Kurt-Magnus-Preis 2026 für Radio Bremen-Journalistin Sophie Anggawi

Die Radio Bremen-Journalistin Sophie Anggawi ist mit dem Kurt-Magnus-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Sie erhielt einen der vier Preise im ARD-Wettbewerb für Nachwuchstalente des ARD-Hörfunkjournalismus. Das gab der Hessische Rundfunk, der den Preis im Auftrag der ARD verleiht, am 30.April bekannt.

Kurt-Magnus-Preis 2026 für Radio Bremen-Journalistin Sophie Anggawi (Bild: © hr / Sascha Rheker)
Kurt-Magnus-Preis 2026 für Radio Bremen-Journalistin Sophie Anggawi (Bild: © hr / Sascha Rheker)

„Bei Sophie Anggawi bekommt man tatsächlich eine Ahnung davon, was Audio/Radio alles sein kann. Audio kann ernst sein. Audio kann klug sein. Audio kann tief gehen. Audio kann Haltung haben“, sagt Antonia Ansari aus der hr-Programmdirektion in ihrer Laudatio: „Ihre Stimme ist besonders, weil sie nicht nur gut klingt, sondern weil sie etwas möglich macht: Nähe ohne Vereinfachung, Haltung ohne Härte, Tiefe ohne Schwere. Sophie Anggawi zeigt, dass Journalismus freundlich sein kann, ohne harmlos zu werden.“

„Radio kann so viel: allen voran, nahbar sein“, freut sich Sophie Anggawi: „In meiner Arbeit als Radio-Moderatorin, -Reporterin und -Redakteurin empfinde ich es als große Freude und Verantwortung, für unsere Hörerinnen und Hörer gut recherchierte Themen sauber, spannend und gleichzeitig menschlich aufzuarbeiten. Gerade in Zeiten von KI braucht es Radio-Programme, die diese menschliche Nähe vermitteln.“

Radio Bremen-Programmdirektor Jan Weyrauch, der dieses Jahr zusammen mit seinen Amtskolleginnen Julia Krittian (hr) und Sonja von Struve (SR) in der Jury aktiv war, freut sich über die Auszeichnung: „Sophie Anggawi legt als Journalistin höchsten Wert darauf, ihrem Publikum stets zugewandt und menschlich zu begegnen – ob im Radio, im Podcast oder in den Sozialen Medien. Zusammen mit ihrem inhaltlichen Anspruch und genauer Recherche macht sie das zur verdienten Preisträgerin des Kurt-Magnus-Preises und ich gratuliere ihr von ganzem Herzen dazu. In meiner Rolle als Jurymitglied habe ich mich bei dieser Entscheidung selbstverständlich enthalten.“

Sophie Anggawi

Nachdem sie 2021 bis 2022 ein Volontariat bei Radio Bremen mit Stationen im Hauptstadtstudio Berlin und im Auslandsstudio Singapur absolvierte, arbeitete sie zunächst als Jungredakteurin am Mikrofon, als Redakteurin z.B. beim Podcast „Unter Almans“ und als crossmediale Reporterin. Seit 2025 ist sie freie Journalistin bei Radio Bremen, unter anderem auch als Host des Social Media-Angebots „sauer und süß“.

Der Kurt-Magnus-Preis wird jährlich von der ARD unter Federführung des Hessischen Rundfunks verliehen. Der Preis wird für überdurchschnittliche Leistungen im Hörfunk-Journalismus verliehen und dient zur Förderung von Hörfunk-Nachwuchskräften.
Preisträgerinnen und Preisträger von Radio Bremen waren zuletzt Isabell Karras 2025, Nikolas Golsch 2021 und Marcel Heberlein 2020.

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