„Ja ist denn heute schon Weihnachten?“. Das nicht, dennoch plant Radio Bremen ungeachtet der aktuell herrschenden Hitzewelle sein nächstes “Weihnachtswunder“.

Zum dritten Mal laden Bremen Eins, Bremen Vier und das Deutsche Kinderhilfswerk in diesem Jahr zum „Weihnachtswunder“, der Spendenaktion zugunsten von Kindern aus der Region, ein. Jetzt steht der Termin für das „Weihnachtswunder“ 2026 fest: Vom 1. bis 4. Dezember 2026 ziehen die Morgenteams von Bremen Eins und Bremen Vier in das gläserne Studio auf dem Bremer Weihnachtsmarkt und erfüllen die Musikwünsche der Hörerinnen und Hörer. Mit jedem Musikwunsch ist eine Spende an das Deutsche Kinderhilfswerk verbunden, die für Projekte im Sendegebiet eingesetzt wird.
Radio Bremen-Programmdirektor Jan Weyrauch sagt: „Wir freuen uns schon jetzt auf das ‚Weihnachtswunder‘ in diesem Jahr, dieses unglaubliche Gemeinschaftsgefühl – und natürlich die großartige Unterstützung der Spendenden.“

Ab sofort können sich Vereine, Stiftungen und private Initiativen aus Bremen, Bremerhaven, Oldenburg und Umgebung für eine Förderung im Rahmen der Aktion „Weihnachtswunder“ bewerben.
Die Projekte kommen armutsbetroffenen Kindern zugute, die sich mit einem der folgenden Schwerpunkte beschäftigen: gesunde Ernährung, Bildung, Erholung, politische Beteiligung, Kultur, Medienkompetenz oder Spiel und Bewegung.
Gemeinnützige Vereine, operative Stiftungen, gemeinnützige Gesellschaften sowie private Initiativen aus dem Sendegebiet von Radio Bremen können sich ab sofort beim Deutschen Kinderhilfswerk mit ihren Projektideen für eine Förderung bewerben. Wie viele Projekte gefördert werden können, hängt von der finalen Spendensumme ab.
Das „Weihnachtswunder“ hilft
2025 waren bei der Aktion „Weihnachtswunder“ bis zum emotionalen Weihnachtslieder-Singen auf dem Bremer Weihnachtsmarkt mehr als 245.000 Euro, mit nachträglichen Spenden sogar sagenhafte 270.005 Euro für den guten Zweck zusammengekommen. Dank der Spendengelder konnten insgesamt 31 Projekte für benachteiligte Kinder im Sendegebiet von Radio Bremen gefördert werden.
Was die Förderung aus dem „Weihnachtswunder“ für Projekte konkret bewirken kann, erzählt Iris Humpe vom Förderverein KommaKlar aus Bremen Nord. Sie organisiert ein Projekt, in dem Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen beim Schwimmen Stress und Angst abbauen können. „Ohne das ‚Weihnachtswunder‘ hätten wir unsere Schwimmgruppe aufgeben müssen, weil uns die Finanzierung gefehlt hat“, betont sie.
Und auch für den Jugendtreff Blockdiek war die Aktion „Weihnachtswunder“ eine wichtige Stütze. „Bei uns ist Planungssicherheit eher die Ausnahme als die Regel. Dank der Förderung können wir Projekte nun über mehrere Jahre planen“, freut sich Marek Kepinski, Pädagogische Leitung des Jugendtreffs.










