In Rheinland-Pfalz soll das Landesmediengesetz zum 1. Januar 2026 novelliert werden – mit weitreichenden Folgen für den Radiomarkt. Bislang durften marktbeherrschende Tageszeitungsverlage nur bis zu 35 Prozent Kapitalanteile und maximal 25 Prozent Stimmrechte an Rundfunkveranstaltern halten. Diese Begrenzungen sollen künftig komplett wegfallen. Das meldete gestern der Evangelische Pressedienst (epd).
„Ein Ziel der Novelle sei, in der rheinland-pfälzischen Medienlandschaft Qualitätsjournalismus und Meinungsvielfalt zu erhalten“, sagte Daniel Schäffner, medienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, dem Evangelischen Pressedienst. Man wolle erreichen, „dass es weiterhin eine journalistische Berichterstattung aus den Regionen gebe“. Dazu gehöre ausdrücklich auch die Möglichkeit, dass Zeitungsverlage sich stärker an privaten Radio- und Fernsehsendern beteiligen können, so Schäffner.










