Joris & ClockClock feiern Bühnenpremiere bei RPR1.

Miriam Audrey Hannah im Interview mit Clock Clock und Joris. (Bild: © Jennifer Weyland / Audiotainment)
Miriam Audrey Hannah im Interview mit Clock Clock und Joris. (Bild: © Jennifer Weyland / Audiotainment)

Es war ein besonderer Abend für die deutsche Musikszene: Im Rahmen der Radioshow und Initiative „Music Made in Germany“ standen die beiden erfolgreichen deutschen Künstler Joris und Boki, Sänger der Band ClockClock, erstmals gemeinsam auf einer Bühne – ein Moment, der Publikum und Künstler gleichermaßen bewegte.

RPR1. Moderatorin Miriam Audrey Hannah und Staatssekretärin Heike Raab (Bild: © Jennifer Weyland / Audiotainment)
RPR1. Moderatorin Miriam Audrey Hannah und Staatssekretärin Heike Raab (Bild: © Jennifer Weyland / Audiotainment)

Möglich gemacht wurde das einmalige Treffen durch die von Miriam Audrey Hannah moderierte Show, die seit über einem Jahrzehnt deutsche Popmusik ins Rampenlicht rückt. Gemeinsam mit Heike Raab, Staatssekretärin und Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa und Medien, empfing Hannah die Gäste in der exklusiv geöffneten Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin. Veranstalter waren der private Radiosender RPR1.sowie Lotto Rheinland-Pfalz, beide langjährige Unterstützer:innen der deutschen Musikszene.

Joris und ClockClock: Gemeinsamer Auftritt mit Gänsehautfaktor

Schon musikalisch wurde der Abend seinem Anspruch gerecht: Die Auftritte von Joris und ClockClock waren energiegeladen, emotional und nah am Publikum. Als dann beide Künstler gemeinsam auf der Bühne standen, war der Saal elektrisiert – ein magischer Moment für Fans, Förderer und Szene-Insider.

Joris zeigte sich nahbar und reflektiert: „Ich habe irgendwann mal gedacht, ich studiere Medizin oder Jura – wirklich ernsthaft. Musik war immer nur so eine Idee für die Nacht“, erzählte er. „Meine Mutter hat mich irgendwann gefragt: Willst du das nicht mal richtig machen? Heute stehe ich hier und denke: Zum Glück hat sie das gefragt.“

Auch seine persönlichen Erfahrungen teilte er offen mit dem Publikum: „Es gibt Momente, die tragen dich. Meine Frau war mal sehr krank, und da habe ich gemerkt, dass Musik schön ist, aber dass es so viel Wichtigeres gibt. Trotzdem habe ich gerade dann gespürt, dass Musik ein Zuhause ist – auf der Bühne, bei solchen Abenden. Das hält mich zusammen.“

ClockClock-Frontmann Boki gewährte tiefe Einblicke in die Anfänge seiner Karriere: „Wir drei kommen ja aus der Pfalz, aus Speyer und Schifferstadt – das klingt klein, aber genau da haben wir gelernt, dass es immer geht, wenn man wirklich will. Ich finde, es muss nicht immer nur Plan A geben.“ Er ergänzte: „Unser Studium, Lehramt, Controlling – das hat uns auch was gegeben. Heute stehen wir hier in Berlin und spielen unsere Songs. Ich bin sehr dankbar dafür.“

Seine Botschaft an junge Musiker:innen: „Ich finde es schön zu zeigen, dass man nicht immer den einen perfekten Plan haben muss. Wenn du mutig bleibst, findest du deinen Weg. Für mich ist das hier heute ein Beweis, dass alles zusammenkommt, wenn du dranbleibst.“

Emotionale Anerkennung auf der Bühne

Für einen besonderen Moment sorgte der Austausch der beiden Künstler direkt auf der Bühne. Boki sagte: „Wir haben uns vorhin vor der Show erst richtig kennengelernt, und es ist verrückt, wie vertraut sich das anfühlt. Joris, ich feier’, was du machst, deine Songs haben mich immer begleitet.“

Joris antwortete prompt: „Das beruht absolut auf Gegenseitigkeit. Du machst Musik, die einen durch den Tag bringt – ich hab’ großen Respekt davor. Heute hier zusammen zu stehen, ist ein Moment, den ich nicht vergesse.“

Überraschende Erkenntnis im Publikum

Ein weiterer Höhepunkt des Abends: die spontane Erkenntnis, dass sowohl Joris als auch ClockClock unabhängig voneinander mit dem bekannten Erfolgsproduzenten Ingo Politz zusammengearbeitet hatten – ohne es voneinander zu wissen. Als Politz im Publikum gesichtet wurde, war die Überraschung groß. Joris rief: „Ingo, Ingo, bist du wirklich da? Ich glaub es ja nicht!“ Es kam zu einem herzlichen Wiedersehen auf der Bühne – ein Sinnbild für die engen Verflechtungen der deutschen Musikszene.

Music Made in Germany: Raum für echte Momente

Moderatorin Miriam Audrey Hannah betonte, was das Format ausmacht: „Solche Begegnungen, solche echten Momente – genau darum geht es bei ‚Music Made in Germany‘. Wir schaffen Raum, damit Künstler:innen sich zeigen können, wie sie wirklich sind – nahbar, mutig, echt.“

Die Initiative, entstanden aus einer Idee von Hannah, verfolgt seit Jahren das Ziel, deutschen Künstler:innen eine Plattform zu bieten und musikalische Brücken zwischen Publikum, Branche und Politik zu bauen. Unterstützt wird sie dabei regelmäßig von RPR1., dem reichweitenstärksten privaten Hörfunksender in Rheinland-Pfalz.

Interview auch über Podcast verfügbar

Wer den besonderen Abend nacherleben möchte, hat dazu mehrfach Gelegenheit: Die Radiosendung „Music Made in Germany“ mit Miriam Audrey Hannah wird am Sonntag, den 13. Juli 2025 ab 16:00 Uhr und am Montag, den 14. Juli 2025 ab 20:00 Uhr auf RPR1. ausgestrahlt. Das komplette Gespräch mit Joris und ClockClock steht zudem schon jetzt als Podcast auf www.musicmadeingermany.de sowie auf allen gängigen Plattformen zur Verfügung.

Quelle: Audiotainment. Südwest