Beim diesjährigen Spendenmarathon „Mariathon“ hat Radio Horeb nach eigenen Angaben mehr als 3,5 Millionen Euro eingenommen und damit das Ergebnis des Vorjahres übertroffen. Die Aktion fand vom 1. bis 3. Mai am Senderstandort Balderschwang statt.

Die Mittel sind für Projekte der internationalen Radio Maria-Gemeinschaft vorgesehen, der Radio Horeb angehört. Gefördert werden sollen unter anderem Vorhaben in der Demokratischen Republik Kongo, Mosambik, Südsudan, Tansania, Nazareth sowie in Argentinien und Mexiko. Ein Schwerpunkt liegt laut Veranstalter auf dem Auf- und Ausbau von Radiostudios in Afrika.

Zum Programm gehörten auch Beiträge internationaler Gäste, die während des Mariathons zugeschaltet wurden oder vor Ort waren. Unter ihnen waren der Erzbischof von Daressalam, Jude Thadaeus Ruwa‘ichi, sowie der Bischof von Kole, Emery Kibal Mansong’loo. Sie berichteten über die Situation in ihren jeweiligen Ländern.
„Unsere Vision, alle Länder südlich der Sahara mit einem Radio Maria zu versehen, wird zusehends Wirklichkeit.“ (Richard Kocher)
Radio Horeb verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, bis 2030 in allen Staaten Afrikas südlich der Sahara ein Radio-Maria-Angebot zu etablieren. Programmdirektor Richard Kocher verwies in diesem Zusammenhang auf den weiteren Ausbau des Netzwerks.

Die Spendengelder werden über die internationale Dachorganisation von Radio Maria mit Sitz im italienischen Erba koordiniert. Nach Angaben des Senders umfasst das Netzwerk mehr als 90 Radiostationen weltweit.
Radio Horeb ist ein bundesweit verbreiteter privater Hörfunksender katholischer Prägung, der sich überwiegend aus Spenden finanziert. Das Programm ist in Deutschland unter anderem über DAB+, Kabel, Satellit und Online-Plattformen empfangbar.










