martina und Greg“
- ENERGY – „ENERGY am Morgen“
- 1LIVE – „1LIVE Pegel und Blaase“
Bestes Entertainment
- NDR 2 – „Barmbek Bump – Prange vs. Rohde“
- Bremen Zwei – „Koljas Rants“
- Radio Hamburg – „Pilot oder tot? Die ‚John Ment landet ein Flugzeug‘-Challenge“
Beste Moderatorin / Bester Moderator
- Holger Ponik (NDR 2)
- Evren Gezer (Hit Radio FFH)
- Kim Brucksch (Antenne Niedersachsen)
Bestes Interview
- baden.fm – „Plötzlich tot – Erste Hilfe, zweite Chance“
- N-JOY / BR – „Deutschland3000. Er überlebte Hanau 2020“
- KISS FM – „MILLE MEETS DISARSTAR“
Beste Programmaktion
- ANTENNE MÜNSTER – „Die ANTENNE MÜNSTER Lokalrunde“
- MDR Kultur – „Mein Sommer 90 – Geschichte in Geschichten“
- HITRADIO OHR / Schwarzwaldradio – „Der Schwarzwald Adventskalender“
Beste Sendung
- Radio Gong 96.3 – „Take-Over – Bully & Rick übernehmen die Mike Thiel Show“
- COSMO – „Die Beste Radioshow Ever mit HAMI“
- baden.fm – „Die Mini-Radiomacher – bei baden.fm haben Kinder das Sagen“
Beste Reportage
- Bremen NEXT – „SPIELABBRUCH – Macht Gewalt den Amateurfußball kaputt?“
- COSMO – „This Is America: Free Luigi“
- Deutschlandfunk Nova – „Die Lieblingsschülerin“
Bestes Informationsformat
- Radio Gong 96.3 – „Das große Gong 96.3 Radio-Duell vor der Oberbürgermeister-Stichwahl“
- WDR 2 – „INSIDE CumEx – Jagd auf die Steuer-Mafia“
- Deutschlandfunk Nova – „Unboxing News: Die Minen-Gefahr in der Straße von Hormus“
Bestes Musikformat
- radio ffn – „Woher kenn‘ ich das?“
- R.SA – „Die R.SA Kulthit-Cover“
- ANTENNE BAYERN – „A Liad für Bayerns Volksfeste und d’Wiesn“
Beste Newcomer
In dieser Kategorie wurden 15 Talente nominiert, darunter Max Plate (MausLive/WDR), Elisa Knöckel (Bremen Vier)sowie mehrere Bewerberinnen und Bewerber aus privaten Sendergruppen.
Seit 2010 werden mit dem Deutschen Radiopreis die besten Radiomacher*innen Deutschlands geehrt. Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die privaten Radiosender in Deutschland. Gesellschafter sind die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – und die NDR Media, die Vermarktungsgesellschaft des NDR. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Radio-Vermarkter ARD MEDIA und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk (NDR).
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