Deutsche Welle-Jahresbilanz 2025: DW digital so gefragt wie nie

Die  (DW) setzt verstärkt auf digitale Kanäle, um ihr Publikum weltweit zu erreichen – mit Erfolg: Im vergangenen Jahr erreichten DW-Inhalte auf Social-Media-Kanälen, den DW-Websites und den DW-Apps mehr als 18 Milliarden Aufrufe. Das bedeutet eine Steigerung um rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Verlauf des Jahres stieg die Zahl der monatlichen Aufrufe erstmals auf mehr als zwei Milliarden.

Barbara Massing (Bild: © Ayse Tasci / DW)
Barbara Massing (Bild: © Ayse Tasci / DW)

„Unsere junge Zielgruppe zwischen 14-40 Jahren informiert sich überwiegend auf digitalen Kanälen. Diese Menschen prägen die Zukunft ihrer Gesellschaften. In Zeiten großer geopolitischer Unsicherheit wenden sie sich an die DW als verlässliche Informationsquelle aus Deutschland und Europa”, sagt DW-Intendantin Barbara Massing.

„2025 wurde unser multiperspektivischer und lösungsorientierter Journalismus durch zahlreiche Großereignisse und starke Distributionspartnerschaften auf digitalen Kanälen stärker genutzt als je zuvor. Trotz Zensur und Blockaden in einigen Märkten erreichen unsere Angebote selbst auf Russisch und Farsi mehrere Millionen Nutzende.”

Die unabhängige DW-Berichterstattung war besonders zu den internationalen Konflikten in der Ukraine, in Gaza sowie zu den Entwicklungen in Syrien und im Sudan gefragt. Große Aufmerksamkeit erhielten zudem die Analysen zur zweiten Amtszeit von US‑Präsident Donald Trump, darunter zur umfassenden Abschiebekampagne, zur verschärften Haltung gegenüber der Ukraine und zu den Entwicklungen in der Venezuela‑Politik.

Im Mittelpunkt standen fundierte Hintergrundanalysen, die regionale Auswirkungen globaler Ereignisse erläutern und die deutschen und europäischen Perspektiven journalistisch einordnen. Stark nachgefragt waren darüber hinaus Beiträge zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen vor Ort – etwa zu den gewaltsamen Ausschreitungen nach den umstrittenen Wahlen in Tansania, zu tödlichen Polizeioperationen in Brasilien sowie zu Protestbewegungen in Bulgarienund der Türkei.

Zu den erfolgreichen DW‑Formaten zählen die Umweltmagazine Eco India, Eco Bangladesh und Eco Latinoamérica, die konsequent auf konstruktiven, lösungsorientierten Journalismus auf Augenhöhe setzen und innovative Ansätze für drängende Umwelt- und Zukunftsfragen in den Mittelpunkt stellen. Ebenso stark nachgefragt waren Talk‑ und Satireformate wie Jaafar Talk und die Al Basheer Show auf DW Arabisch, die gesellschaftliche Debatten pointiert aufgreifen und neue Perspektiven eröffnen.

In mehreren Ländern wie Russland, China und dem Iran konnte die DW trotz gesperrter Websites und Blockaden auf Social Media unabhängige Informationen verbreiten. So erreichte DW Russisch auf YouTube jeden Monat durchschnittlich 18 Millionen Aufrufe, die Website durchschnittlich 16 Millionen Aufrufe, unter anderem dank technischer Umgehungsmöglichkeiten. Mit diesen Angeboten erreicht die DW auch die russischsprachigen Minderheiten in Russlands Anrainerstaaten.

In diesen Ländern spielt Zensurumgehungstechnologie eine wichtige Rolle. Diese wird auch von der DW selbst entwickelt – etwa die DW Access App, die für Farsi-sprachige Nutzer beworben wurde. Diese kann direkt über Messenger-Dienste oder Bluetooth geteilt werden, bietet Offline-Nutzung und wurde angesichts von Internet-Drosselung möglichst datensparsam entwickelt. Sie bleibt damit unabhängig von großen Tech-Unternehmen und weniger anfällig für staatliche Einschränkungen.

In ihren Zielregionen gilt die DW als verlässliche Nachrichtenquelle: Im Durchschnitt halten 78 Prozent der Nutzenden die DW-Berichterstattung für vertrauenswürdig. Zum Vergleich: Das Vertrauen in Medien liegt weltweit auf einem insgesamt niedrigen Niveau von 40 Prozent (Reuters Institute Digital News Report). Die Ergebnisse zeigen zudem einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Nutzung von DW‑Inhalten und einer positiven Haltung gegenüber demokratischen Werten. So befürworten beispielsweise DW‑Nutzende in Brasilien, Indien, Mexiko und der Türkei demokratische Prinzipien signifikant stärker als die Gesamtbevölkerung.

Die DW ist Deutschlands internationale Informationsanbieterin. Als unabhängiges Medienunternehmen bringt sie freie Nachrichten und Informationen in 32 Sprachen in alle Welt, damit Menschen selbstbestimmt Entscheidungen treffen können. Im Fokus der Arbeit der DW stehen Themen wie Freiheit und Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaat, Welthandel und soziale Gerechtigkeit, gesundheitliche Aufklärung und Umweltschutz, Technologie und Innovation. Die TV-, Online- und Radioangebote der DW erreichen jede Woche 337 Millionen Nutzende.

Quelle: Deutsche Welle

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