Nach dem überwältigenden Erfolg der Konzertserie 2025 mit drei ausverkauften Abenden präsentieren Bremen Zwei und der Sendesaal Bremen auch im Januar 2026 wieder das renommierte und hochkarätige Klavierfestival „Auf schwarzen und weißen Tasten„. Eingeladen sind diesmal Klaviervirtuosen, die ein fulminantes pianistisches „Gipfeltreffen“ im Sendesaal versprechen!
Das Festival beginnt am Samstag, dem 10. Januar 2026 mit einem echten Paukenschlag. Die französische Starpianistin Lise de la Salle wird nach 2011 zum zweiten Mal im Sendesaal auftreten. Die 1988 in Cherbourg geborene Künstlerin gehört seit 20 Jahren zu den absoluten Spitzenpianistinnen der weltweiten Klavierszene. Lise da la Salle spielt international mit Orchestern wie den Chicago oder Boston Symphony Orchestras, Philadelphia Orchestra, BBC- oder London Symphony Orchestras und vielen anderen. Zu ihren Partnern gehören dabei Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Fabio Luisi oder Marek Janowski. Auch mit den Bremer Philharmonikern hat die Französin bereits viermal in der Glocke zusammengespielt. Für ihre zahlreichen CD-Aufnahmen, von denen drei im Bremer Sendesaal entstanden sind, wurde Lise de la Salle vielfach ausgezeichnet. Im Bremer Sendesaal wird sie ein rein romantisches Programm spielen mit Stücken von Chopin und Liszt.

Im zweiten Konzert am Mittwoch, dem 14. Januar 2026 tritt der prominenteste Klavierkünstler aus Belgien auf, der 1990 geborene Florian Noack. Er ist nicht nur ein Virtuose mit umwerfender Beherrschung des Klaviers, er ist auch ein extrem origineller und fantasievoller Bearbeiter für sein Instrument. Seine Klaviertranskriptionen nach Orchesterwerken von Tschaikowsky, Rachmaninow oder Rimski-Korsakow haben die Aufmerksamkeit von Musikern wie Boris Berezovsky oder Dmitri Bashkirov erregt. Auch der bekannte deutsche Kritiker Jan Brachmann bezeichnete Florian Noacks Bearbeitung der Polowetzer Tänze von Alexander Borodin in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als „sensationell“. Für seine programmatisch und interpretatorisch herausragenden CD-Einspielungen wurde Noack unter anderem mit einem Echo Klassik, dem Diapason d´Or und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Für sein Debüt im Sendesaal hat Florian Noack ein sehr intelligentes und attraktives Programm zusammengestellt mit Werken von Schubert, Skrjabin, Ravel und den „sensationellen“ Polowetzer Tänzen von Borodin.
Das Finale des kleinen Festivals am Samstag, dem 17. Januar 2026 bestreitet ein Mann, der zu den spektakulärsten Pianisten der aktuellen Klavierwelt gehört, der 1987 in Moskau geborene Andrey Gugnin. Seit er 2016 den äußerst renommierten internationalen Klavierwettbewerb in Sydney gewonnen hat, konzertiert er in den wichtigsten Konzertsälen der Welt wie dem Wiener Musikverein, der New Yorker Carnegie Hall oder der Oper Sydney. Das Spektrum seiner CD-Einspielungen umfasst Recitals wie auch Klavierkonzerte. Seine Veröffentlichung von Schostakowitschs Sonaten (Hyperion, 2019) wurde vom BBC Music Magazine zur Aufnahme des Monats gewählt und seine Veröffentlichung von Liszts Transzendentalen Etüden (Piano Classics, 2018) wurde als Editor’s Choice gelobt und Gugnin als „one to watch“ (Gramophone) ausgezeichnet. Im März 2020 veröffentlichte das Label Hyperion das Album „Hommage an Godowsky“, das bei der Presse ein weltweites positives Echo fand.
Auch Gugnins 2024 erschienene CD mit Stücken des Norwegers Edvard Grieg gehörte zu den erfolgreichsten Solo-Klavieralben des Jahres. Im November 2023 gewann Gugnin den mit 20.000 Euro dotierten 12. Internationalen Deutschen Pianistenpreis. In seinem Bremer Programm wird er berühmte Ballettmusiken von Tschaikowsky und Strawinsky in hochvirtuosen Klavierbearbeitungen vorstellen.
Seit ihren Anfängen im Jahr 1990 steht die Veranstaltungsreihe für Klavierabende auf höchstem Niveau. Spannende Künstler, originelle Programme abseits vom Mainstream und die einmalige Akustik im Bremer Sendesaal sorgen für musikalische Erlebnisse der besonderen Art. Die Reihe besteht aus drei Konzerten und findet jeweils am Anfang eines Jahres statt.









