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10 neue Standorte für bundesweiten DAB+ Multiplex geplant

Media Broadcast setzt den Ausbau des Sendernetzes für das erste bundesweite Digitalradio-Programmpaket im Jahr 2026 fort. Mit der Inbetriebnahme des Standortes Rottweil in Baden-Württemberg ist der diesjährige Ausbau am 29. Juni gestartet.

Media Broadcast-DAB Sendeantennen (Bild: © Media Broadcast)
Media Broadcast-DAB Sendeantennen (Bild: © Media Broadcast)

Im Laufe des Jahres kommen insgesamt neun weitere Sender in sieben Bundesländern hinzu. Für die Hörerinnen und Hörer verbessert sich der Empfang von Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova und neun weiteren privaten Programmen in den jeweiligen Empfangsgebieten. Bis Ende 2026 wird das Sendernetz der ersten nationalen DAB+ Plattform auf 192 Standorte im gesamten Bundesgebiet anwachsen.

Folgender Senderstandort ist im Kanal 5C seit dem 29.06.26 in Betrieb:

  • Rottweil (Baden-Württemberg), Kreis Rottweil, A81, B14, B27, B462, B523

Übersicht der für 2026 weiteren neu geplanten Senderstandorte des ersten nationalen DAB+ Multiplexes:

  • Gemünden am Main (Bayern), Kreis Main-Spessart, A3, A7, B26, B27, B276
  • Heidenheim (Baden-Württemberg), Kreis Heidenheim, A7, A8, B16, B19, B466, B492
  • Heringsdorf (Schleswig-Holstein), Kreis Ostholstein, A1, B501
  • Linz (Rheinland-Pfalz), Kreis Neuwied, A3, B9, B42, B256
  • Puttgarden (Schleswig-Holstein), Insel Fehmarn, E47
  • Suhl (Thüringen), A71, A73, B19, B88, B89, B247, B281
  • Weißwasser (Sachsen), Kreis Görlitz, A4, A15, B96, B97, B115, B156
  • Witthoh/Emmingen-Liptingen (Baden-Württemberg), Kreis Tuttlingen, A81, A98, B14, B311, B491, B523
  • Wustrow (Mecklenburg-Vorpommern), Kreis Mecklenburgische Seenplatte, A19, A24, B96, B122, B198

(Die genannten Orte beschreiben den Planungsstand, Abweichungen von dieser Planung sind möglich. Die Einschalttermine werden nach ihrer Festlegung veröffentlicht.)

Die neuen Standorte wurden auf Anregung von Deutschlandradio ausgewählt, um den Empfang in der Fläche zu verbessern. Bis Ende 2026 wird das Sendernetz aus insgesamt 192 Standorten bestehen. Dadurch steigt die Zahl der Einwohner, welche die 13 Programme mit einer Zimmerantenne zuhause empfangen können, auf etwa 78,4 Mio. Dies entspricht über 92 Prozent der Bevölkerung.

Die Flächenabdeckung für den mobilen Empfang wird Ende 2026 bei fast 98 Prozent liegen. Die Abdeckung der Autobahnen erreicht schon heute deutlich über 99 Prozent und gleicht damit nahezu einer Vollversorgung.

Erster bundesweiter DAB+ Multiplex: Netzausbau 2026 im Kanal 5C (192 Sender)

Die Karte stellt eine schematische Darstellung der Empfangsprognose dar. Aufgrund örtlicher oder topographischer
Gegebenheiten sowie Planungsanpassungen können die DAB+ Signale auch in den gekennzeichneten Gebieten
teilweise nicht oder ggf. nur mit einem höheren Antennenaufwand empfangen werden. Eine detaillierte
Empfangsprognose finden Sie unter www.dabplus.de/empfang. Stand: Juli 2026.

Die Karte stellt eine schematische Darstellung der Empfangsprognose dar. Aufgrund örtlicher oder topographischer Gegebenheiten sowie Planungsanpassungen können die DAB+ Signale auch in den gekennzeichneten Gebieten teilweise nicht oder ggf. nur mit einem höheren Antennenaufwand empfangen werden. Eine detaillierte Empfangsprognose finden Sie unter www.dabplus.de/empfang. Stand: Juli 2026.

Folgende Programme sind im ersten nationalen DAB+ Programmpaket enthalten:

  • Deutschlandfunk
  • Deutschlandfunk Kultur
  • Deutschlandfunk Nova
  • Deutschlandfunk Dokumente und Debatten
  • Absolut relax
  • Energy Digital
  • ERF Plus
  • Klassik Radio
  • Radio Bob
  • Radio Horeb
  • Radio Schlagerparadies
  • Schwarzwaldradio
  • sunshine live

Unter www.dabplus.de/empfang steht den Hörerinnen und Hörern ein Empfangscheck zur Verfügung, mit dem man durch Eingabe der Postleitzahl die DAB+ Empfangsverhältnisse an diesem Ort prüfen kann.

Francie Petrick (Bild: © MEDIA BROADCAST)
Francie Petrick (Bild: © MEDIA BROADCAST)

„Ein leistungsfähiges und dichtes Sendernetz ist die Grundlage für digitalen Hörfunk auf nationaler Ebene. Mit den neuen Standorten stärken wir diese Infrastruktur gezielt, schließen weitere Versorgungslücken und verbessern die Versorgung für die Hörerinnen und Hörer kontinuierlich. So tragen wir dazu bei, DAB+ für immer mehr Menschen im Alltag zuverlässig verfügbar zu machen – zuhause, unterwegs und insbesondere entlang wichtiger Verkehrswege“, sagt Francie Petrick, Geschäftsführerin von Media Broadcast.

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