
HITRADIO OHR meldet außergewöhnliche Höchstwerte: Ein Plus von über 80 % auf 47.000 Hörer pro Stunde* – und schuld daran ist wieder mal das Wetter: „Bei diesem besonderen Phänomen stauen sich gute Laune, Lieblingssongs, regionale Informationen und spannende Geschichten so hartnäckig unterhalb der UKW- und DAB+-Netze, dass ein Abschalten des Radios nahezu unmöglich wird“, so Hobby-Meteorologin Linda Ell.**
Superjung- und Gutausseh-Redakteur Moritz Hebding*** hat eine andere Theorie: „Wir haben da bestimmt irgendwas im…Wasser…oder in der Luft…oder beides. Ich habe schon seit Wochen so trockene Stellen am Ellbogen. Aber wenn`s der Quote hilft!“
Um seine ältere Zielgruppe vor den tropischen Temperaturen zu schützen, wurde Schwarzwaldradio vorsorglich in stabile Seitenlage gebracht. Der nationale Sender verharrt nahezu unverändert oberhalb der 80.000er-Marke.****
Vielleicht war es aber auch der erneut und stärker angepasste Mikrozensus*****, der zu diesen Reichweitenergebnissen geführt hat: „Ich bin froh, dass ich beim Saubermachen****** diesen ominösen Mikrozensus hinter einer Fußbodenleiste im Vertriebsbüro gefunden habe“, so Mediaberater Sebastian Sarbovan. „So ein winziges und putziges Kerlchen. Nur wer ihm in die Äuglein blickt, merkt sofort: Der ist unberechenbar. Aber er scheint uns insgesamt zu mögen, HITRADIO OHR eben mehr.“
Kurz nach Bekanntgabe der Zahlen hat der von der Fußball-WM nachhaltig beseelte Senderchef Markus Knoll seine Frauen und Mannen umgehend zum „Hydration Break******* in die Redaktion beordert. Zur konsequenteren Abkühlung will er schon im September zumindest einen kleinen Teil des Teams nach Hamburg schicken, vielleicht sogar in ein klimatisiertes Musical-Theater: „So etwas fehlt uns einfach in unserem beschaulichen Offenburg“.********
Danach geht es beflügelt in den Herbst: 9.000 Adventskalender********** wollen verkauft werden, bei HITRADIO OHR wird die „Quiz-Tanke“ in Betrieb genommen und Schwarzwaldradio startet eine besondere Interaktion zwischen der schönsten Urlaubsregion Deutschland und dem Rest der Republik.
* Verglichen mit der Frühjahrs MA 2026, Montag bis Freitag, Samstage und Sonntage immerhin messbar. Im Jahresvergleich noch fetter!
** Macht sich am News-Board deutlich besser als vor der Isobaren-Karte.
*** Weniger hübsch: Muss bei Außenaktionen immer schreckliche Kostüme anziehen, zuletzt lief er als „Lebende Torwand“.
**** Wäre ja auch unverschämt gewesen, hier auch noch mehr Hörerinnen und Hörer abzugreifen.
***** Mindestens genauso leicht zu verstehen, wie die Relativitätstheorie. Greift aber gefühlt auf dieselbe Datenbasis zurück.
****** Hat schmale Hände, kommt prima in die Ecken und in die Mischpult-Schlitze.
******* Serviert wurde ein durch Champagnerverfahren verfeinertes Kaltgetränk auf Traubenbasis.
******** Trotzdem: Lieber König der Quoten als König der Löwen.
********* Auch in diesem Jahr wieder ein unfassbar schönes Jahresendprodukt zum stabilen Kampfpreis von 99,90 Euro.
Die Betrachtungszeiträume für die ma 2026 Audio II: September bis Dezember 2025 (Herbstwelle) Januar bis März 2026 (Frühjahrswelle)











