Flux FM – ein alternatives Radioprogramm für das kreative Hamburg

Sendestart heute um 12.41 Uhr

Flux (lat., „fluxus“=„fliessend“ von „fluere“ =„fliessen“)

FluxFMMotor FM hat in Berlin bereits vorgemacht, wie ein Radiosender die kreative Szene einer Stadt befruchten kann, wie unbekannte Bands zu vollen Häusern, großen Plattenverträgen und junge Start-Up-Unternehmer zu interessanten Partnern und ersten Kunden kommen. Fast eine halbe Million Berliner hören inzwischen regelmäßig den Sender und etliche tausend schalten sich täglich im Internet dazu. Weil es etwas zu entdecken gibt!

Mit Flux FM wird nun – wie schon im letzten Jahr – auch in Hamburg wieder gezeigt, was Radio für eine Stadt leisten kann, wenn es nicht nur die üblichen 250 Hits rauf und runter spielt, sondern auf Inhalte, musikalische Qualität und tagesaktuelle Vernetzung der Szene und Kreativwirtschaft setzt.

Im Internet läuft Flux FM bereits seit dem letzten Jahr als täglich aktuelles 24-Stundenprogramm für Hamburg. Anlässlich des Reeperbahn-Festivals und des parallel stattfindenden Kongresses Reeperbahn Campus ist der Sender heute um 12.41 Uhr wieder für zwei Wochen in Hamburg terrestrisch auf Sendung gegangen und trägt die Musik und den Diskurs in die Stadt hinein. Zu empfangen ist der Sender über UKW 106,0 und im Internet unter www.fluxfm.de. Für das Programm verantwortlich zeichnet dabei die ehemalige MTV-Managerin Mona Rübsamen, die auch das Programm der ersten deutschen MTV-Dependance in Hamburg verantwortete und u.a. Motor FM seit dem Sendestart 2005 inhaltlich steuert.

Flux FM hat sich das Ziel gesetzt, die beim Reeperbahnfestival auftretenden Künstler – viele davon Hamburger und noch ohne Plattenvertrag – in der ganzen Stadt erlebbar zu machen. So können die Hamburger endlich auch im Tagesprogramm hören, welche Musik die in ihrer Stadt lebenden Menschen machen. Musik, die spannend und sendenswert ist und ein größeres Publikum verdient hat. Die musikalischen Schwerpunkte werden auf Alternative, Independent und Elektro liegen, grundsätzlich ausgeschlossen ist allerdings nichts, was innovativ und interessant ist.

Begonnen wurde die Diskussion um mehr Vielfalt im Hamburger Radiomarkt bereits vor vier Jahren. Auf Einladung von Farid Müller (GAL) trafen sich damals im Hamburger Rathaus Musiker, Veranstalter, Clubbesitzer und Medienmacher, diskutierten und kamen zu dem Schluss, dass eine Medien-, Musik- und Kreativstadt wie Hamburg einen Sender braucht und verdient hat, der ihr vielfältiges Schaffen abbildet und miteinander vernetzt. Diese Notwendigkeit hat auch Eingang in die Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und GAL gefunden, und wir hoffen, dass unserem temporären Projekt in Zukunft ein dauerhaftes folgen kann. Und im besten Falle entwickelt sich sogar eine städteübergreifende Partnerschaft: eine „Kreativhanse“ zwischen Hamburg und Berlin.

Alles ist im Fluss, die Welt befindet sich im Wandel. Analog wird digital, die hergebrachten Geschäftsmodelle funktionieren nicht mehr überall, privates Leben und Arbeitswelt verändern sich. Besonders betroffen vom Wandel – positiv wie negativ – sind die kreativen Berufe. Für die Vernetzung der lokalen Kreativwirtschaft, der Kommunikation von Musik wie auch von Ideen, ist Radio das ideale Medium. Die Kommunikation ist längst mobil geworden, es ist Zeit für die Massenmedien nachzuziehen. Das gute alte Radio hat alles um in der mobilen digitalen Welt zu florieren, es muss nur wieder Relevantes senden!

Am 16.09.2010 startet Flux FM den Sendebetrieb auf UKW 106,0 MHz und sendet dort bis zum 30.09.2010.

Der Sendebetrieb im Internet geht danach unverändert weiter.

Hintergrund:
Hinter Flux FM steht die Plattform für regionale Musikwirtschaft, die die Sender Motor FM in Berlin (100,6 MHz) und Stuttgart (97,2 MHz) betreibt.