Privates Radio braucht bei UKW Planungssicherheit

MSA-Versammlungsvorsitzender Markus Kurze (Bild: MSA)
MSA-Versammlungsvorsitzender Markus Kurze (Bild: MSA)

Anlässlich der aktuellen Debatte um den Weiterbetrieb von UKW weist der Vorstandsvorsitzende der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) Markus Kurze auf die Bedeutung der UKW-Verbreitung für die Privatradios hin.

„In der gegenwärtig schwierigen wirtschaftlichen Lage würde der Privatfunk mit dem Abschalten des UKW-Netzes erheblich an Reichweite verlieren und seine Wirtschaftlichkeit gefährden“ betonte er und unterstrich, dass die MSA anstelle eines gesetzlichen Abschaltdatums einen marktgetriebenen Umstieg vom anlogen UKW – Empfang zum Digitalradio DAB+ unterstützt.

Hintergrund: Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt ist sogenannter Bedarfsträger für terrestrische Radio- und Fernsehfrequenzen, u.a. UKW, DAB und DVB-T2, zur Nutzung durch private Rundfunkveranstalter. Die MSA stellt den Frequenzbedarf für den privaten Rundfunk in Sachsen-Anhalt fest und vergibt diese Frequenzen an private Hörfunk- und Fernsehveranstalter. Diese sogenannte Zuweisung erfolgt durch die plural besetzte Versammlung der MSA nach den in § 16 des Mediengesetzes des Landes Sachsen-Anhalt bestimmten Auswahlkriterien, wie z.B. Stärkung der Meinungs- und Angebotsvielfalt und Information über das politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben in Sachsen-Anhalt.

Quelle: MSA

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