domradio startet Relaunch mit neuem Programmprofil

Der Kölner Sender DOMRADIO hat sein Programm und seine Positionierung grundlegend überarbeitet und ist mit einem Relaunch on air gegangen. Der Sender, der seit 25 Jahren aus dem Umfeld des Kölner Dom sendet, will sich künftig stärker als werteorientiertes, aber offen ausgerichtetes Radioprogramm verstehen und damit ein breiteres Publikum erreichen.

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Unter dem neuen programmlichen Leitgedanken „DOMRADIO macht glücklich“ will der Sender nach eigenen Angaben einen bewussten Gegenakzent zu Krisenberichterstattung und gesellschaftlicher Polarisierung setzen. Statt sich primär als kirchliches Mitgliedermedium zu positionieren, richtet sich das Angebot nun an Hörerinnen und Hörer, die offen für christlich geprägte Werte wie Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe sind.

Zentraler Bestandteil des Relaunches ist ein veränderter Musikmix. domradio stellt Popmusik aus den Jahren 2000 bis 2015 in den Mittelpunkt und kombiniert diese mit Titeln aus dem Bereich Contemporary Christian Music. Als programmatische Spannbreite nennt der Sender unter anderem Eminem, Taylor Swift und Chris Tomlin. Dieses musikalische Profil sieht domradio als bislang wenig besetzte Nische im nordrhein-westfälischen Radiomarkt.

Begleitet wird der neue Musikschwerpunkt durch eine ausgeweitete Live-Moderation. Täglich zwischen 6 und 19 Uhr wird das Programm nun durchgehend live präsentiert. Inhaltlich sollen dabei – so der Sender – weniger alarmistische Themen, sondern vor allem konstruktive, einordnende und lebensnahe Beiträge im Mittelpunkt stehen.

DOMRADIO jetzt auch auf DAB+ (Bild: © DOMRADIO)
DOMRADIO jetzt auch auf DAB+ (Bild: © DOMRADIO)

Mit dem Relaunch verbindet domradio ausdrücklich die Erwartung, auch Menschen anzusprechen, die sich bisher von kirchlichen Angeboten kaum erreicht fühlten. Als Hinweis auf ein grundsätzliches Publikumsinteresse an religiösen Themen verweist der Sender auf die eigene Berichterstattung rund um das Konklave im vergangenen Jahr.

Auch das Wortprogramm bleibt ein fester Bestandteil des neuen Schemas. Von 19 bis 21 Uhr sendet domradio weiterhin eine sogenannte „Zuhör-Strecke“ mit Podcasts, Vorträgen und vertiefenden Interviews. Ergänzend setzt der Sender weiterhin auf sein digitales Nachrichtenangebot.

Im Zuge der Neuausrichtung hebt domradio zudem seine technische Reichweite hervor. Durch zusätzliche Digitalverbreitung sollen nach Angaben des Senders nun bis zu sieben Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen erreicht werden. Unverändert bleibt das Selbstverständnis als nicht-kommerzieller Anbieter: domradio verzichtet weiterhin auf Werbung und Verkehrsfunk. Auch die Höreransprache wurde im Rahmen des Relaunches angepasst und erfolgt nun überwiegend per „Du“.

Stefan Wisskirchen und Vanessa Grbavac (Bild: © DOMRADIO)
Stefan Wisskirchen und Vanessa Grbavac (Bild: © DOMRADIO)

Verändert wurde zudem die personelle Aufstellung im spirituellen Morgenformat. Der tägliche „Morgenimpuls“ wird weiterhin von der Olper Franziskanerin Katharina Hartleib gestaltet. Künftig wird sie an Wochenenden und in den Ferien von der Religionslehrerin Vanessa Grbavac sowie vom Hochschulseelsorger Stefan Wißkirchen unterstützt.

Mit dem neuen Programmprofil verbindet domradio den Anspruch, Begleitung, Information und religiöse Orientierung stärker mit einem unterhaltungsorientierten Radiokonzept zu verbinden.

Quelle: DOMRADIO

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